Amtlich: Sinsheimer AVR Bioabfall-Vergärungsanlage produziert ausgezeichneten Kompost

Nach umfangreichen Qualitätskontrollen und laut abschließendem Prüfbericht der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. ist es jetzt amtlich: Die AVR Bioabfallvergärungsanlage in Sinsheim produziert ausgezeichneten Kompost.

Das anerkannte und rechtlich geschützte RAL-Gütezeichen dient dem Anlagenbetreiber AVR BioTerra GmbH & Co.KG ab sofort als offizielle Düngemitteldeklaration nach gesetzlichen Vorgaben, es weißt Nährstoffe, Bestandteile, Fremdstoffe und Störstoffe aus, beschreibt die Herkunft und gibt Empfehlungen zum korrekten Einsatz. Damit ist die Qualität des Kompostes durch die entsprechende Güteüberwachung nachweislich sichergestellt.

Dass man die engmaschigen Qualitätsprüfungen erfolgreich absolvieren würde, davon waren die AVR BioTerra GmbH & Co.KG und ihr Vermarktungs- und Beratungspartner RETERRA Südwest GmbH in jeder Phase der mehrmonatigen Prüfungsintervalle überzeugt.

„Die Kompostproduktion in unserer hochmodernen Anlage garantiert einen Qualitätsstandard, der sogar über die gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien der Düngemittelverordnung hinausgeht. Wir wollen der regionalen Landwirtschaft langfristig ein einwandfreies und hochwertiges Produkt zur Verfügung stellen. Deshalb ist unser Kompost hygienisiert, es gibt keine Belastung mit Bakterien, Pilzen, Samen oder Viren. Etwaige Fremdstoffe wie beispielsweise Glas, Steine, Metall, Schwermetalle sowie Kunststoffe unterliegen strengen Grenzwerten und sämtliche Inputmaterialen sind transparent und eindeutig deklariert. So will es die offizielle Qualitätskontrolle und so wollen wir es selbstverständlich auch“, informiert Steffen Jung.

Der Betriebsleiter der AVR BioTerra GmbH & Co.KG und sein Team hatten sich auf die monatlichen Probeentnahmen, die von einem externen Fachlabor durchgeführt wurden, gut vorbereitet. „Zwei Mal im Jahr, jeweils im Sommer und im Winter, wurde zusätzlich eine so genannte Hygieneprozessprüfung erfolgreich absolviert. Damit wird der Nachweis geführt, dass der Kompost zu jeder Zeit hygienisch sauber ist und unbedenklich verwendet werden kann“, erläutert Jung.

Die jährlich rund 60.000 Tonnen biogener Abfälle aus dem Rhein-Neckar-Kreis werden in der AVR Bioabfallvergärungsanlage zu wertvollem Biogas verarbeitet, kompostiert und anschließend vom Partner RETERRA Südwest GmbH vermarktet. Der Kompost ersetzt mineralischen Dünger, er verfügt über eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit bei Starkregen und eine erstaunliche Speicherfähigkeit bei etwaigen Dürreperioden. Die regionale Landwirtschaft verfügt damit langfristig über einen wertvollen, organischen Dünger, der zudem als Torfersatz im privaten und kommerziellen Gartenbau Verwendung finden kann.

Last but not least wird durch die Kompostproduktion der Nährstoffkreislauf geschlossen. Die Nährstoffe, die den Böden durch die Produktion von Lebensmitteln entzogenen wurden, werden den Ackerflächen wieder zurückgegeben. Organische Stoffe im Kompost beleben zudem die Böden und fördern die Biodiversität. Nicht zu vergessen: Kompost bindet Kohlenstoff, der folglich nicht als klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre abgegeben wird.

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