Abiturfeier auf der Neckarwiese; Bilanz 2018

(pol -4.5 .18) Wie in jedem Jahr feierten auch in diesem Jahr die Abiturienten am Mittwoch ausgelassen den Abschluss ihrer schriftlichen Abitur-Prüfungen auf der Neckarwiese.

Obwohl wieder viel Alkohol floss, ging es entgegen der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren deutlich entspannter zu. Dies wurde insbesondere deutlich, als am späten Abend Bilanz gezogen wurde.

Insgesamt waren rund 800 Menschen – zwischen 16-17 Uhr war der  Höhepunkt erreicht – auf der Neckarwiese versammelt. Durch ständiges Kommen und Gehen wurden bis zu 1200 Schüler gezählt. Diese kamen nicht nur aus Heidelberg, sondern auch aus vielen Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises.

Nach dem verzögerten Beginn der Mathe-Prüfung, kamen die ersten Abiturienten erst gegen 14 Uhr auf die Neckarwiese. Das Gros versammelte sich ab 15 Uhr auf der „Partymeile“.

Im Vergleich zu 2017 hatten die Rettungskräfte von DRK und DLRG deutlich weniger zu tun. Es mussten „nur“ zwölf Volltrunkene behandelt werden, einer von ihnen musste zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden.

Ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren deutlich in den Hintergrund getreten war, waren die sogenannten „Stresser“. Bei Stressern handelt es sich um Personen, die einzig und alleine zur Neckarwiese kommen, um zu provozieren und in der Folge, Schlägereinen anzuzetteln.

Bereits am frühen Nachmittag hatten sich rund ein Dutzend dieser Stresser, die nichts mit den Abiturfeiern zu tun hatten und bereits  in der Vergangenheit einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten waren, am Rande der Neckarwiese versammelt.

Das besondere Augenmerk galt dieser Personengruppierung, weshalb frühzeitig mehrere Provokationen verhindert wurden. In einem Fall kam es allerdings doch zur Körperverletzung durch einen Stresser an einem Abiturienten. Der Täter wurde schließlich festgenommen und wird zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Darüber hinaus wurden mehrere Platzverweise gegen Stresser und Abiturienten wegen aggressiven Verhaltens auch gegenüber
Polizeibeamten ausgesprochen.

Die Polizei inklusive Wasserschutzpolizei mit einem Polizeiboot, die Rettungskräfte von DRK und DLRG sowie der Kommunale Ordnungsdienst waren mit insgesamt 100 Personen im Einsatz. Auf die Polizei entfielen 70 Einsatzkräfte.


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