Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar ist am Puls der Zeit

Der Rhein-Neckar-Kreis wird digitalisiert.

43F-RNK-Wappen(bs – 5.9.16) Am 29. November 2014 gründete der Rhein-Neckar-Kreis im Schulterschluss mit seinen 54 Städten und Gemeinden den Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar. Die Datenvolumina wird auch in Zukunft weiter wachsen werden. Der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar errichtet eine kommunale Kommunikationsinfrastruktur.

Mit dem Netz in kommunaler Hand wird somit schon heute Schritt für Schritt das Glasfasernetz von morgen gebaut. Aufgabe des Zweckverbandes ist, ein Glasfasernetz für den Rhein-Neckar-Kreis mit kostengünstigen und schnellen Anschlüssen für Gewerbebetriebe und Haushalte zu errichten.

Der Ausbau mit Glasfasern garantiert gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Netzes. Der Zweckverband ist Dienstleister für den Glasfaserausbau seiner 55 Mitglieder und zuständig für Beratung, Planung, Fördermittelgewinnung, Bau und Verpachtung des Netzes. Bei der Verpachtung des Netzes an einen Betreiber wird sichergestellt, dass allen anderen Dienstleistern Zugang zum Netz gewährt wird (open access). Dadurch wird es jedem Betreiber möglich sein, eigene Produkte auf das Netz zu bringen und den Kunden anzubieten.

Ziele des Zweckverbandes sind:
Aufbau einer leistungs-, bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen der Bürger und Unternehmen.
Jede Bürgerin und jeder Bürger sowie jedes Unternehmen im Kreis kann an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Im Bundesvergleich ist der Zweckverband damit übrigens der einwohnerstärkste interkommunale Zusammenschluss im Bereich des flächendeckenden Glasfasernetzausbaus. Das Verbandsgebiet umfasst, neben einer Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen, über 530.000 Einwohner. Vorsitzender des Zweckverbandes ist der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, die kaufmännische und operative Geschäftsführung obliegt einer Tochtergesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises, der AVR UmweltService GmbH in Sinsheim mit dem Geschäftsführer Peter Mülbaier.. Im März 2015 wurde mit der Feinplanung des Kern-Backbones sowie mit der Planung einzelner kommunaler Zuführungstrassen der erste Meilenstein gesetzt. Unter dem Kern-Backbone versteht man die kreisweite Glasfaser-Zubringerinfrastruktur, die mit ihren 320 km Trassenlänge jeder Mitgliedskommune den Anschluss an das schnelle Internet garantiert. Weitere 200 km Trassenlänge sind notwendig, um über kommunale Zuführungstrassen die Versorgung flächendeckend in alle Orts- und Stadtteile weiterzuführen.

Bruno Sauerzapf

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