Sandhausen erhält Pflegeheim und DM-Drogeriemarkt neben dem Aldi

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Noch jungfräulich – Firmenschild Gewerbegebiet „Am Leimbach“

(fwu – 5.3.13) Nach vielen überwundenen Schwierigkeiten konnte in der letzten Sandhäuser Gemeinderatssitzung der Bebauungsplan „Bahnhofstraße / Büchertstraße“ endlich verabschiedet werden. Dieser sieht den Bau eines DM-Drogeriemarktes und einer Pflegeeinrichtung mit 60 Pflege- und 15 Demenzplätzen, sowie 18 Wohneinheiten für betreutes Wohnen im Gewerbegebiet „Leimbach“ neben dem Aldi vor.

Bevor dies geschehen konnte, mußte ein vom Regionalverband Rhein-Neckar und Nachbarschaftsverband gefordertes Gutachten erstellt werden, daß eventuelle negative Auswirkungen des 800 qm großen DM-Marktes auf die Gewerbe in Sandhausens Ortsmitte und den umliegenden Städten und Gemeinden untersuchte, erläuterte Ortsbaumeister Michael Schirok.

Klaus Dörr (CDU), Roland Sohns (SPD) und Georg Diem (FDP) wiesen in ihren Stellungnahmen kritisch darauf hin, daß es offensichtlich Sandhausen von den übergeordneten Verbänden besonders schwer gemacht werde, sich zu entwickeln.

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Blick auf den Leimbach von der Brücke aus gesehen

Auch das relativ neu vom Regierungspräsidiums aufgebrachte Thema Hochwasserschutz wurde kritisiert. Eine Hochwassergefahr bestehe zwar nicht, da überschüssiges Wasser vom Leimbach weg in den Hardtbach abgeleitet werde, dennoch seien auch hier planerische Schwierigkeiten aufgetreten, die jedoch überwunden werden konnten.   Es werde ein Dammverteidigungsweg angelegt, der weitgehend mit dem von der Metropolregion geplanten Radweg der „Leimbachroute“ übereinstimme. Möglicherweise werde auch die Leimbachbrücke erneuert, dies wäre jedoch keine von Sandhausen zu finanzierende Aufgabe.

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Das Gesamtgelände des Bebauungsplanes an der Gemeindegrenze zu Leimen/St. Ilgen

Ralf Lauterbach (AL) fragte nach, ob die Stromversorgung des geplanten Alten- und Pflegeheim hochwassersicher geplant sei (Notstromaggregate). Bürgermeister Kletti wies darauf hin, daß dies Sache des Bauherren sei und nicht vom Gemeinderat bestimmt werden können. Lauterbachs Frage, ob ein öffentliches Café im Pflegeheim geplant sei, wurde von Bürgermeister Klette verneint.

Nach der Verabschiedung des Bebauungsplans „Bahnhofstraße/Büchertstraße“ steht nun der langersehnten Nutzung des über 10.000 qm großen Brachgeländes nichts mehr im Wege.

 

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