Betrugsmasche mit angeblicher Erbschaft aus dem Ausland

2124 - Polizeibericht(pol – 23.12.13) Warnmeldung der Polizei – Heidelberg: In den vergangenen Wochen erhielten mehrere Heidelberger Schreiben einer vermeintlichen Anwaltskanzlei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Den Empfängern wurde darin eine Erbschaft über einen Millionenbetrag in Aussicht gestellt. Zur Klärung der Erbschaftsfrage wurden die Geschädigten zunächst aufgefordert, sich mit dem Absender in Verbindung zu setzten. Ist dies geschehen folgten Aufforderungen, einen bestimmten Geldbetrag als Vorschuss zur Abwicklung der internationalen Finanztransferaktion zu überweisen.

Die Polizei warnt vor solchen Machenschaften. Hierbei handelt es sich um eine Betrugsmasche, die zum Ziel hat hohe Geldbeträge zu ergaunern. Wer verdächtige Briefe zugestellt bekommt, sollte sich an die für seinen Wohnort zuständige Polizeidienststelle wenden. Auf keinen Fall sollten Vorschusszahlungen oder sonstige Finanztransaktionen geleistet werden.

Bislang registrierte die Polizei in Heidelberg fünf solcher Fälle. Hierbei ist bislang noch kein Schaden entstanden, da die Empfänger den Betrug witterten, die Behörden einschalteten und kein Geld überwiesen.

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