Die Sensation: SVS wirft 1. FC Nürnberg nach Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal

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Die Mannschaft feiert den Pokalhelden Riemann, der minutenlang unter einer Spieltraube begraben war

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte hat der SV Sandhausen einen Bundesligisten per Elfmeterschießen bezwungen und aus dem DFB-Pokal geworfen! Torwart Manuel Riemann wurde zum Hardtwaldhelden und hielt gleich zwei Elfer! Einen ersten (23:38 Uhr) Spielbericht gibt’s <hier> und im Laufe des Vormittags auch hier bei uns.

Tatsache ist: Dem SVS ist damit eine echte Pokalsensation gelungen mit der nur unerschütterliche Optimisten rechnen konnten. Neueinkauf Riemann hat sich auf jeden Fall bereits bezahlt gemacht und die „Schießbude“ der letzten Saison überzeugt neuerdings durch eine stabile Abwehr, die mit dem 1:1 nach regulärer Spielzeit und Verlängerung die Basis für das Elfmeterschießen schaffte in dem ALLE Sandhäuser trafen!

GRATULATION SVS!

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Die Mannschaft bedankt sich nach dem Sieg bei den Fans

Pokalkrimi am Hardtwald / Nach Elfmeterschießen gewinnt SVS

Sandhausen (sim). Nach einem wahren Pokalkrimi im Hardtwaldstadion zieht Zweitligist SV Sandhausen mit 5:4 (0:1, 1:1) nach Elfmeterschießen gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg in die zweite DFB-Pokalrunde (24./25. September) ein. Held des Abends war Manuel Riemann zwischen den SV-Pfosten, der beim Strafstoßschießen gegen Balitsch und Plattenhardt glänzend reagierte und zwei Elfer entschärfte, sodass er, als fünfter Schütze der Gastgeber vorgesehen, selbst nicht mehr antreten musste.

SV-Trainer Alois Schwartz versprach im Vorfeld einen spannenden Pokalabend und der trat vor 7.300 Zuschauern, davon etwa 2.600 aus der Noris, auch ein. „Nach zwei guten Punktespielen von Marco Knaller für den verletzten Riemann, habe ich mich für Manuel entschieden und mein Vertrauen hat er mit einer souveränen Leistung, die im Elfmeterschießen gipfelte, zurückgegeben“, urteile Alois Schwartz nach den nervenaufreibenden 120 Minuten plus Elfmeterkrimi. Club-Trainer Michael Wiesinger gab unumwunden zu, dass die Vorbereitungsphase auch so ausgelegt war, um im Pokal weiter zu kommen. „Im ersten Abschnitt waren wir auch die bessere Mannschaft, doch wir legten kein cleveres Zweikampfverhalten an den Tag, sodass Sandhausen nach dem Wechsel Oberwasser bekam“ (Wiesinger). Dem pflichtete auch Alois Schwartz bei: „Der kleine Bruch zwischen der 20. und 30. Minute führte sofort zum Rückstand, doch im zweiten Durchgang haben wir wieder zu unserer Linie zurückgefunden und eine geordnete Gesamtleistung abgeliefert“.

Die Führung des viermaligen DFB-Pokalsiegers aus Franken markierte Daniel Ginczek, der Neuzugang von Borussia Dortmund, der Daniel Schulz entwischte und Riemann keine Chance ließ (27.). Mak war der Vorbereiter mit einem Pass in die Spitze. Nach dem Wechsel trumpfte der Zweitligist auf und Marco Thiede hatte mit einem Kopfball großes Pech. Es dauerte jedoch nur weitere sieben Minute bis zum Ausgleich. Recht ungeschickt verhielt sich Timothy Chandler gegen Marvin Knoll in einem Zweikampf. Er zog den Ex- Berliner zu Boden und Julian Schauerte ließ sich die Elfmeterchance nicht entgehen. In punkto Leistungs- und Laufbereitschaft ließen die Gastgeber auch danach keine Wünsche offen, sodass es auch in der Verlängerung keine Resultatsverbesserung gab. Das Strafstoßschießen musste über den Einzug in die nächste DFB-Pokalrunde entscheiden und da war der Zweitligisten klar im Vorteil. Alle vier Schützen verwandelten souverän und mit Manuel Riemann stand ein „Elfmeterkiller“ zwischen den Pfosten.

SV Sandhausen: Riemann; Schauerte, Kister, Schulz, Achenbach; Kulovits (57. Lins-mayer), Zimmermann; Klotz, Thiede, Knoll (70. Löning); Jovanovic (79, Blum).

