CDU-Kreistagsfraktion besuchte die GRN Gesundheitszentren

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(v.l.n.r.): GRN-Geschäftsführer Rüdiger Burger, CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Sauerzapf, Kreisrat und Dielheimer Bürgermeister Hans-Dieter Weis, Kreisrätin Inge Oberle

(bs – 10.5.16) „Die Gesundheitseinrichtungen des Rhein-Neckar-Kreises sind in sehr guten Händen.“ Dies war das Ergebnis eines Gesprächs der CDU-Kreisrätinnen und -Kreisräte mit dem Geschäftsführer der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Rüdiger Burger, am Samstag, 7. Mai 2016, in der Schwetzinger GRN-Zentrale. Burger blickte zurück auf „Zehn Jahre GRN – zehn Jahre GmbH“ und spielte damit auf den Übergang der vor 2006 als Eigenbetriebe geführten Kreiskrankenhäuser und Kreispflegheime in eine selbstständig wirtschaftende GmbH an. Sein Fazit: Mit Ausnahme der Kliniken für Geriatrische Rehabilitation, die wegen nicht kostendeckender Tagessätze chronisch unterfinanziert sind, und der GRN-Klinik Eberbach, des kleinsten der vier „Kreiskrankenhäuser“, hat die GRN gGmbH im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens nicht nur erfolgreich gearbeitet, sondern auch kostendeckend gewirtschaftet.

„Die Grund- und Regelversorgung als Aufgabe des Rhein-Neckar-Kreises ist durch die vier Standorte Eberbach, Schwetzingen, Sinsheim und Weinheim mehr als gewährleistet“, bekräftigte der Fraktionsvorsitzende Bruno Sauerzapf, der die Anstrengungen des Geschäftsführers und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere im ärztlichen und pflegerischen Bereich würdigte. Die Gäste der CDU-Fraktion waren sich mit Rüdiger Burger einig, dass unter anderem die „Zentrenbildung“ – das heißt die Ansiedlung verschiedener, sich ergänzender Einrichtungen wie Akut- und Rehakliniken sowie Betreuungs- oder Seniorenzentren an jeweils einem Standort – maßgeblich zum Erfolg der GRN beigetragen hat. „In Schwetzingen und Sinsheim ist dies bereits realisiert, und in Weinheim wird durch den Neubau des Betreuungszentrums sowie die Erweiterung der Geriatrie unmittelbar neben der GRN-Klinik in den nächsten drei Jahren ebenfalls ein solcher Gesundheits-Campus entstehen“, blickte Sauerzapf erfreut in die Zukunft. Daher sei es keine Frage, dass die CDU-Kreistagsfraktion die GRN-Geschäftsführung weiterhin in ihrer Arbeit unterstützen wird.

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CDU-Kreisrätinnen und –Kreisräte im Gespräch mit Geschäftsführer Rüdiger Burger

In seinem Vortrag hatte Rüdiger Burger auf einige wichtige strategische Schritte der vergangenen zehn Jahre hingewiesen: Unter anderem sei die Entscheidung, die Geriatrische Rehaklinik in Hockenheim sowie das Altenpflegeheim in Schriesheim aufzugeben, richtig gewesen, da der Bedarf für diese beiden Einrichtungen nicht in ausreichendem Maß vorhanden gewesen sei. Auch die Ausgliederung von „patientenfernen Service-Leistungen“ wie Reinigung, Küchenbetriebe und Technik in die GRN-Service GmbH habe sich positiv auf die Entwicklung ausgewirkt, ebenso der Ausbau von Angeboten auch für externe Kunden, etwa im IT-Bereich und in der GRN-Klinikapotheke. Die internen Strukturen wurden dahingehend verändert, dass strategische Entscheidungen nun zentral getroffen werden und Dienstleistungen, die alle GRN-Einrichtungen betreffen, ebenfalls an einem Ort gebündelt sind; dies gilt beispielsweise für die Bereiche Personal, IT und Controlling.

Der Geschäftsführer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sowohl im medizinischen Bereich im Rahmen des Generationswechsels bei den Chefärzten als auch in der Verwaltung gelungen sei, die verantwortlichen Positionen mit hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu besetzen. Kooperationen mit dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden – hier unter anderem durch die Einrichtung einer gemeinsamen Krankenpflegeschule in Wiesloch – sowie mit verschiedenen Facharztpraxen an den jeweiligen GRN-Standorten ergänzen mit zusätzlicher medizinischer Kompetenz das vorhandene Angebot. Dankbar zeigte sich Rüdiger Burger über die Unterstützung durch den GRN-Aufsichtsrat und die Kreisräte des Rhein-Neckar-Kreises, die strategische Entscheidungen sowie notwendige Investitionen – etwa zur Umsetzung baulicher Maßnahmen – stets mitgetragen haben.

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