18. April – Vortrag „Gaudium et Spes“ – Dokument einer dialogbereiten Kirche

Vortragsreihe der Kath. Bildungswerke der SE Leimen-Nußloch-Sandhausen – Donnerstag, der 18.April 2013, 19.30 Uhr –  „Gaudium et Spes“ – Dokument einer dialogbereiten Kirche“

205 - BildungswwerkDer Text „Gaudium es Spes“ ist als letzter einen Tag vor Ende des Konzils 1965 verabschiedet worden. Er will nicht dogmatisch oder dekretorisch sondern einladend und positiv umschreiben, welche Rolle die Kirche in der heutigen Welt spielen soll und will. So richtet sich der Text nicht nur an die Mitglieder der katholischen Kirche, sondern an alle Menschen. Die Welt ist nun nicht mehr „Gegenpol“ der Kirche, sondern quasi Partner im Bemühen um den Menschen, die Gesellschaft und der Weltgemeinschaft insgesamt. Dieser Text kommt ohne erhobenen Zeigefinger aus und will einen echten Dialog mit der Welt. Deshalb umschreibt er für „Konservative“ auch heute noch eine zu korrigierende Fehlentwicklung.

Referent des Abends: Jörg Vins, SWR „Religion und Welt“

Ort: Kath.Gemeindehaus SanctaMaria – Haus der Begegnung -, Blumenstraße 4, Nußloch

 

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2 Kommentare für “18. April – Vortrag „Gaudium et Spes“ – Dokument einer dialogbereiten Kirche”

  1. E_Hennenberger

    IMHO (meiner unmaßgeblichen/bescheidenen/ehrlichen Meinung nach) ist das 2. Vatikanische Konzil zweifellos ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das eigentliche Problem ist aber, dass dieses Konzil von den meisten Katholiken so weit entfernt ist, wie der Äquator bis zum Nordpol.

    Die Kleriker der Katholischen Kirche sind im Besonderen gefragt, dieses Konzil, eben diese dialogbereite Kirche den Gläubigen näher zu bringen, so wird sie m. E. auch für Andersgläubige (alle Menschen) immer interessanter werden.
    Es herrscht (leider) immer noch diese weit verbreitete Meinung, dass die Katholische Kirche im Mittelalter steckengeblieben sei, diese Meinung sollte eigentlich nach dem Konzil nicht mehr sein.
    Viele katholischen Kleriker sollten mehr von den konservativen, erz- konservativen und reaktionistisch-traditionellen Einstellung wegkommen, dann wird diese Kirche auch immer mehr offener und auch für Nichtkatholiken immer mehr begeistern, fesseln Gehör und Anklang finden.
    Der innere Diskurs, pro und contra 2. Vatikanische Konzil sollte ein Ende finden.
    Die Hauptfrage bleibt allerdings, ist die Katholische Kirche, von den Klerikern bis zu den Laien dazu bereit?

  2. I_Hoernberg

    Warum sollte der innere Diskurs, pro und contra Vatikan II ein Ende finden? Doch nur, damit die pro Vatikan II ihre Gegner zum Schweigen bringen können.
    Wenn die katholische Kirche ihre Glaubenspositionen aufgibt, dann ist sie nicht mehr die katholische Kirche. Klasse statt Masse. Die katholische Kirche ist und muß unveränderlich bleiben und sich auf die Bibel gründen. Sie darf sich nicht dem Zeitgeist anpassen, sondern muß sich selbst bewahren. In Zeiten, in denen die Kirchenspitze den Eindruck macht nicht von katholischen Christen besetzt zu sein, was über die Jahrhunderte hinweg (siehe Martin Luthers Zeiten) immer wieder der Fall war, ist es die Aufgabe der Gemeindepfarrer ihre Gemeinde über diese und sonstigen schwierigen Jahre (z.B. die Christenverfolgung während der französischen Revolutionsjahre in Frankreich) hinweg zu bringen, bis wieder besser Zeiten anfangen. Er muß immer wieder darauf hinweisen, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat und nach dem Tod zur Verantwortung gezogen wird und daß die Rettung in Jesus Christus liegt.
    Das von einem Nichtkatholiken.

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