Erich, die Ritterhummel – Teil III – „Mirabella in Gefahr“

Erich versuchte, Mirabella zu befreien, doch das Netz klebte fest an ihr. Erich konnte es nicht ertragen, sie so zu sehen. Doch Erich ließ sich nicht einschüchtern: „Ich bin Erich und ich möchte, dass ihr meine Freundin SOFORT freilasst!“


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Als Antwort bekam er aber nur: „Die kleine Hummel will also, dass wir seine Freundin freilassen. Kannst du dir abschminken!“ Das reichte ihm jetzt endgültig: „Mein Großvater hat deinen schon einmal besiegt und mir wird es eine Freude sein, das Gleiche jetzt mit dir zu machen, du stinkige Spinne!“

Spinne Diabolo

Diabolo ging ein Licht auf, die kleine Hummel, diese Ähnlichkeit…. er war der Enkel von Bato! Er versuchte Erich einzufangen, er musste ihn haben. Rache für seinen Großvater nehmen. Doch natürlich war Erich viel zu flink, um sich von so einer runden Spinne einfangen zu lassen. Er blickte noch einmal zu Mirabella, doch sie rief laut: „Flieg zurück und warne alle!“

Schnell machte er sich auf den Heimweg, das Wutgeschrei von Diabolo im Rücken und ließ Mirabella mit einem schlechten Gewissen zurück. Er hörte aus der Ferne nur noch, dass Diabolos Helfer ihm folgen wollten, doch er rief sie zurück: „Lasst ihn ruhig gehen, wenn er was Falsches sagt, wird er sehen, was seiner Freundin passiert!“

Erich machte sich auf den Weg. Doch er konnte fast nicht mehr fliegen. Er war so wütend auf alles und jeden. Hatte er gekniffen? War er feige geflohen? Was hätte er denn tun können? Er wollte so sehr Diabolo aufhalten, wusste aber einfach nicht wie. Doch dann kam ihm die rettende Idee.

Opa Bato

„Bato!“ schrie Erich auf. Seit Großvater würde ihm sicherlich helfen. Die Hummel flog noch nie so schnell, wie in diesem Moment und ehe man sich versah, stand er schon vor seinem Zuhause. Als er dort hineinstürmte, saß Bato auf seinem Sessel und las gerade ein Buch. Bato war eines der nettesten Lebewesen, die jemals existierten. Er war immer zuvorkommend, freundlich, ehrlich und lustig. Er wurde nie böse. Das einzige, was er hasste, war Ungerechtigkeit. Er konnte es nicht ausstehen, wenn jemand ungerecht behandelt wurde und andere einfach nur zuschauten und nichts unternahmen. Durch Zuschauen verändert sich die Welt nicht!!!

Erich liebte seinen Opa und jedes Mal, wenn er ihn sah, zauberte es ihm ein Lächeln ins Gesicht. Erich schrie: „Opa, Opa du musst mir unbedingt helfen, Mirabella…..!“ Doch dann unterbrach Bato ihn: „Mama und Papa sind dich schon suchen geflogen, weil du so lange weg warst. Also ist die Frage, wo warst du die ganze Zeit?“ Erich sagte außer Atem:

Mirabella

„Opa, es ist keine Zeit für eine Erklärung, Mirabella ist von Diabolo gefangen genommen worden!“ Bato nickte nur verständig mit dem Kopf und ging an seinen Kleiderschrank. Im nächsten Moment sah Erich die sagenumwobene Ritterhummelrüstung mit Helm und Schild.

Er kannte sie nur aus Geschichten und hatte sie noch nie gesehen, aber in diesem Moment blitzten Erichs Augen wie noch nie zuvor in seinem Leben auf. Bevor Bato etwas sagen konnte, griff er nach der Ritterhummelrüstung und zog sie an, denn er wollte für einen möglichen Kampf bestens ausgerüstet sein. Er wusste nun auch, was zu tun war. Denn wenn er eine echte Ritterhummel sein wollte, musste er sich selbst einen Plan ausdenken: Diabolo besiegen und Mirabella befreien!

Sein Opa legte ihm stolz die Hand auf die Schulter und sagte: „Nun ist der Moment der Wahrheit gekommen!“


Weiterlesen:  Teil IV – „Ein Rettungsplan muss her!“


 

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