Rauschgifthändler im Mannheimer Rotlichtmilieu: Acht Verdächtige in U-Haft

2124 - Polizeibericht(pol – 19.1.16)  Mannheim (ots) – GER Karlsruhe zerschlägt international agierenden Rauschgifthändlerring im Mannheimer Rotlichtmilieu: Acht Verdächtige in Untersuchungshaft

Nach umfangreichen Ermittlungen haben die Rauschgiftfahnder der GER Karlsruhe im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mannheim eine international agierende Drogenbande zerschlagen. Anlass waren Feststellungen der GER Karlsruhe, eine Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und des Zollfahndungsamtes Stuttgart, wonach eine insbesondere aus Bulgaren bestehende Gruppierung zunehmend den organisierten Rauschgifthandel im Mannheimer Rotlichtmilieu dominiert. Der Gruppierung wird die illegale Einfuhr und der Handel mit rund 35 kg Marihuana, 6 kg Kokain und über 2 kg Amphetamin vorgeworfen.

Wegen des Verdachts des illegalen Rauschgifthandels, der Fälschung von Ausweispapieren, der Begehung von PKW-Diebstählen und über 20
Wohnungseinbrüchen wurden deshalb am 18.1.2016 in Mannheim acht Wohnungen durchsucht. Vier bulgarische Verdächtige im Alter zwischen
29 und 48 Jahren wurden mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz festgenommen. Bereits im April 2015 konnten in Zusammenarbeit
mit dem Polizeipräsidium Mannheim vier führende mutmaßliche Mitglieder der Gruppierung im Alter zwischen 25 und 49 Jahren verhaftet werden. Es handelt sich um zwei Bulgaren, einen Ukrainer sowie einen türkischen Staatsbürger. Die beiden Bulgaren sollen als Drahtzieher die Rauschgift-Schmuggelfahrten aus den Niederlanden nach Mannheim und die Verteilung der Drogen im Mannheimer Rotlichtmilieu organisiert haben. Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt 14.000 Euro mutmaßliches Dealgeld, 100 Gramm Amphetamin, Teile einer Computeranlage aus einem Einbruchsdiebstahl in Leipzig sowie ein hochwertiger Pkw Mercedes Benz sichergestellt.


Hinweis: In Baden-Württemberg gibt es in Karlsruhe und Stuttgart spezielle Ermittlungseinheiten zur Bekämpfung der organisierten/schweren, grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Die Einheiten bestehen paritätisch aus Angehörigen des Zollfahndungsamtes Stuttgart und des
Landeskriminalamtes Baden-Württemberg.


Mannheim-Neckarstadt: Großangelegte Durchsuchungsaktion in  der Mittelstraße, Zwischenbilanz

Mannheim (ots) – Als großen Erfolg wertet die Führung des Polizeireviers Neckarstadt eine Durchsuchungsaktion in der  Neckarstadt-West am Dienstagvormittag.

Nachdem es der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Karlsruhe bereits am Vortag gelungen war, in Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Neckarstadt einen international agierenden Rauschgifthändlerring zu zerschlagen, ging es in den frühen Morgenstunden des Dienstags nun darum, weitere Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle zu vollstrecken. Die diesbezüglichen Vorermittlungen des Polizeireviers Neckarstadt reichen bis zu 18 Monate zurück.

In der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 11:40 Uhr durchsuchten bis zu 130 Einsatzkräfte eine Immobilie in der Mittelstraße. Bis gegen 06:20 Uhr wurden die Beamten zudem von einem Hubschrauber unterstützt. Der Zugriff erfolgte schlagartig. Dabei überwachte der mit Scheinwerfer und Wärmebildkamera ausgestattete Helikopter die Szenerie von der Luft aus. Durch das professionelle Vorgehen ergab sich schnell eine statische Lage, sodass alle Folgemaßnahmen in einer ruhigen sachlichen Atmosphäre abgewickelt werden konnten:

Das Haus wurde Geschoss für Geschoss durchsucht, dessen Bewohner nach draußen gebracht und deren Identität in einer sogenannten
Bearbeitungsstraße festgestellt. Wegen fehlender Ausweispapiere wurden bei mehreren Personen erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt. Insgesamt überprüfte die Polizei 38 Bewohner. Eine Frau wurde wegen Diebstahls gesucht, festgenommen und in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ein weiterer Bewohner steht in dem Verdacht, an einer Gaststätteneinbruchserie beteiligt gewesen zu
sein. Gegen den Verwalter des Hauses ermitteln die Finanzbehörden wegen fortgesetzter Steuerhinterziehung.

