Niederlage in Osnabrück / Titelvergabe wurde auf 5. Mai verschoben

Blick auf´s letzte Heimspiel und die Familientribüne

(sim). Die Titelvergabe in der dritten Liga wurde um eine Woche auf den letzten Spieltag vertagt. Der in der Osnatel-Arena angepeilte Sieg von Ta-bellenführer SV Sandhausen beim VfL Osnabrück kam nämlich nicht zustande, sodass der VfR Aalen nach dem Remis beim VfB Stuttgart II den Abstand auf zwei Zähler verkürzen konnte. Mit 1:2 (0:0) zogen die Gäste etwas unglücklich den Kürzeren, „denn eine Punkteteilung hätte sicherlich dem Spielverlauf eher entsprochen“, wie Gerd Dais nach der Partie meinte: „Jetzt müssen wir eben im letzten Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim nochmals alle Kräfte mobilisie-ren, um unsere gute Heimbilanz zu festigen und gleichzeitig die Meisterschaft zu holen“. Den Zuschauern steht somit am Hardtwald nochmals ein unterhalt-samer Nachmittag bevor, zumal es für die Gäste noch um die Relegationsteil-nahme, aber zumindest um die Verteidigung des vierten Platzes wegen dem DFB-Pokal geht.

„Im ersten Durchgang hatten wir mehrere gute Situationen, wo eigentlich nur der letzte Ball in die Tiefe fehlte, um erfolgreich zu sein“, so Trainer Gerd Dais bei seinem Resümee, um gleichzeitig aber auch die Defensivabteilung in die Pflicht zu nehmen: „Beide Treffer waren vermeidbar, wobei Philipp Kühn zwi-schen den Pfosten seine Sache ordentlich gemacht hat“. Die hochsommerlichen Temperaturen lähmten zunächst die Aktionen beider Teams, wobei das Chancenplus bis zum Seitenwechsel bei den Gästen lag, ohne etwas Zählbares erreichen zu können. Kühn musste lediglich zwei kritische Situationen klären. Wesentlich abwechslungsreicher begann der zweite Abschnitt und nach knapp einer Stunde kam der VfL besser auf und setzte den Aufsteiger etwas unter Druck. Selbst vier Eckbälle in Folge brachten jedoch nichts ein. In der 64. Minu-te fasste sich Riedel ein Herz, setzte zu einem Solo an und seine Flanke verwer-tete Torjäger Kachunga volley zur Gastgeber-Führung, die zu diesem Zeitpunkt keineswegs unverdient war. Die Gäste verstärkten danach ihre Bemühungen, um die 400 Kilometer lange Heimfahrt nicht mit leeren Händen bestreiten zu müssen. Elf Minuten vor dem Ende dann der Ausgleich. Der wieder genesene Klotz passte quer zu Löning und den Schuss des Torjägers konnte Keeper Zumbeel nur abklatschen, sodass Klotz per Kopf erfolgreich war. Als eigentlich alle an eine Punkteteilung glaubten, kam es doch noch zu einem kuriosen Platzherrentreffer. Der ständige Unruheherd Kachunga zog vom Strafraumeck ab und Kühn konnte das Leder an den Pfosten lenken. Der SV-Keeper nahm den Ball auf der Linie kullernd auf, doch der Schiedsrichterassistent sah ihn regulär im Tor, was die Entscheidung für die Wollitz-Truppe brachte. Selbst die Fernsehbilder gaben keinen Aufschluss, ob der Treffer regulärer war oder nicht. Dais: „Das Rad können wir nicht mehr zurückdrehen, es wurde angespielt und wir hatten verloren. Jetzt gilt es eben nochmals gegen Heidenheim“.

VfL Osnabrück: Zumbeel; Gardawski (53. Riedel), Fischer, Hudec, Tauer; Latkowski (46. Hansen), Glockner (82. Pauli), Costa, Kampl; Kachunga, Hennigs.
SV Sandhausen: Kühn; Schauerte, Pischorn, Schulz, Kandziora; Fießer (70. Grimaldi); Pinto (70. Öztürk), Ulm (78. Blacha), Danneberg, Klotz; Löning.
Tore: 1:0 Kachunga (63.), 1:1 Klotz (79.), Kachunga (87.), Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin), Zuschauer: 7.000, Gelbe Karten: Hudec (VfL), Kühn (SVS).

Es geht noch um Titel, Relegationsplatz und DFB-Pokalteilnahme

(sim). Der VfR Aalen wird den SV Sandhausen in die zweite Bundesli-ga als Direktaufsteiger begleiten. Für Baden-Württemberg ist dies sicherlich ein überwältigender Erfolg, zumal der 1.FC Heidenheim als Dritter im Bunde immer noch die Möglichkeit besitzt, den dritten Rang, der für die Relegation mit dem 16. der zweiten Liga berechtigt, zu erreichen. In den Niederungen der Tabelle wird Schlusslicht SV Werder Bremen (Regionalliga Nord) von FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost) und SC Rot-Weiß Oberhausen (Regionalliga West) eine Etage tiefer begleitet, wobei Oberhausen damit binnen zwölf Monaten den Weg von der Zweit- in die Viertklassigkeit antreten muss.

