Informationsgespräch der CDU mit der Fachstelle Sucht Wiesloch

 

v.l:. Inge Oberle (Weinheim), Bruno Sauerzapf (Leimen), Holger Karl (Bammental), Georg Kletti (Sandhausen), Christiane Staab (Walldorf), Werner Knopf (Malsch), Hans-Wolfgang Riedel (Waibstadt), Laura Weiß (Fachstelle für Suchtberatung Wiesloch), Susanne Maria Tröscher (Weinheim), Dr. Katharina Kohlbrenner (Ilvesheim)

(bs – 8.2.18) Der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation, dessen Geschäftsstelle in Renchen sitzt und dessen Geschäftsführer Christian Heise ist, betreibt eine Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Alkohol-, Drogen- und Medikamentenprobleme und Spielsucht in Wiesloch mit Außenstellen in Walldorf und Eberbach, sowie Sprechstunden in St. Leon-Rot und in der Arztpraxis von Dr. Michel in Ladenburg. Die Beratungsstelle verfügt über 6,5 geförderte Fachkraftstellen, die auf aktuell 9 Personen verteilt sind. Die Leiterin der Beratungsstelle Laura Weiss stellte sehr engagiert die Zielhierarchie der Beratungsstelle (Nichtkonsumenten/Innen unterstützen, Erstkonsum aufschieben, Menge/Häufigkeit reduzieren, bei Abhängigkeit Therapie einleiten) vor.

Dazu gibt ein umfangreiches Angebotsspektrum:

  • Beratung und Betreuung von Menschen mit Suchtproblemen & die Fragen zum Thema Sucht haben, sowie Angehörigenberatung
  • Vermittlung in ambulante, teilstationäre oder stationäre Entwöhungsbehandlung
  • ambulante Entwöhnungsbehandlung
  • ambulante Nachsorgebehandlung
  • psychosoziale Begleitung von Substituierten
  • Veranstaltungen zur Suchtprävention
  • ISI – Information, Sekundärprävention, Intervention, ein Angebot für erstauffällige Drogenkonsumenten
  • externe Mitarbeiterberatung für Betriebe ehemals betriebliche Sozialberatung
  • Raucherentwöhnungskurse
  • Trainingsprogramm „Kontrolliertes Trinken“
  • Seminare für suchtmittelauffällige Kraftfahrer
  • aufsuchende Beratung im Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis
  • Kooperation mit der Suchtambulanz für Computer-Spielsucht und übermäßige Mediennutzung des ZPP Heidelbergs, vormals IDBB
    Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen
  • Arbeit mit der Gesundheitsplattform www.feelok.de, die unter der Trägerschaft des bwlv steht

Eine große Herausforderung stellt die Finanzierung der Fachstelle dar. Der Soll-Ist-Vergleich bis 11/2017 enthält ein Defizit von rund 55.000 €.. Das Anliegen der Fachstelle Sucht in Wiesloch wird von der CDU als sehr wichtige Aufgabe angesehen, die unterstützt werden muss.

Bruno Sauerzapf, CDU Fraktionsvorsitzender

 

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