Klopapier-Tresor des Rhein-Neckar-Kreises eröffnet – Landratsamt garantiert Lagersicherheit

(fwu – 1.4.20 – Aprilscherz) Nachdem sich in den letzten Tagen immer mehr Bürgerinnen und Bürger hilfesuchend an das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreise gewendet haben, wurde dort nun eine tragbare Lösung für das angesprochene Problem gefunden. Das sind die vielen wertvollen Klopapierrollen, die gekauft wurden und in den Heimaträumlichkeiten der Käufer*innen kein sicheres Zuhause finden können. Normale Möbeltresore kommen einfach zu schnell an ihre Kapazitätsgrenzen und der gierige Blick bösartiger fremder Zeitgenoss*innen auf diese Juwelen der neuen Zeit lassen eine sichere Lagerung dringlich erscheinen.

Die Eingangstür zur umfunktionierten Tiefgarage des Landratsamtes

Keinesfalls will man natürlich dieses ungemein wertvolle Commodity einfach im Klo runterspülen – wo doch für die eigene körperliche Reinlichkeit auch mit fließend Wasser, Seife und einem Waschhandschuh gesorgt werden kann. Also wo soll man die gehamsterten Rollen sicher unterbringen?

Landrat Stefan Dalliger nahm sich dieses dringlich an ihn herangetragenen Problems an – so eine Pressemeldung des Landratsamtes von heute morgen – und verfügte, dass die derzeit nicht benötigte Tiefgarage des Landratsamtes (die meisten Mitarbeiter sind im Homeoffice) zum Klorollen-Tresor umfunktioniert wurde. Einige einfache handelsübliche Panzersperren und einige wenige bauliche Änderungen – z. B. Sicherheitstüren (siehe nebenstehendes Foto) – waren zwar notwendig, ließen sich aber schnell und einfach realisieren.

Jeder bisherige Parkplatz wurde so zum Bunker/Hort/Hamsterbau für bis zu 4 Personen, die hier jeweils zumindest einen Teil ihrer Klopapierrollen nun sicher unterbirngen können. Pro Person reicht der Platz für ca. 22.300 Rollen. Die Luftfeuchtigkeit wird überwacht und die Sicherheit garantiert. Die Mietkosten je 1/4 Tresorparkplatz  liegen bei 85 € monatlich, müssen aber nach der derzeitigen Rechtslage nicht gezahlt werden.

Nähere Auskünfte gibt die Warteschleife des Landratsamtes.

PS: Frankreich hat das Klorollenproblem nicht, da dort flächendeckend Bidets vorhanden sind. Allerdings kommt dort die sachgemäße Lagerung geleerter Rotweinflaschen an ihre räumlichen Grenzen.

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