Einsatzküchen der Polizei: Unverzichtbar bei Großlagen – auch in den Flutgebieten

(pol – 10.8.21) Großeinsätze bedeuten für die eingesetzten Polizeikräfte oft weite Anfahrtswege, lange Einsatzzeiten und schwierige topographische Gegebenheiten. Je nach Einsatzlage geraten dabei selbst die erfahrensten Beamtinnen und Beamten mitunter an ihre physischen Grenzen. Immer dann kommt aber auch ein vermeintlich kleiner, jedoch wichtiger Baustein zum Einsatz: Die
beiden Einsatzküchen der Technischen Einsatzeinheiten der Bereitschaftspolizei Bruchsal und Göppingen. Mehrere hundert Einsatzkräfte können so in Eigenregie verpflegt werden.

Passionierte Köche unter den Polizeibeamten betreiben die Einsatzküche, meist sind es zwei Einsatzköche und zwei Unterstützungskräfte. Wer Einsatzkoch werden will, muss einen Lehrgang samt Prüfung absolvieren und sich unter anderem in den Themen Hygiene und Lebensmittelrecht unterweisen lassen. Auch ein Praktikum in einer Großküche steht auf dem Programm.

Eingesetzt wurden die Küchen in der Vergangenheit unter anderem bei größeren Übungen, Einsätzen rund um Castor-Transporte und G8-Gipfel oder, wie aktuell, beim Unterstützungseinsatz aufgrund der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz.

Unmittelbar mit Beginn des Katastropheneinsatzes verlegten Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz ins Nachbarbundesland, um unter anderem in Bad Neuenahr-Ahrweiler bzw. Altenahr die beiden Einsatzküchen zu betreiben. Deren Auftrag ist die tägliche Versorgung der Einsatzkräfte, aber auch aller anderen bedürftigen Personen, mit warmem Essen. So wurden teilweise bis zu 400 Portionen am Tag ausgegeben. „Wir haben in viele leuchtende Augen geschaut und sehr viel Lob und Dank erhalten“, berichtet Polizeihauptmeisterin Iris Bilek von der Einsatzküche der Bereitschaftspolizei Göppingen.

In der Einsatzküche sind zwei Druckkochkessel verbaut sowie ein Bräter mit Backmuffe und eine Gaskochstelle. Wasser und Strom werden vor Ort angeschlossen. Gekocht wird fast alles – von Steaks und Bratwürsten über Käsespätzle bis hin zu Gyros.

Unter den von der Flutkatastrophe Betroffenen, die sich in Bad Neuenahr-Ahrweiler an die Beamtinnen und Beamten der Einsatzküche der Bereitschaftspolizei Bruchsal gewandt haben, war auch eine 72-jährige Dame, die für sich und ihren Ehemann täglich warmes Essen abholte. „Die Freude und der Dank der älteren Dame sind mit nichts zu bezahlen“, sagt Einsatzkoch
Werner Amberger. Als Dankeschön brachte die Frau einen Blumenstrauß für das Personal mit. Dazu schrieb sie: „Vielen Dank, dass Sie uns immer so verwöhnt haben mit dem leckeren Essen.“

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