Wirklich heiße Spiele beim Leimbach Cup Ü32-Fußball des FC Badenia St. Ilgen

15-Minuten-Partien und beliebig viele Wechsel erlaubt: So ließ es sich auch bei den samstäglichen Temperaturen spielen
(fwu – 14.7.26) Es gibt Tage, an denen fragt man sich unwillkürlich, warum man freiwillig Sport treibt. Der Samstag gehörte zweifellos dazu. Schon am Vormittag brannte die Sonne erbarmungslos auf den Rasen des FC Badenia St. Ilgen, und spätestens am Nachmittag war klar: Schatten war an diesem Tag wertvoller als jeder taktische Kniff. Wer nicht gerade auf dem Platz stehen musste, suchte sich lieber einen Platz unter den Bäumen oder auf der schattigen Böschung – und blieb dort möglichst lange.
Dennoch wurde auf der Sportanlage der Leimbach Cup ausgespielt, jenes Ü32-Kleinfeldturnier, das der FC Badenia St. Ilgen nach der erfolgreichen Premiere erneut ausrichtete. Ganz so wie im Vorfeld angekündigt, stand weniger der verbissene Konkurrenzkampf als vielmehr die Freude am Fußball und am gemeinsamen Wiedersehen im Mittelpunkt.
Sechs Mannschaften trotz Ausfällen
Eigentlich hätten mehr Teams antreten sollen. Einige Mannschaften mussten jedoch kurzfristig absagen – offenbar machte die derzeit kursierende Grippe- und Hitzewelle auch vor Fußballern nicht Halt. So gingen schließlich sechs Mannschaften an den Start, was der Stimmung allerdings kaum schadete. Zwischen den Begegnungen wurde gefachsimpelt, gelacht und reichlich Wasser (nicht nur …) getrunken. Bei diesen Temperaturen war die Trinkflasche fast wichtiger als der Ball.
Auf dem Rasen selbst wurde trotz der Hitze engagiert gespielt. Nach jedem Abpfiff dauerte es meist nicht lange, bis sich die Spieler wieder in Richtung Schatten bewegten. Die wenigen Plätze unter den Bäumen entwickelten sich im Laufe des Tages zu den begehrtesten Aufenthaltsorten der gesamten Sportanlage – gewissermaßen die VIP-Lounge des Sommers, allerdings ohne Eintrittskarte.
Grill lief fast so heiß wie das Wetter
Während sich die Mannschaften zwischen den Spielen erholten, herrschte am Vereinsheim reger Betrieb. Das Grillteam hatte alle Hände voll zu tun und sorgte dafür, dass Würste und Steaks ihren Weg vom Rost auf die Teller fanden. Direkt vor der heißen Grillplatte zu stehen, verlangte an diesem Nachmittag vermutlich ähnlich viel Durchhaltevermögen wie ein längerer Einsatz auf dem Spielfeld (wenn auch mit deutlich besserem Essensgeruch).
Rund um das Vereinsheim nutzten Spieler, Familien und Zuschauer die Gelegenheit für Gespräche, beobachteten die laufenden Partien oder stärkten sich für den nächsten Einsatz. Die Atmosphäre blieb den ganzen Tag über angenehm entspannt – genau so, wie es sich die Organisatoren für den Leimbach Cup wünschen.
Sport und Gemeinschaft
Dass bei einem solchen Turnier nicht ausschließlich Ergebnisse zählen, zeigte sich auch abseits des Rasens. Mannschaftsfotos wurden gemacht, alte Bekannte begrüßt und zwischen den Spielen Erfahrungen ausgetauscht. Die Hitze verlangte allen einiges ab, sorgte aber gleichzeitig dafür, dass niemand unnötig Hektik entwickelte. Man nahm sich Zeit – schon aus rein klimatischen Gründen.
Die Organisatoren zogen trotz der kleineren Teilnehmerzahl ein positives Fazit. Der Leimbach Cup habe erneut gezeigt, dass ein Ü32-Turnier weit mehr sein kann als eine Aneinanderreihung von Fußballspielen. Es geht um das Wiedersehen, den gemeinsamen Sport und darum, einen Sommertag miteinander zu verbringen.
Fortsetzung geplant
Auch wenn diesmal nicht alle gemeldeten Mannschaften antreten konnten, soll der Leimbach Cup im kommenden Jahr wieder stattfinden. Dann hoffen die Verantwortlichen auf ein größeres Teilnehmerfeld – und vielleicht auf ein paar Grad weniger auf dem Thermometer. Wobei: Ein bisschen Sommer gehört zu einem Fußballturnier natürlich auch dazu. Nur muss die Sonne ja nicht gleich beweisen wollen, dass sie ebenfalls in Turnierform ist.
Kurz-URL: https://leimenblog.de/?p=205095














































