Ev. Kirchengemeinde schlägt Nutzung des Reidel-Saals für Kleinkindbetreuung vor

Die evangelische Kirchengemeinde hat der Stadt Leimen vorgeschlagen, den Ferdinand-Reidel-Saal zukünftig für die Betreuung von Kleinkindern zu nutzen. Dort, wo bisher die Gemeinderäte tagen, könnte an September 2012 eine Krippengruppe für Kindern unter drei Jahren Platz finden , so Pfarrer Steffen Groß in einem Schreiben an Oberbürgermeister und Gemeinderäte. Damit hätte der evangelische Elisabeth-Ding-Kindergarten, der in den Stockwerken unter dem Reidel-Saal untergebracht ist, insgesamt fünf Gruppen, davon eine für die Kleinsten.

Der Hintergrund: Ab 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz auch für Kinder unter drei Jahren. Die Kommunen haben die Aufgabe, „bedarfsgerecht“ Plätze zur Verfügung zu stellen, wobei eine Quote von 34 Prozent der Kinder in diesem Alter als „bedarfsgerecht“ gilt. Die Stadt Leimen ist von der Erfüllung dieser Quote nach eigenen Angaben noch weit entfernt.

„Natürlich ist uns bewusst, dass dieser Raum als Sitzungsraum für den Gemeinderat und weitere Gremien dient und dass natürlich geeignete Alternativen gefunden werden müssten“, so Pfarrer Groß. Wenn aber diese Frage befriedigend geklärt werden könne, sei der bisherige Ratssaal gut geeignet: Er könne vergleichsweise schnell und mit machbarem Aufwand umgebaut werden. Die neue Gruppe werde dann Teil des Elisabeth-Ding-Kindergartens mit seiner anerkannt guten Arbeit.

Pfarrer Steffen Groß

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