Lebenserwartung im Rhein-Neckar-Kreis liegt beim Landesdurchschnitt

(rnk – 1.9.22) Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg aktuell informiert, hat Baden-Württemberg seit Beginn der siebziger Jahre im bundesweiten Vergleich regelmäßig die höchste Lebenserwartung Neugeborener.

Die stetig steigende Lebenserwartung wird dabei nicht nur auf die deutlich gesunkene Säuglingssterblichkeit, sondern auch auf den merklichen Rückgang der Sterblichkeitsrate im höheren Alter aufgrund der verbesserten gesundheitlichen Vorsorge und Versorgung zurückgeführt. Im direkten Vergleich zum Anfang der siebziger Jahre ist die Lebenserwartung in Baden-Württemberg um rund zehn Jahre bei Frauen und sogar um elf Jahre bei Männern gestiegen.

Der Rhein-Neckar-Kreis liegt bei der durchschnittlichen Lebenserwartung bei der Geburt eines Jungen mit 79,8 Jahren (Anfang der Siebziger 68,2 Jahre) gleichauf dem Landesdurchschnitt mit ebenfalls 79,8 Jahren. Die Lebenserwartung von neugeborenen Mädchen im Rhein-Neckar-Kreis liegt mit 84,2 Jahren (Anfang der Siebziger 74,3 Jahre) leicht unter dem Landesdurchschnitt von 84,3 Jahren. In den Vorjahren lag der Rhein-Neckar-Kreis landesweit und im Vergleich zu anderen Stadt- und Landkreisen immer stabil im Mittelfeld. In der neuesten Statistik reiht sich der Rhein-Neckar-Kreis mittlerweile im vorderen Drittel ein.

Innerhalb des Landes liegt derzeit die höchste Lebenserwartung für die weibliche Bevölkerung in Heidelberg und für die männliche Bevölkerung in Tübingen; die geringste Lebenserwartung der Frauen und Männer in Pforzheim.

Die Gründe für die regional unterschiedliche Lebenserwartung sind vielfältig. Entscheidend hierfür dürften nicht zuletzt das Bildungsniveau und die daraus resultierende Einkommenssituation sein: Je besser der Bildungsstand, desto niedriger fällt tendenziell die Sterblichkeit aus.

Die immer noch höhere Lebenserwartung von Frauen gegenüber der der Männer ist zwar teilweise genetisch bedingt, vor allem aber auf unterschiedliche Verhaltensweisen zurückzuführen: So ernähren sich Frauen im Schnitt gesünder, setzten sich im Alltag weniger Gefahren aus, verüben deutlich weniger Suizid und nehmen sehr viel häufiger Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen in Anspruch.


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