GALL – Was haben wir geleistet?

1176 - Bilanz GALL(rf – 15.11.13)  Zu einem ersten Rückblick auf die Wahlperiode hatte die GALL die Öffentlichkeit am 12.11. in die Cafeteria des KCL geladen. Natürlich war es ein ambitioniertes Ziel eine ereignissreiche Wahlperiode in zwei Stunden zusammen fassen zu wollen und dann noch einen Ausblick auf die nächsten fünf Jahre wagen zu wollen. Ganz gelungen ist es nicht. Den Ausblick werden wir auf eine weitere Veranstaltung verschieben, denn es ist uns wichtig, die BürgerInnen bei der Entwicklung unseres Kommunalwahlprogramms 2014/2019 zu beteiligen.

In sechs thematischen Blöcken haben wir die Arbeit des Gemeinderates der letzten viereinhalb Jahre durchgearbeitet.

Der Block Kindergärten/Schulen befasste sich vor allem mit dem Ausbau der U3-Betreuung in Leimen. Quantitativ sind wir hier in den letzten Jahren gut voran gekommen. Kommune, Kirchen und Private Träger haben es gemeinsam geschafft, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Qualitativ waren wir nicht mit jeder Entscheidung zufrieden. Insbesondere der zehngruppige U3-Kindergarten neben der Realschule fand aufgrund der schieren Größe nicht unsere Unterstützung, zumal er als reine U3-Einrichtung gedacht ist. Gefördert haben wir dagegen die Umwandlung des ehemaligen Sitzungssaals über dem Ding-Kindergarten in zwei U3-Gruppen und die Einrichtung eines Waldkindergartens, der hoffentlich im kommenden jahr Realität wird.

Im Schulbereich stand zuletzt vor allem die Einrichtung der Gemeinschaftsschule an der GSS im vordergrund der Diskussion. Schon 2012 forderte die GALL Gespräche mit den Nachbarkommunen. Wäre man unserem Antrag gefolgt, hätte es genug Zeit gegebensich abzustimmen und die Anträge noch in diesem Jahr zu stellen. Man hätte sich eine heftige politische Auseinandersetzung, große Enttäuschung in der Schule und ein verlorenes Jahr für die GSS sparen können.

Zweiter Part des Abends war das Thema Bau/Stadtkernsanierung. Hier wurde die Sanierung der alten Fabrik hervorgehoben, die sowohl was die energetische Sanierung, als auch was die Barrierefreiheit angeht, zu einem Vorzeigeprojekt geworden ist. Natürlich kam auch die Bebauung des alten Sprotplatzes zur Sprache, dem umstrittensten Bauvorhaben der aktuellen Wahlperiode. Nach wie vor halten wir eine Bebauung des Geländes an sich für sinnvoll. Bei der Art und Weise wie bebaut wird, hätten wir uns allerdings etwas städtebaulich ambitionierteres gewünscht, als nur die üblichen Reihenhäuser. Und beim Umgang mit den vielen kritischen Bürgern sowieso.

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