Richtlinien zur Vergabe gemeindeeigener Bauplätze im Baugebiet Große Mühllach II

Gemeinderatssitzung vom 25. Juli 2016 – TOP 7

(einen vollständigen Überblick über alle TOPs finden Sie hier)


5875 - Bebauungsplan Mühllach II_Straßennamen(cw – 3.8.16) Was kostet ein Bauplatz im Baugebiet „Große Mühllach II“? Und wie kann man sich darauf bewerben? Mit diesen Fragen hatten sich Gemeinderat und Verwaltung intensiv im Technischen Ausschuss und in der Juli-Sitzung des Gemeinderates beschäftigt. Da es nun mit Sieben-Meilen-Stiefeln im Baugebiet mit der Erschließung voranginge und das Interesse nicht nur an der Zahl der täglichen Anrufe und Mails zu spüren sei, so Bürgermeister Kletti, wolle man heute über die Vergaberichtlinien gemeindeeigener Bauplätze im Baugebiet „Große Mühllach II“ Beschluss fassen. „Eine Richtlinie, die jeden zufrieden stellt“, gibt es nicht!“, räumte er ein.

Mehrheitlich beschlossen wurde ein Quadratmeterpreis von 600 € zuzüglich circa 110 € Erschließungskosten. Um ein Grundstück zu erwerben, sei es unerheblich, ob man in Sandhausen wohne. Erbpacht sei möglich, aber beim momentanen Niedrigzins wenig attraktiv. Private Grundstücke wären nicht an die Vergaberichtlinien gebunden, hob er ausdrücklich hervor.

Nach der Sommerpause können die einzelnen Grundstücke auf der Homepage der Gemeinde in Augenschein genommen werden. Bauschilder werden nicht aufgestellt, erklärte Ortsbaumeister Schirok. Ab dem 4. Oktober 2016 wird das Bauamt dann erste Bewerbungen entgegennehmen. Die Bewerbungszeit dauert 4 Wochen. Sollte auf ein Grundstück mehrere Bewerber kommen, entscheidet das Los. Als Ansprechpartnerin im Ortsbauamt nannte er Frau Reis, Tel.: 592-114 oder per Mail [email protected]

„Es freut mich, dass sich das Bauprojekt im zeitlichen Rahmen befindet. Dies sei das Resultat aller Fraktionen und auf die gute Vorarbeit der Verwaltung zurückzuführen, lobte Gemeinderat Albrecht. Dass der Quadratmeterpreis bei 600 € liege, führte er auf den Kapitalmarkt zurück. „Das Wichtigste für den Bürger ist der Preis“, stellte Gemeinderätin Maaßberg fest. Dieser Preis sei sehr hoch, daher hätte die SPD-Fraktion nur unter der Option mehrheitlich zugestimmt, dass die Mehreinnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum verwendet würden. „Vielleicht erwarten viele Bürger, dass die Gemeinde ihre Grundstücke verbilligt abgebe, er sei jedoch der Ansicht, fügte Gemeinderat Klinger hinzu, dass eine Gemeinde ihre Grundstücke nicht verschenken dürfe und vernünftig mit ihrem Vermögen umzugehen habe. „Ein Preis, der sich am Marktwert orientiert, entspräche nicht seinen Vorstellungen von Zuzugsgemeinde, Wohlfühlgemeinde und der Vereinbarkeit von Familie“, hielt Gemeinderat Lauterbach entgegen und konnte daher gemeinsam mit Fraktionskollegin Ingrid Marc-Baier dem Beschlussvorschlag nicht zustimmen.

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