SV Sandhausen gewinnt 3:0 bei Fortuna Düsseldorf

5527 - SVS Logo neuHöler, Pledl und Knipping treffen für den SVS.

(mbr – 28.1.17) Mit einem 3:0-Auswärtssieg startet der SV Sandhausen in die Rückrunde, ein optimaler Start ins Jahr 2017. Erneut bleibt der SVS ohne Gegentor und überholt Düsseldorf in der Tabelle.

Mit Zuversicht in die ESPRIT arena

Sandhausen fuhr mit Rückenwind zum Auswärtsspiel nach Düsseldorf: Sieben Punkte aus den letzten drei Auswärtsspielen, darunter die 3:1-Auswärtssiege in Karlsruhe und Nürnberg, sorgten für eine breite Brust bei der Elf von Trainer Kenan Kocak. Zumal die Fortuna ihr letztes Heimspiel Ende Oktober beim 4:0 gegen Bielefeld gewonnen hat.

Höler und Wooten im Zusammenspiel zur Führung

Nach einer verhaltenen Anfangsphase kam der SVS besser in die Partie. Eine flüssige Kombination über Denis Linsmayer, Lucas Höler und Jakub Kosecki führte aber noch nicht zum Torabschluss. Bei der anschließenden Pledl-Ecke konnte sich Innenverteidiger Tim Knipping nicht entscheidend im Kopfballduell durchsetzen. Anders in der 14. Spielminute: Andrew Wooten wurde auf dem rechten Flügel angespielt, seine Hereingabe nahm Sturmkollege Höler mit dem Rücken zum Tor an und schoss aus der Drehung von der Strafraumgrenze platziert ins rechte untere Eck, keine Chance für Düsseldorfs Torhüter Rensing.

Dieses Ergebnis hatte auch zur Pause Bestand. Zwar erspielte sich Düsseldorf ein optisches Übergewicht, ohne aber zwingende Torchancen heraus zu kombinieren. Oft probierte es die Fortuna mit hohen Bällen in den SVS-Strafraum, aber die ganz in schwarz spielenden SVS-Akteure konnten ein ums andere Mal klären.

Vunguidica für Kosecki

Zur Pause wechselt Kenan Kocak aus: Für den Gelb vorbelasteten Jakub Kosecki kam Jose-Pierre Vunguidica in die Partie. Einfluss auf die Partie hatte dies zunächst nicht. „Schon in der Viertelstunde vor der Pause hatten wir kein gutes Pass- und Positionsspiel. Das haben wir in der Pause angesprochen, leider aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht umsetzen können“, analysierte Kocak. In dieser Phase hatte der SVS auch Glück: Lukas Schmitz traf nur den Innenpfosten für Düsseldorf. Der eingewechselte Emmanuel Iyoha gab dem Düsseldorfer Offensivspiel mehr Qualität, aber die SVS-Defensive überstand diese Druckphase ohne Gegentor.

Pledl mit dem „Knaller“

Ab der 70. Minute konnte sich das Team um den unermüdlich rackernden Kapitän Stefan Kulovits wieder besser befreien. Und dann der Knaller des Abends: Thomas Pledl fasste sich von der rechten Sechzehner-Kante ein Herz und jagte den Ball in den langen Winkel, ein Traumtor! Das 2:0 brachte Sicherheit ins Spiel des SVS zurück, längere Ballstaffeten und mehr Ballbesitz waren die Folge. In der 86. Minute machte Tim Knipping dann den Deckel drauf. Nach einer Ecke des kurz zuvor eingewechselten Moritz Kuhn traf der Innenverteidiger zu 3:0.

„Jetzt freuen wir uns über den Auswärtssieg, dann konzentrieren wir uns voll auf das schwierige Spiel gegen Aue. Auch heute haben wir Sachen gesehen die uns nicht gefallen haben und die es zu verbessern gilt“, wollte der SVS-Trainer nicht zu viel Euphorie aufkommen lassen, um noch anzufügen: „Aber die Jungs haben es heute schon sehr gut gemacht!“

Spielstatistik:

  • SV Sandhausen: Knaller – Klingmann, Gordon, Knipping, Roßbach – Kulovits (90. Lukasik), Linsmayer – Pledl (86. Kuhn), Kosecki (46. Vunguidica) – Höler, Wooten
  • Tore: 0:1 Lucas Höler (14.); 0:2 Pledl (75.), 0:3 Knipping (86.)
  • Zuschauer: 19.317

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