KUSG: Knappe Niederlage zum Saisonabschluss

Beim letzten Saisonspiel ging es für den TSV Berghausen und die KUSG Leimen um nichts mehr. Bereits vor dem Spiel stand fest, dass Leimen die Saison mit dem vierten Platz einen Platz besser als der Gastgeber abschließen würde. Die 80:88-Niederlage bei dem gewohnt heimstarken TSV Berghausen ließ sich deshalb verschmerzen, zumal man über weite Strecken einen ordentlichen Saisonabschluss hinlegte.

Leider fing man das erste Viertel etwas verhalten an und gab den starken Außenspielern Puschmann und Schierhorn zu viele Freiheiten, sodass man schnell mit zehn Punkten zurück lag. Mit einer engagierten Defense wendete man das Blatt zur Halbzeit und führte 41:35.

Das lange Pausenprogramm der Gastgeber, die den letzten Spieltag gebührend mit einem Spiel der Minis in der Halbzeit anlegten, schien den Gästen nicht gut zu bekommen. Nach der Halbzeit lief zunächst wenig zusammen bei den KUSG-Herren. Anfang des letzten Viertels konnte man das Spiel aber wieder ausgeglichen gestalten. Dann jedoch führten einige strittige Schiedsrichterentscheidungen zu kleinen Undiszipliniertheiten, die dann das Ergebnis deutlicher werden ließen als es das recht knappe Spiel der Tabellennachbarn vermuten lässt.

Am Ende zog Trainer Steckbauer, der nach dem Spiel seinen Abschied vom Team bekannt gab, ein positives Fazit über die Saison: „Wir haben unser Ziel erreicht und haben bis in den März hinein, um den Aufstieg mitgespielt. Somit haben wir über die sehr lange Saison die Spannung aufrecht erhalten. Einige Spieler haben sich gut entwickelt, andere ihre Führungsqualitäten konstant gezeigt. Dass es am Ende nicht ganz gelangt hat, wirft uns nicht um. Crailsheim hat den Aufstieg absolut verdient. Sie waren zuhause ohne Niederlage und haben in einer spannenden Runde die direkten Vergleiche gegen Kirchheim und Ludwigsburg gewonnen. Wir haben eine gute, mannschaftlich geschlossene Saison gespielt, in der der Spaß nicht gefehlt hat.“

Leimen: Nägele 14, Wolf 14, Steckbauer 12, Dietz 11, Schindler 11, Spath 9, Rupp 5, Natto 4, Günther.

Autor: Steckbauer

U15 Vierter bei der Regionalmeisterschaft

Die vielen Zuschauer im Leimener Sportpark erlebten am Wochenende spannende und hochklassige Spiele. Bis auf ein Spiel (Grünberg-Weiterstadt) stand es bei allen anderen Spielen in den letzten Minuten unentschieden oder ein Unterschied von nur 2 Punkten. Jedes Spiel hätte anders ausgehen können. Am Ende gewann die BSG Ludwigsburg vor Grünberg, Weiterstadt und der Kooperation Leimen/Sandhausen den Titel des Regional Südwest Meisters.

Ergebnisse:
Leimen/Sandhausen – SG Weiterstadt 67-73
TSV Grünberg – BSG Ludwigsburg 58-62
BSG Ludwigsburg – Leimen/Sandhausen 69-63
SG Weiterstadt – TSV Grünberg 60-76
BSG Ludwigsburg – SG Weiterstadt 66-61
Leimen/Sandhausen – TSV Grünberg 56-59

Im ersten Spiel standen sich der BBW-Meister und Ausrichter, das Kooperationsteam der KuSG Leimen/TG Sandhausen und die SG Weiterstadt gegenüber. Der Ausrichter hatte den besseren Start und führte nach 4 Minuten mit 6:0, doch dann kamen die Hessinnen besser ins Spiel und führten nach dem 1. Viertel 17:16. Das zweite Viertel blieb mit 16:16 weiterhin knapp. Ende des 3. Viertels konnten sich die Weiterstädterinnen mit 55:50 absetzen und bauten die Führung nach 2 Minuten im letzten Viertel auf 8 Punkte aus. Das Kooperationsteam gab aber nicht auf und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Zwei Minuten vor Ende hatte man mehrmals den sicheren Ausgleich auf der Hand, doch der Ball wollte einfach nicht in den Korb. Die Weiterstädterinnen verwandelten sicher die Freiwürfe und sicherten sich den hoch umjubelten Sieg.

