CDU Leimen besuchte Mauritius-Kindergarten – 110 Kinder aus 20 Nationen

(nm – 2.3.19) „Auch der Weiseste kann unendlich viel von Kindern lernen“ mit diesem Zitat empfing Christiane Knorr die Leiterin des katholischen Mauritius Kindergartens eine Abordnung des CDU Stadtverbandes Leimen. Seit etwas mehr als einem Jahr ist sie nun im Amt und hat seitdem gemeinsam mit Ihrem Team viel bewirkt und umgesetzt.

v.l.: Hans Appel, Wolfgang Stern, Richard Bader, Christiane Knorr, Eva Neuschäfer, Nathalie Müller

Im Mauritius Kindergarten werden aktuell 110 Kinder aus 20 verschiedenen Nationen betreut. „Das ist eine Herausforderung, aber auch ein großes Geschenk“, weiß Frau Knorr, die ihre Einrichtung als wichtigen Knotenpunkt beim Thema Integration begreift. Um alle Kinder an der richtigen Stelle ihrer Entwicklung ab zu holen, gibt es nicht nur ein Sprachtherapeutin, sondern das Bildungsprogramm Sprachförderung wird umfassend als wichtiger Baustein in den Alltag der Kinder eingebaut. Dabei spielt das gemeinsame Singen eine ebenso große Rolle wie das Literaturcafé mit den Eltern.

„Hier stellen Eltern sich gegenseitig gute Kinderliteratur vor“, berichtet Frau Knorr „Neulich hat ein türkischer Vater uns ein großartiges türkisches Bilderbuch erläutert“. Bei diesen Gelegenheiten lernen die Eltern einander kennen, Freundschaften entstehen und Integration kann lebendig stattfinden.

Ein ganz wichtiger Baustein ihrer Pädagogik ist für Christiane Knorr, dass freie Spielen der Kinder in der Natur. „Wir sind regelmäßig in Wald und Wiesen unterwegs und planen nun eine Neugestaltung des Außenspielgeländes“, erzählt sie begeistert. Der Außenbereich soll von einem bekannten Architekten, der auch an alla Hopp-Stätten mitgewirkt hat geplant werden. Die Umsetzung findet dann je nach Kassenlage nach und nach statt. Auch aktive Eltern wollen hier mit anpacken und möglichst naturnahe Spielräume schaffen.

Auf dem Wunschzettel des Mauritius-Kkindergartens steht unter anderem eine bessere Vernetzung der Kindergärten in Leimen insgesamt. Oft melden Eltern sich in unterschiedlichen Einrichtungen an und tauchen dann mehrfach in den Bedarfsanalysen auf. Auch sind die Prozentsätze von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund sehr unterschiedlich. „Integration kann besser stattfinden, wenn überall einheimische und Kinder mit Migrationshintergrund gemeinsam aufwachsen“ weiß Christiane Knorr.

Die Leiterin und ihr Team überzeugen mit einem durchdachten Konzept und einem offenen mutigen Umgang. Zur Stärkung erhalten die politisch Aktiven noch leckere, von den Kindern gebackene Kuchen und Muffins und kalte Getränke.

Herzlichen Dank an Christiane Knorr für den herzlichen Empfang und die vielen guten Informationen.

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