Woher kommt der Apfelsaft? Mauritius-Kindergarten besuchte Weingut Müller

(fwu – 7.10.21) Wie auch bereits im letzten Jahr machten sich auch in diesem Herbst die Vorschulkinder des Mauritius Kindergartens auf den Weg vom Berg hinunter in das Weingut Adam Müller. Der Grund hierfür ist die alljährlich stattfindende Apfelernte und die Anlieferung der gesammelten Äpfel im Weingut, wo sie entgegengenommen und der Weiterverarbeitung zugeführt werden. Und natürlich wollen alle Kinder genau wissen, wie das alles zusammenhängt und wie denn aus den Äpfeln der leckere Apfelsaft wird, den es im Weingut zu kaufen gibt.

Toll: Jeder durfte seinen eigenen Apfel aufs Förderband werfen

Weingut Chefin Natalie Müller begrüßte die Kindergartenleiterin Christiane Knorr und die Kindergruppe herzlich und erläuterte ihnen sodann in kindgerechten Worten, dass die Äpfel von Menschen hier aus der gesamten Region gesammelt und zum Weingut gebracht würden. Hier werden die angelieferten Äpfel je Partie mit einer guten alten mechanischen Waage zunächst gewogen.

Eine Kindergruppe von 237 kg

Zuständig dafür war gestern „Apfel-Kevin“, der den Kindern auch ganz genau zeigte wie das mit dem Wiegen geht. Nachdem die Äpfel gewogen waren durfte jedes Kind selbst einen Apfel direkt auf das Förderband werfen und beobachten wie sein persönlicher Apfel in den Container befördert wurde. Nachdem alle Äpfel im Container gelandet waren, wurde dann auch noch die gesamte Kindergruppe gewogen und das fanden sie natürlich besonders spannend.

Nathalie Müller erläuterte, dass hier die verschiedensten Apfelsorten aus den unterschiedlichsten Lagen zusammenkämen und dass dies den harmonischen, runden Geschmack des Apfelsaftes erst möglich macht.  Die Leute, die die Äpfel bringen können wählen, ob sie dafür in Geld oder Apfelsaft bezahlt werden. Auch das fanden die Kinder ganz erstaunlich.

Naturtrüb oder gefildert?

Zum Abschluss der Exkursion durfte dann der Apfelsaft (des letzten Jahres) auch probiert werden. Und zwar sowohl der naturtrübe als auch der gefilterte Apfelsaft.  Nathalie Müller meinte, dass ihr der naturtrübe Saft besser schmecke, weil er mehr Geschmacksstoffe enthalte. Aber die Kinder sollten doch selbst herausfinden, welchen Saft sie lieber mögen.

Damit endete die interessante und lehrreiche Exkursion und die Gruppe machte sich wieder auf den Weg den Berg hoch zurück zum Mauritius-Kindergarten. Als kleines Geschenk des Weingutes durften sie sogar jeder eine kleine Flasche Apfelsaft mitnehmen.

Danke Nathalie, danke Kevin!

Als Dank für Führung und die Besuchsmöglichkeit hatten die Kinder eine Collage angefertigt, auf dem auch das Apfellied war. Dieses wurde als Ständchen für Nathalie Müller natürlich auch gleich gesungen. Das Bild fand gleich einen Ehrenplatz am Fenster neben der Anlieferung, damit es auch alle noch kommenden Apfel-Anlieferer sehen können. Das machte die Kinder natürlich besonders stolz.

Und eine Tafel Schokolade ging als Kindergarten-Dank auch an Apfel-Kevin, weil er das an der Wage so gut und lehrreich gezeigt hatte.

 

 

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