Der SV Sandhausen reist nicht chancenlos zu Münchner „Löwen“

SV Sandhausen Logo(sim). Im dritten Anlauf in dieser Saison in der Fremde möchte Zweitligist SV Sandhausen endlich einmal die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten. Gastgeber in der bayerischen Landeshauptstadt in der Allianz-Arena sind mit den Münchner Löwen zwar ein Aufstiegsfavorit, „doch der TSV 1860 hat zu Hause so seine Probleme, denn seine beiden Heimbegegnungen konnte er nur knapp und erst in der Endphase für sich entscheiden“, wie der Gästetrainer Alois Schwartz erklärt, der gegen den FC Ingolstadt selbst unter den Beobachtern weilte.

Nicht daran erinnern möchte Schwartz seine Profis an den letztjährigen Auftritt in München, wo nach 20 Minuten (0:3 Rückstand) schon alles gelaufen war und auf der Anzeigentafel eine 0:4 Schlappe für die Gäste zu lesen war. Schwartz: „Ich habe mir sagen lassen, dass es die schlechteste Auswärtsleistung war und das soll sich nicht wiederholen“. Einstellen soll sich dagegen etwas Zählbares, „am besten der erste Dreier in dieser Serie, denn bislang agierten wir gegen jeden Gegner stets auf Augenhöhe“ (Schwartz).

Der DFB-Fußballlehrer erwartet Engagement, Kompaktheit und mehr Mut beim den Aktionen gegen des TSV-Gehäuse. Gegenüber dem KSC-Unentschieden wird es keinen Rückkehrer geben, lediglich der Neuzugang Björn Kluft von Eintracht Braunschweig. Tim Kister hat zwar seine Sperre wegen Gelb-Rot verbüßt, doch das Sprunggelenk bereitet ihm noch Schmerzen. Daniel Schulz hatte einen kleinen Bandscheibenvorfall beim Aufwärmen gegen die Karlsruher und muss ebenso pausieren wie Matthias Zimmermann. Im Aufbautraining befindet sich Lukas Kübler. „Mit Kister, Schulz und Zimmermann ist zuletzt ein Defensivtrio ausgefallen, das mit Hübner, Olajengbesi und Linsmayer sehr gut ersetzt werden konnte“, stellt Alois Schwarz fest, „dass wir in der Breite hervorragend aufgestellt sind“. Auch die Moral in der Truppe stimmt. Der Trainer: „Das hat das KSC-Spiel bewiesen, denn nach dem Gäste-Nackenschlag mit dem Rückstand ist die Mannschaft sofort wieder aufgestanden, hat dagegen gehalten und wurde mit dem Ausgleich zwei Minuten vor dem Ende auch entsprechend belohnt“. Diese Tugenden wird sie in der Allianz-Arena auch dringend benötigen, „denn unsere Gastgeber sind spielstark, ballsicher und in der Offensive gut und variabel aufgestellt“.

Insgesamt 19 Akteure des SV Sandhausen haben am Donnerstagnachmittag den Bus in Richtung München bestiegen, wo sie am Abend auch das Abschlusstraining absolvierten. Ein Akteur muss noch gestrichen werden, denn nur 18 dürfen zur Auswahl für das Zweitligaspiel bereit stehen. Es sind: Manuel Riemann, Marco Knaller; Julian Schauerte, Florian Hübner, Seyi Ollajengbesi, Timo Achenbach, Max Müller; Stefan Kulovits, Denis Linymaysder, Simon Tüting; Nico Klotz, David Ulm, Marco Thiede, Marvin Knoll, Manuel Stiefler, Björn Kluft; Frank Löning, Ranisav Jovanovic, Danny Blum.

Der Anpfiff am Freitag um 18.30 Uhr (live in Sky) wird von Rene Rohde aus Rostock vorgenommen. Der 32-jährige Maschinenbau-Diplom-Ingenieur ist seit 2009 DFB- Schiedsrichter und in diesem Jahr in die zweite Bundesliga aufgestiegen.

 

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