Französische Schüler zu Gast in Sandhausen

(gvs – 20.4.13) Bienvenue et gros bisous! ─ Das Friedrich-Ebert-Gymnasium und die Gemeinde Sandhausen heißt die Schülerinnen und Schüler aus Lège-Cap-Ferret und aus Andernos-les bains herzlich willkommen.

359 - Französische Schüler in SAIn der Zeit vom 9.04-17.04.2013 war es wieder einmal soweit und die Schüler/innen aus der französischen Partnerstadt statteten unserer Gemeinde einen Besuch ab. Die Idee des Schüleraustauschs ist auf den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag zurückzuführen, der im Januar dieses Jahres sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte.

Das Austauschprogramm mit Lège-Cap-Ferret besteht seit 33 Jahren und bietet stets Gelegenheit neue Freundschaften zu schließen, die Kultur des Gastlandes kennenzulernen und die Fremdsprache vor Ort anzuwenden. Denn der persönliche Kontakt bringt häufig mehr als eine Sprache nur aus einem Buch zu lernen, da die Schüler/innen Fragen stellen können, die sie interessieren und sie die Antworten aus dem Mund eines „Muttersprachlers“ hören. Damit die Erfahrungen nicht einseitig bleiben, ist ein Gegenbesuch vom 5.-12. Juni 2013 geplant.

Organisiert wurde der Austausch dieses Jahr von Frau Valeria Zwilling und Frau Antje Henn sowie auf französischer Seite von Herrn Bernard Dugenet und Carine Lataste. Die Gruppe setzte sich aus Schüler/innen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren zusammen. Partnerschulen waren dieses Jahr das Collège Lège-Cap-Ferret sowie das Collège Andernos, an denen Bernard Dugenet Deutsch unterrichtet. Damit die französischen Gäste ihre Partnergemeinde und die deutsche Kultur besser kennenlernen konnten, hatten die Lehrerinnen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums ein vielfältiges Programm für die 27 Besucher auf die Beine gestellt. Nach ihrer Ankunft am Abend des 9. April hatten sie am nächsten Tag gemeinsam mit den deutschen Schüler/innen der 8. Klasse einen Ausflug nach Heidelberg unternommen. Donnerstag, den 11. April besuchten Sie in Begleitung von Frau Gall das Rathaus und wurden dort von Frau Eva Maria Eichler herzlich begrüßt. Die Bürgermeisterstellvertreterin informierte sie in einem Vortrag im Großen Sitzungssaal über die Highlights der Region und lud sie im Anschluss auf einen kleinen Rundgang durch Sandhausen mit Besuch der Eisdiele ein.

Danach ging es für ein gemeinsames Essen in die Mensa des Schulzentrums. Am nächsten Tag war zunächst ein Ausflug nach Weinheim und zum Felsenmeer geplant, der jedoch dem schlechten Wetter zum Opfer fiel. So wurde kurzer Hand umdisponiert und die Idee durch einen Ausflug zum Speyerer Dom mit anschließender Stadtrallye sowie einen Besuch des Freizeitbads „Aquadrom“ in Hockenheim ersetzt.

Das Wochenende verbrachten die Schüler/innen in Ihren Gastfamilien aus Sandhausen, Nußloch, Leimen und St. Ilgen – endlich bei schönstem Frühlingswetter.

Auch an diesen Tagen wurde den Gästen von ihren Gastfamilien einiges geboten: Ausflüge in den Kletterpark, zum Felsenmeer, in den Europapark und natürlich auch in die Rheingalerie zum Shoppen …

Frau Aguicenoglu, die Mutter eines Schülers, bot außerdem eine kostenlose Schlossführung an, die auf reges Interesse stieß.

Am Montag ging es dann weiter im Programm: Für den Vormittag war eine Exkursion nach Mannheim und ins „Technoseum“ geplant und für den frühen Abend hatten tatkräftige Eltern ein deutsch-französisches Fest in der Grillhütte Nußloch vorbereitet. Bei Bratwurst, Steak und Salaten wurde der französische Gaumen mit deutscher Esskultur verwöhnt. Beim gemeinsamen Fußballspiel und in vielen netten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge.

Obwohl dieses Fest bisher immer in der Schule stattfand, hatte man sich dieses Mal für die private Atmosphäre des Freizeitgeländes „Im Brunnenfeld“ inmitten des Nußlocher Waldes entschieden. Dies wurde den vier Austauschlehrern zum Verhängnis: Nachdem sie die letzten Grillfestbesucher verabschiedet hatten, mussten sie feststellen, dass der deutsche Kleinwagen seinen Dienst versagte und sie sich im Mondschein allein auf dem Parkplatz im Nusslocher Wald wiederfanden. Per Handy wurde Hilfe geholt, die dann auch bald kam – in einer französischen Ente aus Heidelberg!

Zum Abschluss durften sich die französischen Gästen am Dienstag in der Schule bei einem Film -„Französisch für Anfänger“- entspannen. Am Nachmittag fand sich die gesamte Austauschgruppe auf der Kegelbahnanlage in der Hardtwaldhalle ein, um eine gemeinsame Kegel-Partie zu bestreiten.

Nach neuntägigem Aufenthalt wurden sie schließlich am Mittwoch von Ihren Gastgebern zum Zug gebracht und konnten ihre Heimreise nach einigen Abschiedstränen und mit einer Menge schöner Erinnerungen im Gepäck antreten.

 

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