Broadway-Feeling im Portland Forum:
US Army Band begeisterte über 500 Gäste
(18.04.2026 ih/np) Schon kurz nach dem Einlass zeichnete sich ab, dass der Abend ein besonderer werden würde. Der enorme Andrang sprengte fast die Kapazitäten der Halle, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die U.S. Army Europe and Africa Band & Chorus begeisterte das Publikum mit einer beeindruckenden Performance und sorgte für eine Atmosphäre, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mitreißende Stimmung
Von Beginn an herrschte eine außergewöhnlich lebendige Stimmung im Saal. Die Energie der Musiker übertrug sich sofort auf das Publikum: Immer wieder hielt es die Gäste nicht auf den Plätzen – es wurde geklatscht, mitgesungen und auch getanzt.
Vielseitiges musikalisches Programm
Die US Army Band bewies eine enorme Bandbreite. Neben Klassikern wie „Killing Me Softly“ und bekannten ABBA-Hits präsentierten die Musiker moderne Stücke wie „Golden“. Für einen besonderen Gänsehaut-Moment sorgte der deutsche Beitrag: Bei Mark Forsters „Chöre“ sang die ganze Halle mit.
Dank an die Wegbegleiter
Ein besonderer Dank von Oberbürgermeister John Ehret galt dem ehemaligen Verbindungsoffizier Norbert Hooks, durch dessen persönliche Kontakte dieses Gastspiel mit ermöglicht wurde. Zudem nutzte der OB den Rahmen für eine persönliche Geste: Er verabschiedete den langjährigen Pressesprecher der Stadtverwaltung Michael Ullrich in den wohlverdienten Ruhestand. Ullrich hatte im Vorfeld die Termine koordiniert und die Organisation gestemmt, um das Konzert nach Leimen zu holen.
Lions Club als starker Partner für den guten Zweck
Ein Abend im Zeichen der Unterstützung: Während der Eintritt frei war, sorgte der Lions Club Leimen für die Bewirtung der Gäste. Die passende Weinauswahl stammte vom Weingut Müller – vertreten durch Nathalie Müller, die als Lions-Mitglied beide Seiten dieses Abends perfekt zusammenführte.
Ein besonderes Zeichen setzten Nathalie Müller und Stephan Walter, Präsident des Lions Club Leimen und Inhaber des örtlichen EDEKA-Marktes: Während Frau Müller die Weine des Abends spendete, stiftete Herr Walter das Bier, das Wasser sowie die Brezeln und übernahm zudem die Verpflegung für die Band. Dank dieser großzügigen Unterstützung konnten die Einnahmen der Bewirtung zu 100 Prozent der Musikschule zugutekommen.
Auch die Musikschule Leimen selbst brachte sich aktiv ein: Das Team betreute die Garderobe und im Foyer empfing ein Pianist, Musikschullehrer Thomas Wagner, die Gäste bereits beim Ankommen mit stimmungsvollen Klängen. Besonders kreativ zeigte sich der „Lions Löwe“, der am Ende der Veranstaltung unterwegs war und fleißig Spenden sammelte.
Spenden gehen an die Musikschul-Nachwuchsförderung
Sämtliche Einnahmen und Spenden des Abends kommen ohne Abzüge der Musikschule Leimen zugute. „Dass wir mit so einem eindrucksvollen Abend unsere Musikschule unterstützen können, ist ein großartiges Signal“, freute sich Oberbürgermeister Ehret. „Ein riesiges Dankeschön an die Band, den Lions Club und natürlich an alle Besucherinnen und Besucher für ihre Großzügigkeit.“
Auch die Leiterin der Musikschule, Nicole Staber, zeigte sich überwältigt: „Die enorme Spendenbereitschaft ist eine wunderbare Wertschätzung unserer Arbeit und ermöglicht uns neue Projekte für unsere Schüler.“
Würdigung und Auszeichnung
Als Zeichen der Anerkennung für die herausragende Leistung überreichte Oberbürgermeister Ehret am Ende der Veranstaltung dem Executive Officer der Band, Leutnant Andres Peltier-Salazar, einen traditionellen Bergbräu-Bierkrug der Stadt sowie die Goldene Kulturmedaille. Zudem wurden alle Bandmitglieder mit der Silbernen Kulturmedaille ausgezeichnet.
Musik verbindet
Ein Abend ohne Grenzen. Das Konzert zeigte noch einmal, dass Musik Menschen zusammenbringt und dass die Sprachbarrieren einfach verschwinden. Der Abend machte deutlich, dass das Engagement der Bürger und die Zusammenarbeit im Kulturbereich in Leimen sehr lebendig sind. Ich habe den Abend erlebt und der Abend war ein besonderer Abend. Der besondere Abend zeigte klar, was passieren kann, wenn Leidenschaft für Kunst und lokaler Einsatz zusammenkommen.
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