Musikverein begeistert mit Frühlingskonzert in der Dreifaltigkeitskirche Sandhausen

(jst – 28.4.26) Vor großer Kulisse in der Dreifaltigkeitskirche in Sandhausen startete das Frühlingskonzert. Am Sonntagnachmittag waren sehr viele Besucher der Einladung des Musikvereins gefolgt und wurden, wie versprochen, bestens unterhalten! Die 1. Vorsitzende des Vereins, Angelika Burkhardt, begrüßte die zahlreichen Besucher.

Gelungener Auftakt des Jugendorchesters

Zu Beginn hatte das Jugendorchester, eine Kooperation der Musikvereine Nußloch und Sandhausen, unter der musikalischen Leitung von Jutta Worsch die Ehre, das Konzert eröffnen zu dürfen. Mit „Let it go“ aus dem Musical „Die Eiskönigin“ legten die Jungs und Mädels auch gleich richtig los, und ruckzuck war musikalisch das Eis gebrochen. Laura Mayer, Musikerin des Jugendorchesters, moderierte kurz und gekonnt die Musikstücke an.

Weiter ging’s mit „Baba Yetu“. Dieser Musiktitel heißt in der Sprache Swahili nichts anderes als „Vater Unser“. In der gesungenen Version wird das Vaterunser in der Sprache von über 100 Millionen Ostafrikanern gesungen. Unser Jugendorchester spannte den Bogen von Afrika ins Kirchenschiff nach Sandhausen und überzeugte mit einer instrumentalen Version des mit einem Grammy ausgezeichneten Musikstücks.

„You raise me up“: Mit dieser bezaubernden Melodie, bekannt durch den Sänger Groban und die Gruppe Westlife, entführte das Jugendorchester das Publikum in träumerische Musikwelten mit Gänsehautgarantie. Groß waren der Applaus und die Begeisterung, das war wieder ein sehr gelungener Auftakt! Jutta Worsch hatte das Orchester sehr gut vorbereitet, und die Orchestermitglieder haben sich mächtig ins Zeug gelegt!

Filmmusik und große Klangbilder

Das sprichwörtlich große Orchester war nun an der Reihe. Alle waren gespannt auf unseren „Neuen“. Der neue Dirigent, Minki Park, übernahm den Taktstock, und los ging’s mit einem schwungvollen Medley aus weltbekannten Filmmusiken von John Williams. Jeder konnte mitsummen bei Star Wars, dem Imperial March, bei E.T. – Der Außerirdische, Olympic Spirit u. v. m. Besonders bei den berühmten zwei Tönen in immer wiederkehrender Reihenfolge, schneller, eindringlicher und lauter werdend, war jedem klar: Jetzt kommt der Weiße Hai mit großem Hunger um die Ecke.

Aber keine Sorge, der will auch nur spielen! Der Musikverein spielte wunderbar, und der Anfang war gelungen.

Tierisch gut ging es gleich weiter mit dem nächsten Raubtier, dem König der Löwen! Der Film und die Musik erfreuen sich seit Jahren größter Beliebtheit, und das Musical wird seit über 25 Jahren in Hamburg gefeiert. Zweifellos handelt es sich um ein Highlight der Filmmusik, mit schwungvollen, mitreißenden, aber auch mal ruhigen Sequenzen. Das Orchester konnte in allen Teilen überzeugen. Der musikalische Ausflug in die Serengeti ist bestens gelungen!

Die Moderation für das große Orchester hatten die Musikerinnen Lisa Gailfuss und Tamara Sonnleitner übernommen und die Zuschauer informativ unterhalten.

Besinnliche und festliche Momente

„Nimrod“, das nächste Musikstück, das berühmte Meisterwerk von Sir Edward Elgar, passte mit seinen besinnlichen und ruhig getragenen Teilen perfekt für ein Konzert in der Kirche. Das anspruchsvolle Stück der Mittel- und Oberstufe forderte alle Instrumentalisten und den Dirigenten. Das Publikum honorierte diese große Leistung mit sehr viel Applaus.

Mit kirchlichen Themen ging es weiter, mit „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber. Jeder kennt die Titelmelodie des Musicals über die letzten und tragischen sieben Tage im Leben von Jesus Christus. Bereits in den 70er-Jahren wurde das Musical am Broadway uraufgeführt, und es ist das am längsten aufgeführte Musikwerk in der Geschichte Englands. Wer das Medley der Melodien hört, weiß auch, warum. Und auch die musikalische Umsetzung des Musikvereins begeisterte. Bravo-Rufe!

Queen, Pomp and Circumstance und große Begeisterung

Wenn wir schon in England sind, dann bleiben wir auch dort und statten Queen einen musikalischen Besuch ab. Die Rockgruppe Queen, gegründet 1970. Die Besetzung mit Freddy Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon blieb zwei Jahrzehnte unverändert. In dieser langen Zeit gelangen unzählige und unvergängliche Welthits wie „Bohemian Rhapsody“, „Another bites the Dust“, „Crazy little thing called Love“, „We are the Champions“ und natürlich „We will rock you“ u. v. m. Der Musikverein setzte auch Rock und Pop gekonnt um. Es wurde mitgeklatscht und mitgestampft.

Da kam mal richtig Stimmung auf im Kirchenschiff!

„Pomp and Circumstance“, mit dem Krönungsmarsch für König Edward VII. von England, brachte sogar noch einen royalen Touch nach Sandhausen. Der Militärmarsch, bekannt als „Land of Hope and Glory“, brachte die Kirche zum Klingen, und unser Musikverein konnte zeigen, wie enorm vielseitig man ist.

Alle Register waren gefordert. Da wurde auf die Pauke gehauen, und das Tiefblech bebte. Aber auch Flöten, Klarinetten und Saxophone, einfach alle waren enorm gefordert, und, das war das Beste, alle waren der großen musikalischen Aufgabe jederzeit gewachsen!

Natürlich wurde vehement eine Zugabe gefordert, und klar doch, man hatte da wirklich etwas ganz Besonderes vorbereitet. „Concerto d’Amore“, das wunderschöne Musikstück, beginnt mit einer barocken Ouvertüre, gefolgt von einem energiereichen Teil und einem genialen Abschluss mit Popmusik und Swingkomponenten. Sicherlich handelt es sich bei dem Musiktitel um die Liebe zur Musik! Die Begeisterung und der Beifall waren grandios und das völlig verdient!

Zum Abschluss des äußerst gelungenen Frühlingskonzerts gab es noch eine passende Zugabe beider Orchester: „Sister Act, I will follow him“. Unvergessen im Film: Whoopi Goldberg, die in ihrer forschen, aber herzlichen Art die Botschaft verbreitete, dass dem Herrn nicht nur mit Andacht und Ernst gedient und gedacht werden solle, sondern auch mit Spaß und Freude. Lebensfreude eben! Aktuell wie eh und je!

Für Freude hatte auch der Musikverein gesorgt und wie. Groß war die Begeisterung und lange der Applaus! Das Debüt unseres Dirigenten, Minki Park, der übrigens völlig ohne Noten dirigierte, ist vollumfänglich gelungen.

Da kann man nur gratulieren. Weiter so! Das nächste große Konzert unseres Musikvereins findet am 6.1.27 in der Astoriahalle in Walldorf statt. Dann mit dem Badnerlied, versprochen! Wir freuen uns auf euch alle und vielen Dank für euren Konzertbesuch!

Jutta Staudt

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