Kai-Uwe Kalischko: 10 Jahre Leimen Lokal – Herzlichen Glückwunsch

(KUK – 1.5.21) Lieber Fritz Uthe, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, gingst du am 01.05.2011 mit deiner Internet Zeitung Leimen Lokal an den Start. Für dein Jubiläum meinen herzlichsten Glückwunsch.

Kai-Uwe Kalischko

Im Zeitalter des Internets sehe ich deine Zeitung gewissermaßen auch als „Nachfolger“ der klassischen Rathaus Rundschau Leimens. Interessierte Bürger, wie auch natürlich Andere, können sich hier regelmäßig informieren, was in ihrem Leimen so geschieht.

Früher waren in deinem Forum auch interessante kritische Leserbriefe zu finden, wenn ich da an die Veröffentlichungen von Dr. Gerhard Scheurich, Wolfgang Krauth, Wolfgang Müller oder auch von Ralf Frühwirt denke. Gute regelmäßige Beiträge, mit dem nötigen Salz und Pfeffer in der Suppe. Wie einst auch bei der grünen RA RU.

Und heute? Heute hat man das Gefühl, das das kommunalpolitische Interesse dem schleichenden Politikverdruss analog der Bundespolitik gleichgeschaltet ist. Viele haben eine eigene Meinung, auch konträr, was eine Demokratie auch auszeichnet und auch aushalten sollte. Aber anscheinend trauen sich nicht mehr viele, ihre Meinung in der Form eines Leserbriefes zu veröffentlichen und ihren Namen darunter zu setzen. (evtl. Shitstorm)

Zu sagen gäbe es vieles wie z.B.:

Umwelt und Klimaschutz: Während über Ausschaltung der Straßenbeleuchtung und anderes diskutiert wird, sieht es im realen täglichen Leben ganz anders aus. Laufende Motoren durch Busse und bekannten Taxis während ihren Standzeiten. Der BRN Geschäftsführung und dem BRN Aufsichtsrat sowie der Stadtverwaltung seit 2009 bekannt.

Während Friseure und Klassenzimmer in Stoßzeiten gelüftet werden sollen, sind die Linienbusse während ihren Standzeiten meist geschlossen. (Wärme und Heizung) Das Personal meist ohne Maske und mit häufig wechselnden Fahrgästen in Kontakt.

Laufende Motoren von Fahrzeugen während dem Einkauf von Kunden beim Bäcker, in der Tankstelle, bei der Post und beim Elterntaxi an der Schule.

Umweltschutz fängt auch schon in Leimen an.

Verkehrschaos: Stichworte Verkehrslenkungskonzept und ökologische Busförderung. Die Bgm. Linggstraße wurde gebaut, um die Rathausstraße zu entlasten. Kurz nach ihrer Eröffnung im Jahre 2000 wurde sie wegen Verfahrensfehler für 11 Jahre wieder geschlossen. Seit diesen 20 Jahren und 10 Jahren jetzt offener Bgm. Linggstraße herrscht in der Rathausstraße zeitweise tägliches Chaos.

Anstatt die Rathausstraße tatsächlich zu entlasten, wurde ihr der Autoverkehr immer mehr zugesteuert. Dass die Linienbusse durch die Rathausstraße fahren müssen, wurde in Besprechungen immer als alternativlos dargestellt.

Ebenso die Umdrehung der Einbahnstraße Turmstraße am Franzosenturm. Hier wird der Verkehr der Ortsmitte zugeführt, anstatt wie früher abgeführt.

Bei der jetzigen Sperrung der Kreuzung am Altenheim Römerstraße ist deutlich das schlechte Verkehrslenkungskonzept zu Lasten der Rathausstraße aus den vergangenen Jahren zu erkennen.

Aus Heidelberg kommend ist links abbiegen in die Bgm. Linggstraße (Entlastungsstraße) verboten. Um diesem Dilemma Abhilfe zu schaffen, hat der Gemeinderat beschlossen (123/2011) den Rebstock zu kaufen und hat auch den Abrisskosten zugestimmt. Der Gemeinderat wollte dadurch die Kreuzung vergrößern und eine Linksabbiegerspur aus Heidelberg kommend ermöglichen. Hoffentlich ist dieser Beschluss nicht verjährt.

Ein dort evtl. gewünschter Kreisel wäre bzgl. der durchführenden Straßenbahnschienen laut Aussage der Verwaltung rechtlich nicht möglich. Obwohl in Heidelberg Richtung Kirchheim zu dieser Zeit ein gleicher Kreisel realisiert wurde.

Homepage: Laut der viel gepriesenen Homepage der Stadt Leimen befindet sich das Amt Stadtmarketing / Wirtschaftsförderung noch auf dem Campus in St.Ilgen.

Interkommunales Gewerbe und Industriegebiet Heidelberg – Leimen.

Polizeiposten fußläufig jetzt schwerer zu erreichen.

U.v.m.

Auch die Idee aus meinem Leserbrief vom 19.01.2018 ist noch nicht gestorben. Sie war nur noch zu früh für die Gemeinderatswahl 2019.

Du siehst lieber Fritz Uthe, es gäbe viele kommunalpolitische Themen zu diskutieren. Evtl. aufkommende Kritiken sind auch nicht immer bei den amtierenden Oberbürgermeistern zu suchen. Erfahrung aus 15 Jahren Stadtratstätigkeit.

Also alles Gute, Schaffenskraft und vor allem Gesundheit für die nächsten 10 Jahre. 

Kai-Uwe Kalischko (Zukünftiges Kürzel KUK)

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