Helferinnen und Helfer hinter den Kulissen der Kerwe: Der Fleißpreis geht an die AWo

5651 - JGR - 1(fwu – 21.9.15) Unbeschwert die Kerwe genießen, herum spazieren, sich umschauen, etwas Leckeres essen und trinken, sich die Vorführung der Vereine ansehen und gute Musik hören. Das in etwa sind die Ziele eines jeden Kerbebesuchers. Worüber bei jeder gut besuchten Kerwe gerne gesprochen wird, sind dann die Qualität des Essens und die Wartezeiten an den Ständen während des Hochbetriebs.

Was dabei oft untergeht, ist ein Wort des Lobes an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Vereine, die vor und hinter den Kulissen Dutzende von Stunden damit verbringen, ein entsprechendes Angebot und einen möglichst reibungslosen Service auf die Beine zu stellen. Hier arbeiten keine Profis, die Monate oder Jahre lang Zeit hatten, sich einzuspielen, sondern normale Vereinsmitglieder, Familienangehörige und Freunde. Und das sogar unter den widrigen Verhältnissen von Holz-Kerweständen, ohne perfekte Ausrüstung und mit viel Improvisation und ad hoc Organisation.

Es grenzt dabei schon fast an ein Wunder, wie gut diese Aufgaben gelöst werden und im Schichtbetrieb während der gesamten Kerwe der Betrieb aufrecht erhalten wird. Und da, wo der Kerwegast in Ruhe ausschlafen kann, muss von den Standbesatzungen bereits der nächste Kerwetag wieder vorbereitet werden, damit spätestens ab Mittag der Betrieb wieder läuft.

5652 - Kerwestaende - 6So manche ehrenamtliche Hilfskraft muss dabei das eigene Schlafbedürfnis weit hinten anstellen und eine Arbeitsleistung erbringen, die in der freien Wirtschaft kaum erlaubt wäre. Deswegen sagen wir an dieser Stelle einmal laut und deutlich DANKE an alle Helferinnen und Helfer, die sich für eine gelungene Kerwe eingesetzt haben und weiterhin einsetzen. Die meisten Freiwilligen pro Schicht bringt dabei die AWO Leimen in der etwas abseits gelegenen Weinschänke auf die Beine, die dafür unseren Fleißpreis erhält.

Besonders viel prominente Unterstützung erhielt bisher der Jugendgemeinderat auf seinem Stand. Dort halfen unter anderem Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, Bürgermeisterin Claudia Felden, Ehrenbürger Bruno Sauerzapf mit Tochter und Gemeinderätin Anja Sauerzapf, Ralf Frühwirt, Uwe Sulzer und sogar Schönaus Bürgermeister Marcus Zeitler beim Ausschank der leckeren Cocktails. Das Promi-Battle der meisten verkauften Cocktails in einer Stunde gewann übrigens Uwe Sulzer mit drei Cocktails Vorsprung vor den Sauerzapfs.

Auch die vielen anderen Vereine und ihre Standbesatzungen verdienen natürlich unseren Respekt und Dank und würden sich bestimmt auch über ein anerkennendes Wort seitens der Kerwebesucher freuen.

Am heutigen Montag geht die Kerwe nun auf die Schlussgerade und bietet noch einmal den gesamten Tag und bis kurz vor Mitternacht ein buntes und vielfältiges Programm. Doch damit ist für die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer noch lange nicht Schluss. Sie müssen dann auch noch für den Abbau sorgen.

Das heutige Programm:

  • 11 Uhr Frühschoppen und Mittagessen an den Vereinsständen, Luftballonaktion des Elisbeth-Ding-Kindergartens anlässlich des Weltkindertages
  • 13.00–15.30 Uhr Stimmungsvolle Unterhaltungsmusik mit „Roger“ auf der Bühne im Weindorf auf dem Georgi-Platz
  • 13.30–16.30 Uhr Senioren-Treff in der AWO Begegnungsstätte, Turmgasse 7
  • 14.00 +15.30 Uhr Kinderprogramm: Kasperle-Gala mit den „Mockerts“ auf der Bühne am Rathaus
  • 18.00–18.30 Uhr Feierliche Rückgabe des Stadtschlüssels durch den Schlossherrn Jürgen. Auslosung der Gewinner des „28. Weinkerwequiz 2015“ durch den „Verkehrsverein Leimen“
  • 19.00–23.00 Uhr „Voice Net“ begeistert die Festbesucher mit Party, Pop und Rock der Extraklasse auf der Bühne am Rathausplatz
  • 19.00–22.30 Uhr „Gonzos Jam“ unterhalten mit Rock- und Pop-Klassiker die Festbesucher auf dem Georgi-Platz
  • 23.30 Uhr Ausklang der 44. Leimener Weinkerwe

Und hier noch einige Impressionen von den Helferinnen und Helfern an den Ständen am Sonntagmorgen. Zu anderen Zeiten bekommt man sie garnicht gemeinsam vor die Kamera, weil zuviel Betrieb ist und gearbeitet werden muß. Dank auch an die Freiwilligen, die gerade nicht Dienst hatten!

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