Zwischen den beiden Aufsteigern SV Sandhausen (56:40 Tore, +16/66 Punkte) und VfR Aalen (50:38, +12/64) wird im Fernduell die Meisterschaft entschie-den. Sandhausen empfängt den 1.FC Heidenheim und der VfR Aalen den VfL Osnabrück. Bei einem Sieg wären die Dais-Schützlinge durch, aber auch bei ei-nem Remis und einem knappen Erfolg von Aalen. Ebenso bei einer Niederlage oder einem Unentschieden der VfR-Elf.

Die besten Karten für den Relegationsplatz besitzt der SSV Jahn Regensburg (54:40, +14/60), der im Jahn-Stadion Absteiger FC Carl Zeiss Jena empfängt und bereits bei einem Remis den dritten Rang untermauern kann. Im Falle einer Niederlage müsste der 1.FC Heidenheim (46:45, +11/57) auf jeden Fall beim SV Sandhausen gewinnen, um den SSV Jahn verdrängen zu können.

Für ein weiteres Quartett geht es „nur“ noch um Platz vier und die damit ver-bundene Teilnahme am DFB-Pokal 2012/13, wobei Heidenheim dann allerdings beim Tabellenführer nicht gewinnen darf. Hoffnungen haben noch FC Rot-Weiß Erfurt (50:41, +9/56), Kickers Offenbach (49:40, +9/55), Chemnitzer FC (47:40, +7/55) und SV Wacker Burghausen (52:47, +5/54), wobei der SV Wacker Burghausen und der Chemnitzer FC gegeneinander antreten müssen, sodass nur der Sieger noch eine Minimalchance besitzt.

Alle drei Absteiger sind ermittelt. In den letzten Jahren gab es allerdings zumin-dest einen Verein, der keine Lizenz erhielt, sodass bislang der drittletzte Rang auch mit der Rettung verbunden war. SC Rot-Weiß Oberhausen (33:43, -10) und FC Carl Zeiss Jena (38:58, -20) weißen jeweils 38 Punkte auf, wobei Ober-hausen nach Erfurt und Jena nach Regensburg reisen muss.

Die Relegationsspiele zwischen der dritten Liga und zweiten Bundesliga wurden wie folgt terminiert: Donnerstag, 10. Mai um 20.30 Uhr 3. dritte Liga – 16. zweite Bundesliga und Montag, 14. Mai um 20.30 Uhr 16. zweite Bundesliga – 3. dritte Liga. Dieser Gesamtsieger spielt ebenso in der zweiten Bundesliga.

Der letzte Spieltag der dritten Liga am Samstag, 5. Mai um 13.30 Uhr hat folgendes Aussehen: VfR Aalen – VfL Osnabrück, SV Wehen Wiesbaden – SV Babelsberg 03, Arminia Bielefeld – SV Werder Bremen II, SV Darmstadt 98 – VfB Stuttgart II, SSV Jahn Regensburg – FC Carl Zeiss Jena, FC Rot-Weiß Erfurt – SC Rot-Weiß Oberhausen, SV Wacker Burghausen – Chemnitzer FC, 1.FC Saarbrücken – SpVgg Unterhaching, SC Preußen Münster – Kickers Offenbach und SV Sandhausen – 1.FC Heidenheim.

Zweite SV-Mannschaft schon am Freitag beim VfB Eppingen

(sim). Das nächste Auswärtsspiel in der Landesliga Rhein-Neckar beim VfB Eppingen sollte für SV Sandhausen II am kommenden Samstag, 5. Mai um 15 Uhr im Hugo-Koch-Stadion ausgetragen werden. An diesem Tag steigt im Hardtwaldstadion nach der Partie gegen den 1.FC Heidenheim die Aufstiegsfei-er „und da wollten wir, dass auch die Spieler der zweiten Garnitur dabei sind“, wie Geschäftsführer Otmar Schork wert auf gemeinsames Feiern legt. Der VfB Eppingen hat sich sofort bereit erklärt, das Punktespiel auf freitags vorzuzie-hen. Die Partie VfB Eppingen – SV Sandhausen II wird deshalb bereits am Frei-tag, 4. Mai um 18.30 Uhr ausgetragen. Die restlichen sieben Begegnungen der Landesliga Rhein-Neckar finden allesamt sonntags statt.

SVS-Akteure beim Maimarkt und beim Maibaumfest in Leimen

(sim). Zwei Termine in der Kurpfalz läuten für Spieler und Funktionäre des SV Sandhausen den Wonnemonat Mai ein. Der Zweitligaauf-steiger wird auf dem Mannheimer Maimarkt beim Stand der Metropolregion Rhein-Neckar am Montag, 30. April mit einem Infostand ebenfalls zwischen 9 und 18 Uhr vertreten sein. Eine Powerpoint-Präsentation wird die Besucher über das „Wunder von Sandhausen“ mit dem erstmaligen Aufstieg in den Pro-fibereich entsprechend informieren und aufbauend hierauf können sich die Be-sucher des Infostandes an einem Gewinnspiel beteiligen.

