Aus dem Kreistag: Jugendhilfe-Ausschusses am 7. Juni 2018

(bs – 9-6-18) Der Jahresbericht 2017 der Erziehungsberatungsstellen und Psychologischen Beratungsstellen wurde vom Diplom Psycholigen Peter Braunvorgestellt. 8 Beratungsstellen mit 24 Fachkräften stehen den im Rhein-Neckar-Kreis lebenden Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zur Verfügung. Im vergangenen Jahr haben die für den Landkreis und Heidelberg tätigen Anlaufstellen 4062 Fälle bearbeitet.

Der Aufstellung und der öffentlichen Auslegung der Vorschlagslisten für die Wahl der Jugendschöffen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 wurde zugestimmt.

Die Empfehlungen des Kommunalverbandes Jugend und Soziales zu Leistungen zum Unterhalt (Pflegegeld) für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege rückwirkend zum 1. Januar 2018 zuzustimmen. Danach werden die Sätze wie folgt erhöht:

von 0 – 6 Jahren von 784,00 € auf 794,00 €
von 6 – 12 Jahren von 858,00 € auf 864,00 €
von 12 – 18 Jahren von 945,00 € auf 948,00 €

Der Antrag der Grünen auf Einrichtung einer dritten Stelle für kriminalpräventiven Maßnahmen an den Schulen im Rhein-Neckar-Kreis wurde abgelehnt. Das Angebot startete im Rhein-Neckar-Kreis mit zwei Stellungen 2012.

Die Arbeitsfelder sind: Förderung der Selbs-und Fremdwahrnehmung, Umgang mit schwierigen Situationen in der Gruppe, Stärkung der Eigenverantwortlichkeit, Konfliktbewältigung, Opferperspektive und Opferempathie Es findet bei der Durchführung des Angebotes eine enge Kooperation mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern statt, damit auch auf aktuelle Problem- und Konfliktlagen im Klassenverband reagiert werden kann. Nach den Veranstaltungen erfolgt noch ein gemeinsames Auswertungsgespräch.

Hierdurch ist eine fortlaufende bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Inhalte gewährleistet. Im Schuljahr 2014/2015 wurde das Präventionsangebot an acht Schulen mit insgesamt 14 Klassen durchgeführt. Im Schuljahr 2015/2016 waren es zehn Schulen mit insgesamt 16 Klassen und im Schuljahr 2016/2017 elf Schulen mit 17 Klassen. Dass das Angebot oft an den gleichen Schulen durchgeführt wird, ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass das Angebot von diesen Schulen nachgefragt wird, während aus anderen Schulen keine Anfragen kommen, obwohl das Angebot allgemein bekannt gemacht wird. Dafür reichen die 2 Stellen aus. Das Engagement des Jugendamtes ist eine Ergänzung der von der Polizei durchgeführten umfangreichen Präventivprogramme an Schulen.

Bruno Sauerzapf, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises

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