1.FC Nürnberg: Schäfer; Chandler, Nillson, Pogatetz, Pinola (113. Plattenhardt); Ba-litsch, Feulner; Gebhardt (68. Frantz), Kiyotake, Mak (88. Drmic); Ginczek.

Tore: 0:1 (27.) Ginczek, 1:1 (58.) Schauerte, Foulelfmeter. Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (Hamburg). Zuschauer: 7.300. Gelbe Karten: Schulz, Schauerte, Zimmer-mann, Kulovits (alle SVS) und Pogatetz, Gebhart, Ginczek, Kiyotake, Chandler (alle 1.FCN)

Verlauf Elfmeterschießen: 0:1 Kiyotake, 1:1 Schauerte, 1:1 Balitsch vergibt (Riemann hält), 2:1 Löning, 2:2 Ginczek, 3:2 Achenbach, 3:3 Nilsson, 4:3 Blum, 4:3 Plattenhardt vergibt (Riemann hält). Endstand: 5:4.

Vorverkauf für KSC-Spiel hat begonnen /Gästeticket nur bei KSC

Sandhausen/Karlsruhe (sim). Zwischen dem SV Sandhausen und dem Karlsruher SC kommt es am Freitag, 23. August (18.30 Uhr) erstmals zu einem badischen Zweitligaderby. Karten für dieses Aufeinandertreffen sind sowohl über den SV Sandhausen, über die Vorverkaufsstellen, das Internet und für alle Gästeanhänger ausnahmslos über den Fanshop mit integriertem Ticket-Center des Karlsruher SC vor der KSC-Geschäftsstelle beim Wildparkstadion erhältlich.

In der Geschäftsstelle des SV Sandhausen können bereits Ticket bezogen werden. Zudem wird beim Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus (11. August, 13.30 Uhr) ein Vorverkaufsschalter eingerichtet sein. Ab diesem Mittwoch ist der Erwerb über das Internet und die Vorverkaufsstellen möglich. Angeboten werden im Stehplatzbereich für die gastgebenden Anhänger die Blöcke A1, A2 und A3. Die Ticketpreise hierfür sind 13 Euro Erwachsene, elf Euro Ermäßigte und neun Euro Jugendliche. Diese Blöcke dürfen im Übrigen nicht mit Fanbekleidung der Gäste betreten werden. Für Sitzplätze stehen die Blöcke D1 und D2 auf der Osttribüne zu folgenden Konditionen zur Verfügung: Erwachsene 25 Euro, Ermäßigte 19 Euro und Jugendliche 15 Euro.

Dem Karlsruher SC wurden vom SV Sandhausen wesentlich mehr Karten zur Verfügung gestellt, als die Deutsche Fußball-Liga es vorschreibt. Die Stehplatzkarten befinden sich in den Blöcken B1 und C2 zum Preis von 13 Euro (Erwachsene), elf Euro (Ermäßigte) und neun Euro (Jugendliche). Der Block D3 auf der Osttribüne steht dem KSC für Sitzplätze zur Verfügung. Die Preise sind: 25 Euro Erwachsene, 19 Euro Ermäßigte und 15 Euro Jugendliche. Der Vorverkauf beginnt am Mittwoch (07. August) ab 9 Uhr im Fanshop mit integriertem Ticket-Center vor der KSC-Geschäftsstelle. Der SV Sandhausen bittet die KSC-Anhänger, den Ticketbedarf ausnahmslos über diese Schiene abzuwickeln. An Karten wird es beim Karlsruher SC nicht fehlen.

Aktuelle Informationen des SV Sandhausen

Nach dem Regenerations- und Pflegetag am Montag genießen die Profis des SV Sandhausen einen trainingsfreien Dienstag, ehe mittwochs die Vorbereitung für das kommende Heimspiel am Sonntag gegen FC Energie Cottbus beginnt. Danach wird noch einmal pro Tag trainiert und zwar donnerstags 10 Uhr, freitags und samstags je-weils 13.30 Uhr im Walter-Reinhard-Stadion.

Ein weiteres Vorbereitungsspiel bestreitet die U23 des SV Sandhausen bei der U23 des Zweitligisten Karlsruher SC am Dienstag, 6. August um19.30 Uhr auf Platz zwei des Wildparkstadions. Die U23 des KSC spielt in der Oberliga.

 

 

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