Im zweiten Spiel legte Grünberg mit ihrem Fastbreakspiel los wie die Feuerwehr, doch sie versäumten es, sich ein größeres Polster gegen Ludwigsburg zu erspielen und gingen somit nur mit 20:13 in das zweite Viertel. Die Ludwigsburgerinnen hatten sich besser auf den Gegner eingestellt und gewannen das Viertel mit 21:14 zum Pausenstand von 34:34. Nach der Pause konnte sich keines der Teams absetzen, so blieb das Spiel bis zur letzten Minute spannend. Hier hatten die Ludwigsburger die besseren Nerven (Grünberg traf nur 2 von 8 Freiwerfen in den letzten 2 Minuten) und gewannen 62:58.

Nach den beiden ersten Spielen war das nächste Spiel zwischen Leimen/Sandhausen und Ludwigsburg entscheidend für ein mögliches Weiterkommen. Das Kooperationsteam führte zur Halbzeit 34:27, versäumten aber sich entscheidend abzusetzen. Ein 11 zu 0 Lauf der Ludwigsburgerinnen und das Spiel war ausgeglichen. Zwei Minuten vor Ende führte Leimen/Sandhausen 63:62, doch ihnen gelang kein weiterer Korb und Ludwigsburg bewies Stärke an der Linie und gewannen 69:63.

Im Abendspiel standen sich die Dauerrivalen Weiterstadt und Grünberg gegenüber. Lange sah es so aus, als könnten die Weiterstädterinnen den ersten Sieg landen, aber Foulprobleme und die tiefere Bank der Grünbergerinnen sorgten für einen deutlichen 76-60 Sieg.

Am frühen Sonntagmorgen konnte sich Ludwigsburg den Turniersieg gegen Weiterstadt nach einer intensiv geführten Partie sichern.
Somit wurde das letzte Spiel zwischen Leimen/Sandhausen und Grünberg ein Endspiel um den zweiten Platz, welcher zur Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften mitten in den Pfingstferien berechtigt. Die Gastgeberinnen scorten gleich im ersten Angriff durch die überragende Heli von der Dreierlinie und es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Grünberg konnte sich mit 6 Punkten zum Ende des Viertels absetzen, doch Leimen/Sandhausen konterte mit einem 16:0 Lauf und gingen mit 35:26 in die Pause. Die zahlreichen Zuschauer glaubten nun an ein mögliches Wunder, doch Grünberg hielt dagegen und die Ausrichterinnen gingen “nur” mit einer 8 Punkte Führung in das letzte Viertel. In diesem schwanden langsam die Kräfte beider Teams, aber Grünberg konnte zum Ende nochmals zulegen und ging 2 Minuten vor Ende zum ersten Mal in Führung. Leimen/Sandhausen konnte eine erneute Schwäche der Grünberger an der Freiwurflinie nicht nutzen und verloren deshalb knapp mit 56:59. An dieser Stelle wünschen wir der Grünberger Spielerinn (Nr. 14) alles Gute und hoffen, dass sich die Verletzung als nicht schwerwiegend herausstellt.

Ein Kritikpunkt aller Mannschaften war das Fehlen eines Spielbeobachters seitens des DBB. Die Grenze zwischen Mann-Mann-Verteidigung und Zone ist auf diesem Level äußert gering.

Ein Dank an alle Helfer, die den Mädels ein unvergessliches Wochenende bescherten.

Für Leimen/Sandhausen spielten:

Paula Gieser (0,0,0), Lena Frei (6,4,9), Shanine Matz (11,9,6), Emily Johnson (0, –, 0), Heli Chatzitheodorou (19,12,23), Julia Fuchs (0,0,2), Paula Eisnecker (15,20, –), Tami Saam (2,2,10), Lauren Webb (4,12,0), Vicky Garcia (0,0,0), Chelsea Shivers (10,2,0), Jana Bornemann (0,2,4), Helen Hauck (-,-,2), Robin Majewski (-,0,-)

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