Leserbrief: Kinderkrippe für Leimen

In der Tinqueux Allee nahe der Graf-Otto-Schule informiert uns eine Bauankündigung, dass in Leimen eine Kinderkrippe mit Betreuungsfinanzierung aus Bundesmittel gebaut wird. Der Staat drängt seit einiger Zeit sehr massiv darauf, solche Betreuungsplätze bundesweit in den Gemeinden einzurichten.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welches Ziel der Staat damit eigentlich verfolgt und warum jetzt selbst schon unsere Kleinsten in staatliche Erziehungskasernen gepfercht werden sollen?

Ist es nicht viel wünschenswerter, dass Kleinkinder im Schoß einer liebevollen Familie aufwachsen?

Deshalb sei die Frage erlaubt, ob wir solch ein Familienersatzsystem für unsere Kinder wirklich brauchen? Familien sind schließlich die Keimzelle unserer Gesellschaft.

Deshalb wäre es aus meiner Sicht die beste Familienpolitik, wenn man den Eltern die Früchte ihrer Arbeit belässt, damit sie sich selbst um ihre Kinder kümmern können. Es ist schließlich nicht Aufgabe des Staates, die Eltern hinsichtlich ihres Erziehungsstils und der Erziehungsinhalte zu bevormunden. Pflege und Erziehung der Kinder sind nach Artikel 6 Grundgesetz das natürliche Recht und die Pflicht der Eltern. Die Familie gehört zum intimsten Bereich der privaten Lebensführung und ist damit für staatliche Eingriffe tabu. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf und die Organisation der Kinderbetreuung liegen alleine in der Verantwortung der Eltern.

Ein familienfeindlicher Staat sucht jedoch ständig nach Möglichkeiten die Betreuung der Kinder an sich zu ziehen. Der Vorwand für diese politisch motivierten Einmischungen in private Belange ist immer der Gleiche: Man bezeichnet solche Systeme gerne als sozial und gerecht.

Nach dem Vorbild der ehemaligen DDR wird derzeit in der Bundesrepublik ein Familienersatzsystem hochgezogen, das die Familien zerstört und unsere Kinder dem Einfluss staatlicher Stellen massiv aussetzt. Erinnern wir uns, dass wir es damals gar nicht gut fanden was in der DDR so alles geschah. Darüber hinaus ist dieses System mit einem „Rechtsanspruch“ ausgestattet und wird mit Steuergeldern finanziert, die man den Eltern vorher in unverantwortlicher Höhe abnimmt.

Die traditionelle Familienbetreuung wird entwertet, mit der fadenscheinigen Begründung, es würde den Eltern an Erziehungskompetenz mangeln. Wer garantiert denn diese angebliche Kompetenz beim Krippenpersonal?

Wir wissen doch alle, wie miserabel die staatliche Bildung in unseren Schulen funktioniert. Wollen wir wirklich zulassen, dass ein weiterer Großversuch des staatlichen Bildungsnotstands jetzt bei unseren Allerkleinsten stattfindet.

Die Partei der Vernunft plant eine einschneidende Reform des Geld- und Finanzsystems sowie die massive Reduzierung von Steuern und Abgaben. Nach dieser Reform verbleibt den Familien weit mehr Nettoeinkommen als heute. Die Wiederherstellung der Souveränität der Familie ist der wichtigste Punkt unserer Familienpolitik. Eine zentral gesteuerte Familienpolitik, die uns von Berlin nach Leimen durchgereicht wird, ist nicht im Sinne unserer Familien. Wie will man in Berlin wissen, was unsere Familien in Leimen wirklich brauchen? Bestehen etwa Zweifel daran, dass die Familien selbst am Besten wissen was gut für sie ist. Familien brauchen keinen Vormund aus Berlin. Familie das ist normalerweise Mutter, Vater, und Kinder. Der Staat hat darin nichts verloren.

Ingo Schmidt,
Partei der Vernunft Leimen

 

 

 

 

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2 Kommentare für “Leserbrief: Kinderkrippe für Leimen”

  1. Abgabensenkung hilft nur denen, die viel haben. Auf der Strecke bleiben die, die nichts haben. Tea-Party lässt grüßen.

  2. Gerhard Breunig

    Sehr geehrter Herr Krauth,
    dieser weit verbreitete Irrtum wird hauptsächlich von sogenannten „Soziademokraten“ verbreitet. Leider ist es so, dass diejenigen, die am Wenigsten haben, prozentual zum Einkommen die höchsten Abgaben leisten. Der allein erziehenden Mutter bleibt, wenn man direkte Steuern, Sozialversicherung und indirekte Steuern auf Benzin, Strom usw. abzieht fast nichts mehr übrig. Ein Millionär hat es da weniger schwer. Der leistet sich dann noch einen guten Steuerberater und verschiebt sein Geld ins Ausland. Die Zeche zahlen in Deutschland der Mittelstand und die unselbständigen Lohn- und Einkommensbezieher. Was ist daran bitte sozial. Dies mit noch mehr Steuern für Reiche beheben zu wollen, ist doch Unsinn. Statt immer mehr abzukassieren, sollten wir uns lieber Gedanken darüber machen, wie man die fleissigen Menschen entlasten kann. Dazu ist in Berlin aber niemand bereit. Verschwendung ist Trumpf. Gerade heute, am Tag der ESM unsäglichen Entscheidung erleben 82 Millione Büger wieder, wie schnell 190 Milliarden verschwendet werden, wenn es um die Interessen von Banken und Politk geht. Wer wird dieses Geld wohl ihrer Meinung nach aufbringen?
    Der vor kurzem leider verstorbene Roland Baader nannte das sehr treffen „Geldsozialismus“.

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