Erich, die Ritterhummel – Teil V – „Kampf dem Bösen!“

Danach machten sich die beiden Hummeln auf den Weg, die Bösewichte zu finden. Als sie die Gruppe entdeckten, war das Netz schon für den Transport vorbereitet. Gerade in diesem Moment hatte sich eine der Ameisen in dem Netz verfangen. Die beiden hörten Diabolo zischen: „Der Plan klappt also wie geschmiert. Amando, du warst ein super Versuchskaninchen.“ Doch der schrie nur, dass er sofort befreit werden möchte. Die böse Spinne lachte nur darüber.


Übersicht


Die anderen beiden Ameisen fanden das überhaupt nicht witzig und wollten ihren Freund befreien. Die Spinne aber hatte andere Pläne. Im nächsten Moment sah man nur die anderen zwei Ameisen im Netz kleben. Es war eigentlich klar, denn warum sollte eine Spinne wie Diabolo seine Macht mit drei kleinen Ameisen teilen?

Mirabella und Erich, die alles beobachteten, konnten nicht glauben, was sie sahen. Selbst seine Verbündeten verriet Diabolo. Er war einfach die böseste Spinne, die jemals lebte. Erich konnte und wollte nicht länger dabei zu sehen. Also nahm er sich das Nächstbeste, was er in die Finger bekam – eine Haselnuss. Er feuerte das Geschoss in die Lüfte und katapultierte sie dann mit seinem Schild gegen Diabolo. So der Plan – aber er verfehlte ihn und die Haselnuss landete im Spinnennetz und verklebte sich dort.

Die hundsgemeine Spinne war jetzt rasend vor Wut. Zähneknirschend schoss er einen Flugfaden, der besonders eklig und klebrig war, auf Erich ab. Natürlich machte sich Erich selbst Vorwürfe, weil er mal wieder so tollpatschig war und Diabolo verfehlte. Doch als er sah, wie Mirabella ihn voller Bewunderung ansah, spürte er, wie seine letzte Kraft ihn erreichte.

Gerade als Diabolo den Flugfaden abschoss und die Hummel fast erreichte, drehte sich Erich blitzschnell. Der Flugfaden schoss daneben und Erich griff sekundenschnell nach dem Anti-Klebikus, der er noch dabei hatte.

Aufgetragen auf Schild und Helm machte er sich ans Werk, das Spinnennetz zu zerstören. Schlagartig flog er auf das Spinnennetz zu. In den nächsten Sekunden machte Erich aus dem Netz Kleinholz. Voller Wut versuchte die runde Spinne immer wieder, ihr Spinnennetz hastig zu reparieren. Hin und her, kreuz und quer versuchte Diabolo sein mühsam gesponnenes Netz zu retten.

Wie sich alle erhofften, verwickelte sich die schreckliche Spinne in ihrer Panik nun in ihrem eigenen Spinnennetz. Jetzt waren Diabolo und seine Helfer in ihrer eigenen Falle gefangen. Der Bösewicht schrie vor Wut: „Ihr Idioten, warum tut ihr denn nichts? Das kann doch nicht wahr sein!“

Mirabella

In diesem Moment war Mirabella so stolz wie noch nie auf ihren besten Freund. Sie wusste, dass man sich immer auf ihn verlassen konnte und er wahrlich eine Ritterhummel ist. Erich sagte mit fester Stimme, die auf einmal so selbstsicher klang: „Ein Lebewesen macht nicht aus, wie viel es besitzt oder wie viel Macht es hat, sondern was es tut, wenn Ungerechtigkeit herrscht und wie es der Gemeinschaft hilft!“

Erich wurde klar, dass er schon sein ganzes Leben lang eine Ritterhummel war, denn er hat Mut und Selbstlosigkeit immer im Herzen gehabt. Doch beides auch zu leben, das ist das, was wirklich zählt! Auf der Goldglückwiese gab es nie wieder einen Schurken und wenn es doch Mal einen geben sollte: Erich, die Ritterhummel, wird sofort zur Stelle sein.

Erich, die Ritterhummel

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