Glückliche Leimener Kastanienbäume: Miniermotten gehen massenhaft in die Fallen

(fwu – 12.5.17) In Heidelberg sind die Kastenienbäume besonders stark vom Rosskastanien-Miniermotten-Befall betroffen und werden bereits im Hochsommer braun. In Leimen geht es den schönen Bäumen da erheblich besser, denn hier werden die Motten mit einem Sexuallockstoff (Pheromon) gezielt in Fallen gelockt und damit ihr Bestand gemindert. Weniger Motten fressen auch weniger Blätter und so werden z. B. die mächtigen Kastanien oben am Waldsportplatz (hoffentlich) erst im Herbst bunt und braun, wenn man es erwartet und sich auch darüber freuen kann.

Hier gingen schon dutzende Miniermotten in die Falle

Diese Vorgehensweise mit Pheromonfallen hat auch am Tigyplatz in St. Ilgen Erfolg gezeigt, wie der Leiter des Grünflächenamtes Michael Sauerzapf auf Nachfrage hin erläuterte. Hinzu komme allerdings auch eine sorgfältige Einsammlung und Vernichtung des Laubes, in dem sich ansonsten die Raupen aufhalten und den Winter locker überleben könnten. Über die Pheromonfallen erhalte man zudem einen guten Überblick über die Stärke des Befalles (Monitoring), so Sauerzapf.

Mächtige Kastanien am Waldsportplatz – ein schöner Anblick

Die Kastanien am Waldsportplatz haben darüberhinaus auch den Vorteil, im Wald und nicht am Rande einer innerstädtischen Straße zu stehen. Hier gibt es auch eine Reihe von natürlichen Fressfeinden der Miniermotten, zu denen z. B. Meisen, Schlupfwespen und einige Heuschreckenarten gehören.

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