Darüber hinaus fielen der Polizei mehrere hochwertige Fahrräder auf. Die Besitzverhältnisse konnten vor Ort nicht geklärt werden,
möglicherweise wurden die Zweiräder in der zurückliegenden Zeit entwendet. Auffällig waren im Zuge der Begehung der Immobilie auch
zahlreiche unfachmännisch verlegte Elektroleitungen. Inwieweit von den Elektroinstallationen des Gebäudes Gefahr ausgeht, ist Gegenstand
weiterer Untersuchungen der Stadt Mannheim.

Nachdem sich im Vorfeld der Ermittlungen erste Anhaltspunkte wegen des Verdachts des Mietwuchers ergeben hatten, erhärteten sich die
Verdachtsmomente nach der Befragung der Bewohner des Hauses. Zudem fand man umfangreiche Dokumente, die diesen Umstand zu belegen
scheinen.

Die Ermittlungserfolge sind zu einem Großteil auch auf die Kooperationsbereitschaft der Befragten zurückzuführen. Beteiligt waren an dem Einsatz Kräfte des Polizeireviers  Neckarstadt, mehrere Dutzend Beamte der Bruchsaler Bereitschaftspolizei, die Mannheimer Verkehrspolizei, mehrere
Hundeführer und auch die örtliche Kriminalpolizei. Auch die Stadt Mannheim (Fachbereich 31, Sicherheit und Ordnung sowie das Amt für
Baurecht) und die Steuerfahndung des Finanzamts Mannheim-Neckarstadt waren in das Einsatzgeschehen eingebunden.

Die weiterführenden Ermittlungen obliegen dem Bezirksdienst des Polizeireviers Neckarstadt.


Mannheim-Innenstadt: Widerstand geleistet – vier Polizeibeamte verletzt.

Mannheim-Innenstadt (ots) – Widerstand gegen Polizeibeamte leistete am Montagabend ein 23-jähriger Mann in der Mannheimer Innenstadt. Der Mann hatte kurz vor 21 Uhr im Quadrat S 1 vor einem Lokal zunächst seinen Vater mit einem Messer bedroht. Bei seiner Festnahme gebärdete er sich äußerst aggressiv und verletzte zwei Polizeibeamte mit gezielten Kopfstößen. Einen weiteren Ordnungshüter biss er mehrmals in den Daumen. Ein vierter Polizist verstauchte sich im Gerangel den Daumen. Auf dem Polizeirevier stieß er Beleidigungen und Drohungen gegenüber den Polizeibeamten aus.

Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Bedrohung und Beleidigung ermittelt.


Mannheim-Innenstadt: Von mehreren Unbekannten zusammengeschlagen – Polizei sucht Zeugen!

Mannheim-Innenstadt (ots) – Auf Zeugenaussagen ist die Polizei bei einem Vorfall angewiesen, der sich bereits am frühen Sonntagmorgen in
der Innenstadt ereignet hat. Ein 23-jähriger Mann zeigte am Montag bei der Polizei an, dass er am Sonntag, gegen 5.30 Uhr im Quadrat Q7
unvermittelt von einer Gruppe von sieben Unbekannten angegangen und mit Tritten gegen die Rippen und Schlägen gegen den Kopf malträtiert
wurde. Er erlitt dabei einen dreifachen Jochbeinbruch und weitere Kopfverletzungen, die eine operative Behandlung erforderlich machen.

Bei den Angreifern soll es sich um Osteuropäer, evtl. Albaner gehandelt haben. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier MA-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 in Verbindung zu setzen.


Weitere Polizeimeldungen finden Sie in der Kategorie „Unerwünschtes


 

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