Leserbrief Gary Kiemle: Gauangelloch schafft Kultur ab

Es wundert mich zwar nicht mehr viel in dieser Zeit, dennoch bin ich irritiert, dass in Gauangelloch der Sankt-Martins-Umzug in „Lichterfest“ umbenannt wurde. Wie feige müssen die Verantwortlichen sein und wovor haben sie Angst, dass sie ihre eigene Kultur verleugnen?

Ich gehöre keiner Kirche an, aber als Bürger dieses Landes sollte man akzeptieren und respektieren, dass unsere abendländische Kultur christlich geprägt ist. Selbst in Byzanz bzw. Konstantinopel (heute Istanbul) wurde der Martinstag bereits vor hunderten von Jahren gefeiert.

Man darf gespannt sein, ob unseren Kindern demnächst der Nikolaustag als Rote-Mützentag und Heilig Abend als Tannenbaum-Nacht verkauft wird. Was sagt eigentlich unser Verein zur Kultur- und Brauchtumspflege dazu?

Gary Kiemle, Gauangelloch

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1 Kommentar für “Leserbrief Gary Kiemle: Gauangelloch schafft Kultur ab”

  1. I_Schmidt

    Vielen Dank für diesen mutigen und aufrichtigen Leserbrief.
    In einer Zeit, in welcher Toleranz vor allem und jedem verlangt wird, passiert es schnell, dass man die eigenen Werte und eigene Kultur vergisst. Das kann auch als Ausverkauf der eigenen Identität verstanden werden. Das ist für Menschen, die Ihr Brauchtum pflegen möchten, ein schmerzhafter Prozess. Bleibt die Hoffnung, dass dieser Spuk der zuweilen, wie Sie korrekt schreiben, abstruse Formen annimmt, auch wieder ein Ende findet. Manchen Machern sind Maß und Ziel für ein gesundes Miteinander vollkommen abhandengekommen.
    Ingo Schmidt, Leimen

Kommentare sind geschlossen

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