Vor-Ort-Termin der FDP-Kreistagsfraktion an der neuen Neckarbrücke
Seit vielen Jahren treffen sich die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion zu den Fraktionssitzungen in den Städten und Gemeinden des Kreises, um damit Vor-Ort-Termine und Informationen aus erster Hand als unverzichtbare Entscheidungsgrundlagen zu verbinden. Jüngst informierten sich die Kreistags-Liberalen in Edingen-Neckarhausen über den Fortgang des Baus der Neckarbrücke zwischen Neckarhausen und Ladenburg. Beim letzten Vor-Ort-Besuch waren lediglich die Trassierungsarbeiten der Straßenführung zu erkennen, jetzt aber konnten die Kreisräte auch den Fortgang der Arbeiten im Neckar und die Brückenköpfe sehen.
Ausschusssitzungen im Blick
Im Schloss Neckarhausen hatten die Fraktionsmitglieder zuvor die jüngsten Ausschusssitzungen des Kreistages besprochen. Wie FDP-Fraktionsvorsitzende Claudia Felden darlegte, standen im Wesentlichen auf der Sitzungsagenda der Jahresabschluss 2025 des Kreises – leider war das Ergebnis um einiges schlechter als 2024 geplant –, die Vorstellung des Chancengleichheitsplanes 2025 bis 2031 und der Sachstandsbericht zur Digitalisierung des Rhein-Neckar-Kreises. Ersterer hat gezeigt, dass derzeit rund 47 Prozent der Führungspositionen ab Referatsleitungsebene weiblich besetzt sind, was gegenüber 2019 eine Steigerung um zehn Prozentpunkte bedeutet. Der relative Anteil von Frauen in Führungspositionen bewegt sich nahezu unverändert bei vier Prozent, derjenige von Männern bei gut elf Prozent. Zum 30.06.2025 waren im Landratsamt 1.559 Frauen und 629 Männer beschäftigt.
Digitalisierung im Kreis
Zur Digitalisierung im Kreis gab EBVIT-Mitgeschäftsführer Fickinger in der Ausschusssitzung einen komprimierten Überblick über den Status quo und künftige Vorhaben, wobei für die Kommunen insbesondere das Thema KommunalNetz interessant sein dürfte. Diesem sind bereits sieben Kreiskommunen, darunter Ladenburg und Heddesheim, angeschlossen. Kurz vor dem Anschluss stehen fünf weitere Städte wie etwa Schriesheim und Schwetzingen, und eine Anschluss-Perspektive haben zehn Kommunen, darunter Dossenheim und Laudenbach. In der Verwaltungs- und Finanzausschuss-Sitzung befürwortete Kreisrat Dietrich Herold für die Liberalen die Vernetzung der Kreiskommunen und das entsprechende umfassende Service-Angebot des Eigenbetriebes Bau und Vermögen sowie Informationstechnik (EBVIT) für die Städte und Gemeinden im Kreis, auch mit Blick auf die Sicherheit und Sicherung der digitalen Infrastruktur in den örtlichen Verwaltungen. (DH)
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