SVS: Nächster Gegner MSV Duisburg

(sim). Die ganze Spannweite des deutschen Profifußballs verkörpert der samstägliche Gegner des SV Sandhausen, der MSV Duisburg. Die „Zebras“, wie sie aufgrund ihrer Spielkleidung genannt werden, gehörten zu den 16 Gründungsmitglieder bei der Premierensaison 1963/64 der Bundesliga, um mit „Riegel-Rudi“ Gutendorf auf Anhieb auch deutscher Vizemeister zu werden. Das sind nahezu 50 Jahre her und in der Zwischenzeit hat sich vieles geändert in dem Duisburg Stadtteil Meiderich.

Der MSV wurde 1902 nämlich als Meidericher Spielverein gegründet und das ist auch der Grund für die ersten drei Buchstaben. Erst 1967 erfolgte die Namensänderung auf den MSV Duisburg. Der (fast) Nachbar FC Schalke 04 ist bei seiner Bezeichnung geblieben und hat nicht Gelsenkirchen mit aufgenommen. In all den Jahrzehnten sind die Mannen von der Wedau insgesamt sechs Mal aus der Eliteklasse abgestiegen und fünf Mal auch wieder aufgestiegen. Der jetzige Zweitligaaufenthalt geht schon seit der Saison 2008/09 und eine Rückkehr ist derzeit Lichtjahre entfernt. Jetzt müssen die Meidericher erst einmal versuchen, wie schon einmal in den Neunziger Jahre geschehen, nicht aus dem Profibereich zu verschwinden.

Viermal stand der MSV Duisburg auch im deutschen Pokalfinale, um allerdings immer zweiter Sieger zu bleiben. Das letzte Mal 2011 gegen „Reviernachbar“ FC Schalke 04 im Berliner Olympiastadion. International war der MSV zweimal vertreten.

Die Zebratrikots streiften schon viele Nationalspieler über. Unter anderem „Boss“ Rahn zum Bundesligaauftakt 1963, Werner „Eia“ Krämer oder Bernhard Dietz, um nur drei zu nennen. Der 4.650 Mitglieder große Verein, bei dem mehrere Sportarten ausgeübt werden können, besitzt seit 2007 ein neues Stadion direkt bei der Sportschule Wedau mit einer guten Infrastruktur und einem großen Parkangebot. Das ursprüngliche Wedaustadion wurde zuletzt in die „Schauinsland-Reise-Arena“ umgetauft.

Sportlich hinkt der Verein seit geraumer Zeit etwas hinterher. Schon in der abgelaufenen Saison wurde der Klassenverbleib erst am letzten Spieltag erreicht und in der Serie 2012/13 war der Start eine ganze Katastrophe. Sofort wurde gegen die beiden Aufsteiger VfR Aalen und SSV Jahn Regensburg verloren und erst beim neunten Spieltag gab es einen „Dreier“ in Cottbus zu feiern. Zu Hause reichte es bislang nur zu zwei Unentschieden. In Zahlen drückt sich das mit dem letzten Platz bei 6:21Toren und fünf errungenen Punkten aus. Bereits endet August musste der frühere Bundesligakeeper Oliver Reck die Trainerbank räumen. Für ihn wurde der 41-jährige Kosta Runjaic von Darmstadt 98 losgeeist. Er unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2014. Alle zehn Begegnungen haben bislang Torhüter Felix Wiedwald, der aus Düsseldorf gekommene Ranisav Jovanovic, Goran Sukalo, Sören Brandy und Branimir Bajic mitgemacht. „Die meisten sind erfahrene Leute, sodass man Duisburg noch längst nicht abschreiben darf“, mahnt Gerd Dais, der Trainer des SV Sandhausen Mannschaft und Zuschauer vor dem „Zebraauftritt“ im Hardtwaldstadion.

Wintertraining mit SVS in der Soccer-4-you-Halle

(sim). Der SV Sandhausen bietet gemeinsam mit der Fußballschule Odenwald ein Fußball-Winter-Training in der Soccer-4- you-Halle in Wiesloch an. Das Wintertraining ist in drei Kursen unterteilt. Termine sind: Erster Kurs November bis Dezember, zweiter Kurs Januar bis Februar und dritter Kurs März bis April. Pro Kurs werden sechs Einheiten jeweils von 16 bis 17 Uhr entweder dienstags oder donnerstags angeboten. Das Fußballtraining ist ohne Vereinsbindung belegbar. Gestellt werden Trikot, Hose und Stutzen und zudem stehen professionelle Trainer mit DFB-Lizenz zur Verfügung. Die Kosten für einen Kurs belaufen sich auf 60 Euro, für zwei Kurse auf 95 Euro und für drei Kurse auf 125 Euro. Wer allen drei Kursen teilnimmt darf zudem am Feriencamp in St. Ilgen teilnehmen.

Detaillierte Informationen und die Anmeldungen gibt es auf der Homepage des SV Sandhausen unter www.svs1916.de oder telefonisch bei Manuel Weis unter 06224-827900-42.

Eintracht Braunschweig: Vorverkauf und Fanbusse

(sim). Drei Tage nach dem Pokalevent in der Veltins-Arena steht der Zweitligaaufsteiger SV Sandhausen beim Spitzenreiter Eintracht Braunschweig auf dem Prüfstein. Die Begegnung im Eintracht-Stadion an der Hamburger Strasse geht am Freitag, 2. November um 18 Uhr über die Bühne. Der Vorverkauf für dieses Auswärtsspiel beginnt am Donnerstag, 25. Oktober in der SV-Geschäftsstelle. Zudem gibt es Karten vor dem bevorstehenden Heimspiel am Samstag gegen den MSV Duisburg am Fanstand der Hardtwald-Supporters. Dort sind im Übrigen auch Karten für das SV-Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin eine Woche später am 9. November erhältlich.

Der Eintritt bei Eintracht Braunschweig beläuft sich für Sitzplatz auf 16 Euro in der Nordkurve Block 18 und für Stehplatz elf Euro (Ermäßigte acht Euro) ebenfalls in der Nordkurve, Block 19. Der Vorverkauf endet am Montag, 29. Oktober in der Geschäftsstelle.

Es wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist freitags um 10.30 Uhr beim SV-Restaurant am Hardtwaldstadion. Der Fahrpreis beläuft sich für Erwachsene auf 14 Euro und für Schüler auf zwölf Euro. Anmeldungen sind an Fanbetreuer Stefan Allgeier entweder über Handy 0173-6918632 oder unter Email [email protected] möglich.

 

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