Zudem sind Spieler, Trainer und Geschäftsführer während des ganzen Tages „vor Ort“ für Autogrammwünsche. Zwischen 11 und 13 Uhr können Aufstiegs-trainer Gerd Dais, Geschäftsführer Otmar Schork und Roberto Pinto beim Info-stand angetroffen werden. Sie werden zwischen 13 und 15 Uhr von Tim Danneberg und Kristjan Glibo abgelöst, während zwischen 15 und 17 Uhr Julian Schauerte und Jan Fiesser für Autogrammwünsche zur Verfügung steht. In der letzten „Schicht“ gibt es von 16 bis 18 Uhr zudem Verstärkung durch Daniel Schulz und Ole Kittner.

Am Montagabend findet darüber hinaus in Leimen auf dem Georgi-Markplatz ein Maibaumfest statt. Eröffnet wird dieses Fest, wo auch ein Maibaum aufge-stellt wird, um 18 Uhr mit dem Fassanstich. Mit von der Partie bei dieser „Pro-zedur“ sind vom SV Sandhausen Regis Dorn und der Rennfahrer Jens Klingmann, die im Verbund mit dem Vorsitzenden von „Leimen aktiv“, Gerd Pe-ter Gramlich, für einen geglückten Auftakt sorgen wollen. Danach wird es mit den beiden Sportlern Regis Dorn und Jens Klingmann auch eine Gesprächsrun-de geben, die ebenfalls von Gerd Peter Gramlich moderiert wird. Organisator des Leimener Maibaumfestes ist „Leimen aktiv“.

Aktuelle Informationen vom SV-Nachwuchses

Die beiden B-Juniorenteams des SV Sandhausen haben sich für das Achtelfina-le um den Badischen B-Juniorenpokal qualifiziert. Das Los brachte ein vereinsin-ternes Duell zustande, sodass die erste und zweite Mannschaft direkt aufei-nander treffen. Die Begegnung wird am Dienstag, 8. Mai auf dem Kunstrasen-platz hinter dem Hardtwaldstadion um 18 Uhr ausgetragen.

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Das C-Juniorenteam des SV Sandhausen von der EnBW-Oberliga steht im Ach-telfinale um den Badischen C-Juniorenpokal. Diese Achtelfinalbegegnung findet am Mittwoch, 9. Mai um 18.30 Uhr gegen SG Oberderdingen/Flehingen/ Kürnbach beim FC Flehingen statt.

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Beim Punktespiel der A-Junioren-Landesliga Rhein-Neckar, SV Sandhausen II – SpVgg 03 Sandhofen am 21. April sah beim SVS Peter Agemann die rote Karte. Das Sportgericht verhängte eine Sperrstrafe von drei Wochen bis 12. Mai, je-doch längstens drei Pflichtspiele.

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In der EnBW-Oberliga der C-Junioren empfängt der SV Sandhausen am Sams-tag, 5. Mai um 16.30 Uhr den 1.FC Normannia Gmünd am Hardtwald zu einem Nachholspiel. Aus organisatorischen Gründen wird diese Begegnung auf dem Kunstrasenplatz des FC Sandhausen ausgetragen.

 

 

SV-Fanmarsch vom alten Rathaus zum Hardtwaldstadion am 5. Mai

 

Sandhausen (sim). Die Fans des SV Sandhausen werden zum letzten Heimspiel am Samstag, 5. Mai um 13.30 Uhr gegen den 1.FC Heidenheim gemeinsam vom alten Rathaus am Lege-Cap-Ferret-Platz zum Hardtwaldstadion marschieren. Fanbetreuer Stefan Allgeier hat die Aktion organisiert. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr, während der Abmarsch um 11.15 Uhr erfolgen soll. Die ersten 500 SV-Fans mit Trikot, Schal, Mütze usw erhalten zudem eine Eintrittskarte. Stefan Allgeier geht einmal davon aus, dass er viele Mitstreiter für seine Idee findet.

 

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2 Kommentare für “Niederlage in Osnabrück / Titelvergabe wurde auf 5. Mai verschoben”

  1. Sailer,B.

    Gegen Heidenheim ist beim SVS dann endlich mal so richtig die Bude voll. Für uns Kurpfälzer ist Erscheinen Pflicht beim letzten Spiel. Und in der neuen Saison gehts nach Sandhausen statt nach Hoffe. In Sinsheim singen sie künftig statt dem Badnerlied Im schönsten Wiese-grunde ist meines Babbels Platz

  2. FredvomJupiter

    Hoffen wir mal das es viele so sehen und von der Retorte Abstand nehmen und zu einem Traditionsverein wie Sandhausen kommen. Also weg von SAP – hin zu SVS.
    Wenn alles gut läuft spielen dann in zwei Jahren sowieso beide Vereine in der zweiten Liga gegeneinander. Und dann ist hoffentlich die ganze Kurpfalz für SVS und nicht für SAP.

    Toll was Sandhausen in den letzten Jahren geleistet hat!

Kommentare sind geschlossen

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