(lb – 11.8.20212) Der Bericht der Grün – Alternativen Liste Leimen (rf) in der Rathaus Rundschau Nummer 32 vom 10. 08. kann nicht unwidersprochen bleiben, zeigt er doch in seiner ideologischen Grundtendenz auf, wie gesellschaftlich inhalierter Hass noch über den Tod hinaus wirken kann.
Leimener Bürger – gleich welcher politischen Fasson – können Herbert Ehrbar bestimmt nicht vorwerfen, in seiner langen Dienstzeit für Leimen nichts getan zu haben. Er hatte immer Ideen, ob gut oder schlecht, möge die Geschichte entscheiden. Jedenfalls wurden einige Ideen immer wieder von der grünen Linken gestört, verhindert, was auch heute noch ihrem politischen Credo des grundsätzlichen Dagegenseins entspricht.
Und eine seiner Ideen war es eben auch aus der Brucker’schen Mühle – im Inneren übrigens ein architektonisches Kleinod – wieder etwas Vorzeigbares für Leimen zu machen: allein, er wurde in der Ausführung gehindert, wie rf selbst schreibt, durch eine WG linker Studenten, die sich – dem Zeitgeist der Kulturrevolution verpflichtet sahen und immer noch sehen, und daraus auch nichts gelernt haben – das Recht (?) herausnahmen, gegen die herrschende Klasse zu agieren, in der irrigen Meinung, dass ihr Recht das allein richtige sei. Sie zogen nicht aus.
Das Ergebnis kennen alle Leimener: Herbert Ehrbar musste vor dem Terror der Straße kapitulieren … nach dem altbekannten Motto: unter den Talaren …
Wäre die Mühle seinerzeit im vernünftigen Dialog – wie er unter normal denkenden Menschen üblich ist – frei gemacht worden, wäre das Thema Brucker’sche Mühle längst nicht mehr existent, denn die Mühle wäre saniert, damals sogar mit Wasseranschluss.
So aber wollte/musste man, wie rf stolz schreibt, dem Establishment trotzen und „denen da Oben“ zeigen, welche Macht doch die Basis – welche Basis? – hat, zum Nachteil der Stadt Leimen, zum Nachteil einer nicht erst seit 1968 gewachsenen Gemeinschaft Leimener Bürger.
Übrigens: in meiner Studentenzeit in Saarbrücken 1968 haben wir damals mit solchen permanenten Störenfrieden kurzen Prozess gemacht, weil wir unser Studium in der gebotenen vorgeschrieben Frist beenden wollten und mussten: wir haben sie einfach vor die Tür gesetzt. Es hat gewirkt!
Jens Steinle, Gauangelloch




