1. Spatenstich in der „Neuen Mitte“ Leimens – Grundstein für „Neues Rathaus“ gelegt

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(fwu – 10.4.14) Nach fast zwei Jahren Vorarbeiten und Planung konnten Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, Bürgermeisterin Claudia Felden, die an der Planung Beteiligten und Mitglieder des Leimener Gemeinde- rates gestern die symbolische Grundstein- legung und den ersten Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude der Stadt Leimen vornehmen.

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Oberbürgermeister Wolfgang Ernst

Wie OB Ernst in seiner Ansprache ausführte, handelt es sich vom Umfang und finanziellen Rahmen her um die größte kommunale Baustelle Leimens und einen wichtigen Baustein in der historischen Mitte der Stadt. Diese Mitte sei dabei, sich sehr gut zu entwickeln. So könne man hier heute dank der Umgehungsstraße in Ruhe arbeiten. Die Belastung druch den früheren Verkehr sei weitgehend entfallen; auf der L600 durchquerten vorher ca. 15.000 Fahrzeuge pro Tag die Stadt. Es entstehe jetzt eine „Neue Mitte“ Leimens, mit dem jetzt begonnenen neuen Verwaltungsbereich, dem Georgiplatz und Kurpfalz-Centrum. Die neue Hausherrin des Verwaltungsgebäudes werde Bürgermeisterin Felden sein, an die er sodann das Wort weitergab.

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Bürgermeisterin Claudia Felden

Bürgermeisterin Felden führte nochmals vor Augen, warum es die Entscheidung für einen Neubau des Verwaltungsgebäudes gegeben hat. Der gegenwärtige Sitz der Verwaltung im Kurpfalz-Centrum ist nur angemietet, das KCL ist  energetisch nicht mehr zeitgemäß, es sei im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt. Allein die Energiekosten seien so hoch, daß es wirtschaftlicher sei, ein eigenes Gebäude zu erstellen. Seit vielen  Jahren werde bereits überlegt, wo die Stadtverwaltung künftig zukunftsfähig untergebracht werden kann.

Im Rahmen der Stadtkernsanierung  sei das Konzept erarbeitet worden, welches  den Einzelhandel in der Rohrbacherstrße, den Verwaltungsbereich an dieser Stelle und die Rathausstraße als Verbindungsspange vorsieht.

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Der symbolische 1. Spatenstich von allen gemeinsam. v.l.: Altbürgermeister Bruno Sauerzapf, Dr. Peter Sandner (SPD), Bürgermeisterin Claudia Felden, Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, Dieter Sterzenbach (FW), Hans Appel (CDU); Dr. Gerhard Scheurich (FDP), Architekt Christian Taufenbach, Architekt Jens in het Panhuis, Prof. Günter Thelian

Der Gemeinderat hat sich dann für den Neubau an dieser Stelle entschieden und im November 2012 fiel der Beschluß zum Erwerb der Rathausstraße 3. Anschließend wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Dieser lief unter dem Vorsitzenden des Preisgerichts  Prof. Thelian ab und Gewinner war der  Architektenentwurf von “hübner + erhard und partner” aus Heidelberg. Das neue Verwaltungsgebäude bietet Arbeitsplätze für 120 Mitarbeiter in vier Ämtern. Es umfaßt  18.500 m3 umbauten Raum und 3.720 qm Nutzfläche, inkl 230 qm Sitzungssaal für den Gemeinderat.

Wie erst jüngst bekannt wurde, sind die Städtbauförderungsmittel des Landes  nochmals um 800.000 € aufgestockt worden und umfassen nun insgesamt 1,8 Mio. € vom Land. An dieser Stelle bedankte sie sich bei den hiesigen Landtagsabgeordneten Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr und Karl Klein, die sich in Stuttgart für die lokalen Belange eingesetzt haben.

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Prof. Thelian

Resümierend stellte sie fest, daß es inzwischen eine gewisse Aufbruchstimmung im Leimener Zentrum gibt. Es gäbe bereits mehrere Interesssenten für die Grundstücke Rathausstraße 9/11,  den Bau eine Dienstleistungszentrum und in der Heltenstraße beginnen bald private Sanierungen. Im Ortskern entwickelt es sich – Leimen ertrahle in einigen Jahren dann in neuem Glanze.

Der Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes erfolgt plangemäß bis Ende 2015 – mir der Verlängerung des Mietvertrages im KPC um drei Monate (bis 31.3.2016, Beschluß der letzten Gemeinderatssitzung) hat man allerdings einen längeren zeitlichen Puffer eingebaut und ist so auch gegen allfällige Bauerzögerungen (wie beim Abriß) gewappnet.

Bevor es zum gemeinsamen ersten Spatenstich kam, ließ Prof. Thelian in einer kurzen Ansprache noch einem das Preisgericht und die Entscheidungsfindung Revue passieren und das Architeturbüro, vertreten durch  die Architekten Christian Taufenbach und Jens in het Panhuis, fassten die wesentlichen Planungs- und Bauaspekte noch einmal zusammen.

Nach dem Spatenstich wurde bei einem Glas Sekt / Orange auf das Gelingen des Bauvorhabens angestoßen.

 


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