Bürgerstrom und Energiewende– auch in Sandhausen machbar?

Auf Einladung der Alternativen Liste Sandhausen stellt die Energiegenossenschaft Heidelberg aktuelle Projekte und die Möglichkeiten zur BürgerInnenbeteiligung vor.

Wann: Donnerstag, 14. März 2019, 19:30 Uhr

Ort: Gemeindebliothek Sandhausen  Friedrich-Ebert Schulzentrum (Büchertstraße, Sandhausen)


Das Jahr 2018 hat uns mit seiner Trockenheit einen kleinen Vorgeschmack dessen vor Augen geführt, was kommt, wenn die Klimakrise voranschreitet. Wir müssen in den nächsten 12 Jahren 66 Prozent unserer CO2-Emissionen reduzieren, um die Ziele der Pariser Klimaschutzkonferenz zu erreichen, zu denen auch Deutschland sich verpflichtet hat. Über die Ziele herrscht weitgehend Konsens, doch an der Umsetzung hapert es noch deutlich. Wir sind die erste Generation, die die direkten Auswirkungen der Klimakatastrophe spürt und die letzte, die sie noch verhindern kann. Während wir uns vom Feinstaub der verfehlten Verkehrspolitik betäuben lassen, ist es die nächste Generation, die die Welt wachrüttelt: Die junge Schwedin Greta Thunberg bringt es so klar auf den Punkt, wie selten jemand zuvor. Sie sagt: „Was wir jetzt tun oder nicht tun, wird mein ganzes Leben beeinflussen. Und was wir tun oder nicht tun, können meine Generation und ich nicht ungeschehen machen.“

Die Heidelberger Energiegenossenschaft hat sich dem Aktiv-werden und Handeln verschrieben und setzt seit 2010 die Energiewende um, denn: „Wenn wir das nicht hier und jetzt tun, wird es zu spät sein“. Und so gibt es viel Positives aus Heidelberg und Umgebung zu berichten. 2018 war das Jahr mit dem größten Wachstum der Genossenschaft. Es wurden drei große Solarprojekte umgesetzt und die Genossenschaft mit dem Contracting-Preis Baden-Württemberg prämiert. Wie auf der Homepage der Heidelberger Energiegenossenschaft nachzulesen ist, hat das alles dazu beigetragen, dass sie als Bürgerenergieprojekt des Jahres 2018 ausgezeichnet wurde.

Für die Alternative Liste Sandhausen sind Themen wie Bürgerbeteiligung, Energiewende und Sandhausen als energieautarke Gemeinde gesetztes Programm.

Die beschlossene energetische Sanierung des Friedrich-Ebert-Schulzentrums bietet Dachflächen, die für die Energiewende vor Ort zur Verfügung stehen. Die Idee, mit der Heidelberger Energiegenossenschaft auf dem Schuldach Bürgerstrom zu erzeugen, stammt aus der Bürgerschaft. Strom von Bürgern für Bürger, die Energiewende kann nur gemeinsam gelingen.

So freuen wir uns auf eine gut besuchte mit vielen Fragen aus dem Auditorium angereicherte Veranstaltung. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Für die Alternative Liste Sandhausen

Ralf Lauterbach

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