Letztendlich gerechtes Remis zwischen SVS und Dynamo

Ca. Dynamo-Fans waren dabei

(sim). Erstmals in dieser Saison so richtige Zweitligastimmung im Hardtwaldstadion des SV Sandhausen und mit 6.400 Zuschauern, davon etwas mehr als 2.000 aus Dresden, auch der mit Abstand beste Zuspruch. Die kampfbetonte Begegnung brachte mit 1:1 (1:0) letztendlich eine gerechte Punkteteilung. Die Gäste waren zwar über weite Strecken die effektivere Mannschaft, doch die besseren Einschussmöglichkeiten lagen bei den Gastgebern. Für den Neuling war es das dritte 1:1 im fünften Punktespiel „und mit Unentschieden tritt man einfach auf der Stelle“, ärgerte sich SV-Trainer Gerd Dais über den vermeidbaren Ausgleich in der 55. Minute und den dadurch entgangenen Dreier. Nach dem Marco Pischorn patzte, eroberte sich 20 Meter vor dem Tor Anthony Losilla den Ball gegen Kristjan Glibo, spielte mit Mikael Poté einen Doppelpass, setzte sich gegen Kim Falkenberg durch und ließ Daniel Ischdonat keine Chance. Der Schiedsrichter wurde zunächst zum Buhmann wegen einem angeblichen Foul an dem SVS-Akteur, was sich nach den Fernsehbildern jedoch nicht bewahrheitete.

Chancenarm war die Auseinandersetzung in den ersten 45 Minuten. Die Fehlvorteile der Dresdener glich der SV Sandhausen mit einem disziplinierten Defensivverhalten aus und mit schnellen Vorstößen stand Dynamo öfters unter Druck. So führte eine dieser Szenen nach einer halben Stunde zur Führung. Julian Schauerte passte auf Kim Falkenberg und dessen Flanke landete bei Frank Löning, der sich am Elfmeterpunkt gegen zwei Gästeakteure durchsetzen konnte und seine Kopfballbogenlampe im Gehäuse von Benjamin Kirsten zur Halbzeitführung unterbrachte.

Fünf Minuten nach dem Wechsel stockte den SV-Besuchern der Atem. Eine Ecke von Timo Achenbach landete bei Simon Tüting und dessen Kopfball strich Zentimeter am Pfosten vorbei ins Aus. „Hätten wir bei dieser Situation etwas Glück gehabt, wären die Gäste nicht mehr zurückgekommen“, ist sich Gerd Dais sicher. So aber kam fünf Minuten später die beschriebene Szene zum Ausgleich, den Ralf Loose auf der Gästebank als verdienten bezeichnete: „Wir haben ein schwieriges Spiel kontrolliert, bewahrten trotz Rückstand die Geduld und kamen zum Erfolg“. Es fehlten ihm vornehmlich die Außenbahnspieler, während Toptorjäger Mikael Poté eine Wunderheilung nach einer Sprunggelenkverletzung erfuhr, in Sandhausen jedoch blass und erstmals ohne Torjubel blieb. Mit den Schiedsrichterleistungen gegen Dynamo zeigte sich der Ex-Dortmunder generell nicht zufrieden: „Wir werden oft benachteiligt, wo der Gegner einen Elfmeter bekommt, wir aber nicht oder bei uns Rot gezückt wird, beim Gegner aber Gelb“. Er spielte auf ein Falkenberg-Foul an, das „nur“ mit dem gelben Karton geahndet wurde.

Den Schlusspunkt setzte der in der 74. Minute eingewechselte Neuzugang Kingsley Onuegbu, als er in der Nachspielzeit nach einer Schauerte-Flanke per Kopf gleich zweimal abgeblockt und am Siegtreffer gehindert wurde. Gegen Dynamo nahm Gerd Dais gleich drei Änderungen gegenüber dem St. Pauli-Spiel vor. Für den verletzten Nico Klotz kam Kim Falkenberg in die Anfangsformation (Schauerte rückte eine Position nach vorne), während Kristjan Glibo („Ich gab ihm als zweikampfstarker Spieler den Vorzug“) für Fabio Morena und Marcel Kandziora für Sören Halfar auflief. Für Paderborn könnte Alexander Riemann für die Außenbahnen wieder eine Alternative werden, nach dem auch Nicky Adler weiterhin auf der Verletztenliste steht. Der Ex-VfBler steht seit einer Woche wieder im Trainingsbetrieb.

SV Sandhausen: Ischdonat; Falkenberg (65. Blacha), Pischorn, Schulz, Achenbach; Glibo; Schauerte, Fießer, Tüting, Kandziora (83. Halfar); Löning (74. Onuegbu).
SG Dynamo Dresden: Kirsten; Cheikh Gueye, Schuppan (77. Subasic), Bregerie, Thoelke; Jungwirth, Losilla; Jänicke (92. Pepic), Koch, Trojan (89. Sliskovic); Poté.
Tore: 1:0 (31.) Löning, 1:1 (55.) Losilla. Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach), Zuschauer: 6.400, gelbe Karten: Falkenberg (SVS), Losilla (2/Dynamo).

