SVS: Erster Sieg im zweiten Testspiel – 4:2 gegen Schachtjor

SV Sandhausen Logo(sim – 14.1.13) Seinen ersten Sieg im zweiten Testspiel beim Trainingslager in Antalya feierte Zweitliga-Neuling gegen Schachtjor Quaraghandy. Nach dem 0:1 gegen den 1.FC Heidenheim gab es nunmehr gegen den amtierenden Meister von Kasachstan ein 4:2 (1:0) Erfolg. „Vornehmlich mit den ersten 45 Minuten war ich sehr zufrieden. Wir erarbeiteten uns mehrere Chancen und standen stabil in der Abwehr“, zog Trainer Hans- Jürgen Boysen ein positives Fazit. Nach dem Wechsel wurden zwar die Einschussmöglichkeiten besser verwertet, „aber dafür hatten wir in der Defensive unsere Probleme“ (Boysen). Trotzdem war es gegenüber dem Heidenheim-Auftritt ein gewaltiger Fortschritt, sodass der Trainer resümierte: „Wir sind auf einem guten Weg“.

Bereits in den ersten zehn Minuten hätte es einen klaren SVS-Vorsprung geben müssen. Doch mit den Distanzschüssen klebte den Akteuren das Pech an den Kickstiefel. Die größten Möglichkeiten hatten hier Frank Löning und Julian Schauerte. Es dauerte allerdings bis zur 40. Minute, ehe Löning nach gekonnter Vorarbeit von Schauerte ins Schwarze traf. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel verweigerte der Unparteiische dem Zweitligisten einen Elfmeter, als er ein Foul an Blacha ignorierte.

Mit stark veränderter Formation wurde die zweite Hälfte in Angriff genommen und direkt mit dem ersten Ballkontakt erhöhte David Ulm auf 2:0, dem eine Riemann-Flanke vorausging. Unachtsamkeit bescherte dem Gegner nach 66 Minuten den Anschlusstreffer, als nach einem Eckball zu Zuordnung nicht stimmte. Für den alten Abstand sorgte Nicky Adler zehn Minuten vor dem Ende, doch der Meister aus Kasachstan gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte erneut auf 2:3 (87.). Unmittelbar vor dem Schlusspfiff donnerte dann Julian Schauerte einen direkten Freistoß unhaltbar in die Maschen zum 4:2 Endstand.

Beim SV Sandhausen stand Mahmut Temür 68 Minuten als Gastspieler auf dem Platz. Er spielte in der vergangenen Saison beim SSV Jahn Regensburg und wechselte vor dieser Serie zum Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt. Ob er für den Zweitligaaufsteiger ein Thema werden könnte, ließ sich nach dieser Begegnung nicht beantworten. Geschäftsführer Otmar Schork verneinten ehe eine Verpflichtung.

Erste Halbzeit: Langer; Busch, Schulz, Pischorn, Achenbach; Schauerte, Fießer; Blacha, Temür, Löning, Wooten.
Zweite Halbzeit: Langer; Blacha, Glibo, Morena, Achenbach (63. Kandziora); Temür (68. Halfar), Schauerte; Riemann, Ulm, Adler, Danneberg.
Tore: 1:0 (40.) Löning, 2:0 (46.) Ulm, 2:1 (66.), 3:1 (80.) Adler, 3:2 (87.) und 4:2 (90.) Schauerte.

Wechselnde äußere Bedingungen herrschten am Samstag und Sonntag sowohl in Antalya, wie auch in Belek. Während das Vormittagstraining am Samstag optimal verlief, musste nachmittags in einem Fitnesscenter Zuflucht gesucht werden, denn Gewitter, Blitz und strömender Regen machte ein Aufenthalt im Freien unmöglich. Zu spüren bekam dies auch der Karlsruher SC, der erst mit stundenlanger Verzögerung in Antalya landen konnte und zwischenzeitlich in Ankara ungewollt einen Aufenthalt einlegte.

Die Partie gegen Schachtjor Quaraghandy verlief ebenso wie das Vormittagstraining am Sonntag für den SV Sandhausen wieder unter strahlender Sonne ab, wie Geschäftsführer Otmar Schork vermelden konnte. Nicht dabei in den letzten Tagen war Nico Klotz, der sich einen Nerv einklemmte und derzeit überwegend Zuschauer denn Aktiver ist. Simon Tüting dagegen stieg wieder ins Mannschaftstraining ein, „doch beim Spiel wollten wir kein Risiko eingehen und gönnten ihm nochmals eine Schonfrist nach seinem Armbruch“ (Hans-Jürgen Boysen).

SV Sandhausen trauert um Ehrenmitglied Rudi Pfeiffer

(sim – 14.1.13) Der langjährige Jugendleiter des SV Sandhausen, Rudi Pfeiffer, ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Er stand dem Nachwuchs des Zweitligisten von 1988 bis 2010 vor und hat mit viel Engagement und Umsicht die Jugendabteilung des SV Sandhausen zur Nummer eins im Fußballkreis Heidelberg geführt. Während dieser Zeit wurde er für viele Jugendliche, aber auch Funktionäre von Nachbarvereinen zu einem vertrauensvollen Ansprechpartner. Sein Bekanntheitsgrad endete nicht in der Kurpfalz, sondern war bundesweit, zumal er stets bestrebt war, im oberen Bereich der Nachwuchsförderung mit seinen SV-Mitstreitern zu agieren. In seiner Eigenschaft als Jugendleiter gehörte der Verstorbene auch 22 Jahre der Vorstandschaft des SV Sandhausen an. Im Jahre 2010 legte er die Tätigkeit in jüngere Hände, wo das Brüderpaar Rolf und Otto Frey in die großen Fußstapfen von Rudi Pfeiffer trat.

Aufgrund seiner großen Verdienste um die Schwarz-Weißen wurde er in der Jahreshauptversammlung 2010 zum Ehrenmitglied, der höchsten Auszeichnung eines Vereins, ernannt. Die Mitglieder des SV Sandhausen werde Rudi Pfeiffer auch wegen seiner stets auf Harmonie bedachten Einstellung gegenüber seinen Mitmenschen in guter Erinnerung behalten, ohne den besonderen Dank auf seinem letzten Weg für das große Engagement zu vergessen.

Die Beerdigung von Rudi Pfeiffer findet am Montag, 14. Januar um 14 Uhr auf dem Friedhof in Sandhausen statt.

 

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