Aus eigener Kraft Klassenerhalt sichern – Gegen Bielefeld am Hardtwald am Sonntag

(mb – 9.5.19) Am kommenden Sonntag, den 12. Mai, empfängt der SV Sandhausen am 33. Spieltag der 2. Liga den Neuntplatzierten DSC Arminia Bielefeld. Anpfiff der letzten Heimpartie der Saison 2018/19 im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 15:30 Uhr.

„Können jederzeit zurückkommen“

Er sei dem Rätsel auf die Spur gekommen, eröffnete Cheftrainer Uwe Koschinat die heutige Pressekonferenz. Dem Rätsel um die gegenwärtige positive Serie, die seine Mannschaft seit nunmehr acht Spieltagen fortführt. „Fakt ist, dass mehr oder weniger dieselben Spieler auf dem Platz stehen, wie davor auch“, so der 47-Jährige. Dennoch habe es oftmals nicht für drei Punkte gereicht, so wie auch im Hinspiel gegen Arminia Bielefeld (1:1), als man zwar auf Augenhöhe war und einen ehrenwerten Punkt entführen konnte, es aber letztlich nicht für einen Sieg gereicht hat. „Die in solchen Situationen notwendige Killermentalität hat uns einfach gefehlt.“

Seit dem Spiel in Magdeburg habe sich das geändert. Selbst nach teils unglücklichen Rückständen wie gegen Dresden, Kiel und Heidenheim sprühe die Mannschaft vor Selbstbewusstsein. „Irgendetwas hat sich also in der Tat innerhalb der Truppe getan.“ Körpersprache sowie die Art, wie auf dem Platz agiert werde, erwecke auch nach außen hin ein unheimlich großes Gefühl von Dominanz. „Wir signalisieren Zuschauern und Gegner, dass es derzeit sehr unangenehm ist, gegen uns zu spielen, da wir jederzeit zurückkommen und immer noch einen draufsetzen können.“ So sei auch der Sieg in Heidenheim zustande gekommen.

Philipp Förster

Förster nach Gelbsperre wieder spielberechtigt

Ebenfalls zurück sein wird nach abgesessener Gelbsperre Mittelfeldspieler Philipp Förster. Ansonsten gäbe es neben kleineren Blessuren keine Verletzungen mit Auswirkungen auf die kommenden beiden Spiele. „Bis auf die Langzeitverletzten können wir für die Partie gegen Bielefeld aus dem Vollen schöpfen.“

„Keine Rechenspielchen“

Und das sei auch gut so, denn mit den Ostwestfalen kommt am Sonntag eine Mannschaft an den Hardtwald, die einen ähnlichen Lauf vorzuweisen hat, wie der SVS. „Wir bereiten uns auf die beste Arminia vor, wie wir sie uns aus den Analysen heraus denken können“, verspricht Koschinat. Seit der Amtsübernahme von Trainerkollege Uwe Neuhaus habe sich der DSC zu einer Spitzenmannschaft entwickelt, die seither regelmäßig punktet und keinerlei Interesse daran habe, in der Endphase der Saison nachzulassen.

„Sie reiten auf einer sehr positiven Welle hier her an den Hardtwald. Mit ihren beiden offensiven Individualisten Fabian Klos und Andreas Voglsammer wird das für uns eine schwierige Hürde.“ Auf der anderen Seite verfüge man mit Kevin Behrens und Anderw Wooten selbst über ein hervorragend miteinander harmonierendes Sturmduo, das sich nicht nur gut versteht, sondern vor den Spielen auch ein Hotelzimmer teilt und auf dem Platz viel füreinander arbeitet.

Im letzten Heimspiel der Saison wird es keine Durchsage der Ergebnisse auf den anderen Plätzen geben. Überhaupt warnt Koschinat davor, sich auf andere zu verlassen: „Wir dürfen uns nicht auf potenzielle Rechenspielchen einlassen. Ich gehe davon aus, dass Ingolstadt in den beiden letzten Spielen sechs Punkte holen wird. Wir wollen den letzten Schritt aus eigener Kraft schaffen.“

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