SV Sandhausen intern

Die Vorbereitung auf das dritte Auswärtsspiel beim SC Paderborn beginnt nach einem trainingsfreien Montag am Dienstag mit zwei Einheiten um 10 Uhr und 15.30 Uhr im Walter-Reinhard-Stadion. Am Mittwoch und Donnerstag wird jeweils um 15.30 Uhr trainiert, während die Abschlusseinheit am Freitag um 11 Uhr stattfindet. Danach werden die 18 Auserwählten den Bus besteigen und gen Paderborn aufbrechen.

Zwei Gegner von Ende Oktober nahm Trainer Gerd Dais am Sonntag schon einmal unter die Lupe. Er war Gast der Begegnung 1.FC Kaiserslautern – MSV Duisburg auf dem Betzenberg. In Kaiserslautern spielt der SVS am 19. Oktober und zu Hause gegen MSV Duisburg am 27. Oktober. Davor gibt es noch die Partien in Paderborn (22. September/13 Uhr)) zu Hause gegen SSV Jahn Regensburg (25. September/17.30 Uhr), beim TSV 1860 München (29. September/13 Uhr) und zu Hause gegen VfR Aalen (7. Oktober/13.30 Uhr). Am 13./14. Oktober ist ein länderspielfreies Wochenende.

Bei der Partie gegen SG Dynamo Dresden musste nach Spielschluss ein Gästefan mit dem Krankentransport in stationäre Behandlung gebracht werden. Er stürzte vom Zaun und zog sich Verletzungen zu.

Mit Volldampf wird derzeit am Innenausbau der Nordtribüne mit Logen- und VIP-Bereich, sowie sanitären Einrichtungen, Kiosk, Geräteräume und zusätzlichen Räumlichkeiten für die Profimannschaft gearbeitet. Das Provisorium wird nach dem Heimspiel gegen VfR Aalen am 7. Oktober beendet sein. Innen und außen soll die Nordtribüne am 27. Oktober bei der Heimpartie gegen MSV Duisburg im fertigen Glanz strahlen, nach dem die Benutzung der Sitzplätze schon jetzt möglich ist.

Nico Klotz wird am 20. September 26 Jahre alt. Dem schnellen Außenstürmer gelten nicht nur die besten Wünsche zu seinem Geburtstag, sondern auch schnelle Genesungswünsche für seine Adduktorenverletzung, die er sich in der vergangenen Woche beim Training zugezogen hat.

Voraussichtlich Ende dieser oder Anfang nächster Woche wird der Kartenvorverkauf für das Zweitrundenspiel um den DFB-Vereinspokal beim FC Schalke 04 beginnen. Sein Gastspiel in der VELTINS-ARENA hat der SV Sandhausen am Dienstag, 30. Oktober um 20.30 Uhr.

Vorverkauf Paderborn bis Mittwoch / 1860 hat begonnen

(sim). Das nächste Auswärtsspiel von Zweitligist SV Sandhausen findet am kommenden Samstag (22. September/13 Uhr) beim SC Paderborn in der BENTELER-ARENA statt. Der Vorverkauf für diese Begegnung endet am Mittwoch (19. September) in der Geschäftsstelle beim Hardtwaldstadion. Die Eintrittspreise haben folgendes Aussehen: Stehplatz für Erwachsene zwölf Euro sowie für Ermäßigte zehn Euro. Sitzplatzkarten kosten 28 Euro. Der SC Paderborn weist ausdrücklich darauf hin, dass die Eintrittskarten direkt am Spieltag jeweils zwei Euro teurer sind.

Seit dieser Woche läuft auch der Vorverkauf für das Punktespiel in der ALLIANZ-ARENA gegen den TSV 1860 München am Samstag, 29. September um 13 Uhr. Hierbei gelten folgende Eintrittspreise: Stehplatz Block 110 Erwachsene 14 Euro und Ermäßigte elf Euro. Wer sitzen möchte, muss in Block 107 jeweils 36 Euro bezahlen. Der Vorverkauf für die Allianz-Arena endet am 26. September und damit einen Tag nach dem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg. Diese Partie findet am Dienstag, 25. September um 17.30 Uhr im Hardtwaldstadion statt. Deshalb sind auch Eintrittskarten für den SV-Auftritt beim TSV 1860 München am Fanstand der Hardtwald-Supporters gegen Regensburg noch erhältlich.

Zuvor findet der Vorverkauf ausnahmslos in der Geschäftsstelle statt, die wie folgt geöffnet hat: montags bis mittwochs 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und donnerstags bzw freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr Telefonisch ist die Geschäftsstelle unter 06224-827900-40 erreichbar. Die E-Mailadresse lautet [email protected]

 

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