Tennis-Jugendspieltag begeisterte Familien – Leimener Mannschaften siegten sourverän
(hhi – 22.6.26)
Jugendspieltage in den Tennisvereinen sind selten reine Sportveranstaltungen. Sie ähneln eher einem kleinen Familienfest, bei dem neben Aufschlägen und Rückhandschlägen auch Trinkflaschen, Sonnencreme und gelegentlich nasse Handtücher die Hauptrollen spielen. Und während die Kinder um Punkte kämpfen, verfolgen Eltern das Geschehen mit jener Mischung aus Anspannung und Gelassenheit, die man sonst nur von Schulaufführungen kennt.
Fast alle Plätze belegt
So war es auch am vergangenen Samstag auf der Anlage. Die zwölf Plätze waren nahezu vollständig belegt – und zwar nicht nur durch die Jugend. Eltern, Geschwister und Spielführer aus dem Elternkreis waren ebenfalls vor Ort und sorgten dafür, dass auf der Anlage vom frühen Morgen an ordentlich Betrieb herrschte.
Die aktuellen Jugendspieltage erwiesen sich damit als echtes Familienereignis. Zwischen Tennistaschen, Getränkekisten und schattensuchenden Zuschauern herrschte jene geschäftige Atmosphäre, die man von solchen Sommertagen gut kennt.
Tennis bei über 35 Grad
Dabei meinte es das Wetter fast schon zu gut. Die Temperaturen kletterten auf deutlich über 35 Grad. Schon beim Zuschauen kam man ins Schwitzen. Dennoch zeigten die Spielerinnen der U12 und der U15-Mädchen bemerkenswerten Einsatz und lieferten sehenswerte Begegnungen ab.
Bereits gegen 11 Uhr zeichnete sich ein deutliches Ergebnis ab. Leimen lag nach den Einzelspielen uneinholbar in Führung. Nach einer längeren Pause standen anschließend noch jeweils zwei Doppel auf dem Programm – gewissermaßen die Zugabe eines ohnehin schon langen und heißen Tennistages.
Mittagessen am Center Court
Für die nötige Stärkung sorgte das Club-Restaurant am M-Platz, der auf der Anlage auch als Master- beziehungsweise Center Court bekannt ist. Dort wartete das Mittagessen auf die jungen Spielerinnen und Spieler, die nach mehreren Stunden auf dem Platz entsprechend hungrig waren.
Und auch an die ganz Kleinen war gedacht. Die vermutlich beliebteste Einrichtung des Tages war kein Tennisplatz und auch kein Sonnenschirm, sondern ein Wasserschlauch. Die feinen Wasserfontänen sorgten für willkommene Abkühlung und wurden von den Kindern mit sichtlicher Begeisterung angenommen. Bei Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke entwickelte sich die improvisierte Sprühdusche beinahe zum zweiten Center Court – nur mit deutlich weniger Regeln und erheblich mehr Gelächter.
Am Ende blieb ein Sommertag, an dem nicht nur Tennis gespielt wurde. Es war ein Jugendspieltag, an denen Sport, Familienleben und ein bisschen Feriengefühl ganz selbstverständlich zusammenfinden – selbst bei Temperaturen, die eigentlich eher an südliche Urlaubsregionen erinnern.
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