Nussloch: „ZAP – Zentrum Aktive Prävention“

Blick auf die "Zirkel"

Mit ziemlich vollmundigen Worten gefüllt, flatterte vor zwei Wochen der Prospekt des „ZAP – Zentrum Aktive Prävention“ gleich in Form einer „Gesundheitszeitung“ in´s Haus. Anlaß genug, diese Ausführungen einem Realitätscheck zu unterziehen. Das ZAP ist im Racket Center Nussloch am Ortsausgang Richtung Walldorf untergebracht. Schon von außen her ein beeindruckender Gesamtkomplex in dem gerade ein MLP Tennis-Weltranglistenturnier stattgefunden hat. Sozusagen ein moderner Tempel des weißen Sports, der auch der „Tennisstadt“ Leimen zur Ehre gereichen hätte, aber nunmal (leider) in Nussloch beheimatet ist.

Blick in´s ZAP

Wer das Racket Center erstmals betritt, ist überrascht: Das ist nun wirklich etwas anderes, als eine „Tennishalle mit Bistro“ oder der „normale“ Fitnessclub. Hier wurde sichtbar nicht gekleckert, sondern geklotzt und eine Atmosphäre geschaffen, die bereits auf den ersten Blick Professionalität bis in´s Detail beweist. Alle Achtung! Der „Racket“-Bereich soll hier (heute) nicht behandelt werden, deswegen gleich auf in´s ZAP.

Durch einen zusätzlichen Empfang vom Racket Center abgegrenzt, liegt eine wirklich stilvolle Fitnesswelt vor dem Betrachter, für den sich die Bezeichnung „Oase“ geradezu aufdrängt: Freundlich, hell, richtig groß und luftig und in angenehmen, frühlingshaften Farben gehalten. Tatsächlich auf den ersten Blick bereits angenehm und überzeugend.

In dieser „Oase“ gibt es fast ein Dutzend unterschiedlicher Trainingsbereiche auf über 2.000 Quadratmetern. Die Geräte sind vom Allerneuesten und Allerfeinsten und in Trainingsringen (Zirkel) angeordnet. Die Mitgliedskarte steuert dabei alle Einstellungen automatisch und speichert die Trainingsergebnisse. Doch bis zur Mitgliedskarte ist es ein weiter Weg! Denn vor das Training hat das ZAP eine eingehende Gesundheitsanalyse und Beratung gestellt.

Reha-Sportexperte Eric beim Erstgespräch

Berater Eric erläutert das ZAP-Gesamtkonzept, das sich klar vom „Bodybuilding“-Klischee abgrenzt und analysiert mit dem Kunden zunächst seine Situation und Trainingsziele. Im ZAP ist man nicht nur auf Prävention, sondern auch auf jegliche Form der medizinischen Rehabilitation eingerichtet. Ob bei Wirbelsäulenproblemen (bis hin zur Reha nach OP), bei allen Arten erforderlicher Physiotherapie, bei dedizierten Abnehmwünschen, im Kardiotrainingsbereich oder auch im allgemeinen Finessbereich. In allen Disziplinen sind spezialisierte Methoden und Trainer – diese meist mit akademischen Hintergrund – vorhanden und ein entsprechendes Trainingsmodell kann gemeinsam mit dem Trainingswilligen definiert werden.

Die Kostenstruktur ist modular aufgebaut und richtet sich nach den in Anspruch genommenen Leistungen und der Dauer der gewünschten Mitgliedschaft. In vielen Fällen übernimmt sogar die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Ab ca. 60 € monatlich ist man dabei.

Hat man sich für ein Trainingsmodell entschieden, erfolgt die Einweisung an den Geräten – genauer: im Gerätezirkel. Die Geräte werden per Chipkarte gesteuert und vom Trainer gemäß den körperlichen Gegebenheiten und Zielen des Mitglieds eingestellt. Künftig heißt es nur noch: „Karte rein“ und jedes Gerät stellt sich automatisch richtig ein! Eine wirklich deutliche Erleichterung gegenüber der manuellen Einstellung (bei der man ja häufig die richtigen Einstellungen vergessen hat und „frei Schnauze“ trainiert) und natürlich für den Trainingserfolg wirklich maßgeblich. Die Trainingsdaten werden auf der Karte gespeichert und nach dem Training auf den Server übertragen. Eine spätere Analyse mit dem Trainer ist dann die Basis für die Fortentwicklung des Trainingsprogramms. Das Ganze ist auf höchstem Niveau und tatsächlich weit jenseits von „Bodybuilding“ oder Standard-Fitnesstudio. Hier sind selbst noch die Schränke in den Umkleidekabinen chipgesteuert.

Für Mitglieder mit etwas mehr Zeit stehen zudem eine Fülle von Geräten außerhalb der Zirkel zur Verfügung, die in Ruhe ausprobiert und genutzt werden können. Hinzu kommen die Kursangebote und der Relaxbereich mit Saune & Co. Auf die Schnelle ist kaum ein Überblick zu erlangen, das Angebot reicht für einen längeren Urlaub! Überhaupt fühlt man sich in diesem Ambiente („Oase“) aus der normalen Realität irgendwie herausgehoben. Die über 2 Millionen verbauten und investierten Euro sind überall sicht- und fühlbar.

Apropos fühlbar: Bereits nach der ersten echten Trainingsrunde (!) stellte sich beim „investigativen Redakteur“ im Selbstversuch der Erfolg in Form eines leichten Muskelkaters ein. Was deshalb ungewöhnlich ist, da die gleichen Muskelgruppen bereits trainiert waren/sind/sein sollten! Offensichtlich sind die Gerätezirkel tatsächlich so ausgelegt, daß alle gewünschten Bereiche auch tatsächlich trainiert werden. Von den weiteren Erfahrungen bezüglich des Erreichens der persönlichen Trainingsziele werden wir noch berichten!

Das Fazit für den Moment: Wow! Das ZAP ist wirklich eine Klasse für sich. Wer es sich leisten kann (oder aus medizinischen Gründen muss!), sollte es ausprobieren.

Wer mehr erfahren möchte:
Die Homepage des ZAP ist mit Informationen gespickt!
Eine Fülle von Publikationen erläutert alle relevanten Bereiche <hier>.
Video: Das Team des Zentrum Aktiver Prävention <hier>
Video: Das Racket Center Nussloch  <hier>
Bilder/Illustrationen von KerShine (www.kershine.de)
 
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