KuSG Basketballer starten in die Saison – Damen mit einem der jüngsten Teams

4246 - Young GunsDie Young Guns (Facebook) machen in dieser Saison ihrem Namen richtig Ehre, denn noch einmal hat man sich erheblich verjüngt mit genau 20 Jahren im Schnitt stellt man sicher eines der jüngsten Teams der Spielrunde. Alleine 5 Spielerinnen sind 18 Jahre und jünger und alle spielten gemeinsam in der Jugend Bundesliga bei dem Basket Girls Rhein Neckar. Neben den KuSG Eigengewächsen Shanine Matz, Denise Rahm, Lena Frei und Heli Chatzitheodorou rückt Paula Eisenecker von der TG Sandhausen, in die Regionalligaformation der KuSG Leimen auf.

Ohne erfahrene Kräfte stünden die jungen Damen natürlich auf verlorenem Posten und so finden sie reichlich Unterstützung, denn mit Julia Ritterhoff kehrt eine ehemalige Young Gun nach ihrer Elternzeit ins KuSG Team zurück. Mit ihrer Zweitlgaerfahrung wird sie dem KuSG Team wertvolle Dienste erweisen.

Am 01.09.2014 konnte man die 23 jährige Canadierin Melissa Rondinelli in Leimen begrüßen, die Dreh und Angelpunkt im KuSG Team werden wird. Aus der zweiten Mannschaft sind mit Johanna Hack, Teresa Agena, Robin Majewski und Nina Pfeffer weitere Spielerinnen auf dem Sprung im ersten Team auszuhelfen oder gar fest zu spielen. Pünktlich vor dem ersten Auswärtsspiel gelang der KuSG Leimen noch ein richtiger Coup, denn mit Katharina „Käthe“ Häfele konnte eine wichtige Spielerin in den Sportpark zurück geholt werden. Katharina spielte in den vergangenen 2 Jahren in der ersten Liga in Saarlouis und in der zweiten Bundesliga für Viernheim.

Der erste Gegner Grüner Stern Keltern ist gleich eine schwere Aufgabe. Der Aufsteiger ist auf Grund der Einsatzmöglichkeit von gleich mehreren Zweitligaspielerrinnen nicht zu unterstschätzen. Das Konzept ambitionierten Spielerinnen in einem homogenen Umfeld einen Platz zu bieten, indem sich Leistung und Spaß die Waage halten, scheint gut anzukommen.

Die kurzfristige Zielsetzung der Young Guns ist der Klassenerhalt und mittelfristig möchte man in der Regionalliga vorne mitspielen. Eine mögliche Rückkehr in die zweite Bundesliga ist abhängig von vielen Faktoren und kein einfach zu lösendes Problem. Der Rückzug von gleich 2 Bundesligisten in den letzten 2 Jahren kam nicht von ungefähr, denn weiterhin gibt es im Mädchen-/Damenbereich zu wenige Spielerinnen in allen Altersklassen. Die hiesige Konkurrenzsituation, ein in den letzten Jahren immenses Angebot auch im Ausland Basketball zu spielen, tragen außerdem dazu bei, dass das Zugehörigkeitsgefühl zu den Ausbildungsvereinen nicht mehr so eng ist und der Verein an der Basis bereits Spielerinnen verliert. Die Konzentration von Spielerinnen auf wenige Vereinen hat außerdem den Effekt, dass die öffentlichen Wahrnehmung vom Damenbasketball nur noch regional ist. Die hochklassigen zuschauerträchtigen Derby’s der zweiten Damen Bundesliga gehören der Vergangenheit an, und Wehmut kommt auf, denn genau das war das Salz in der Basketballsuppe.

Die KuSG Leimen möchte zurückkehren auf den Weg, der diesen Basketballverein in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der Erfolgreichsten in Baden Württemberg hat reifen lassen. Im KuSG Lager ist man mächtig stolz, unter diesen schwierigen Bedingungen eine schlagkräftige Truppe in die Saison führen zu können.

Regionalliga Herren müssen Verletzung von 3 Stammkräften kompensieren

Die ersten Herren der KuSG können nahezu auf den kompletten Kader der letzten Saison zurück greifen. Florian Spath und Georgios Chatzidamianidis wechselten nach Mainz, bzw. Kirchheim in die erste Regio, neu hinzu kamen der Aufbauspieler Pitt Hetto und Flügelspieler Tim Schnitzler. KuSG Nachwuchsspieler Shawn Li rückt aus der zweiten Mannschaft in die Regio auf und tritt damit in die Fussstapfen seines Vater Charay Li, der gemeinsam mit KuSG Idol Troy Russel jahrelang sehr erfolgreich im Trikots der ersten Herren spielte. In einem Freundschaftsspiel gegen den Regionalligisten USC Heidelberg verletzte sich kurz vor Schluss Youngster Jakob Werner am Knie schwer, sodass er seinem Team beim Saisonauftakt nicht zur Verfügung stehen kann.

Ein Schock für das Team von Tine Sauer, denn mit Yannick Rupp und Flo Wolf fallen weitere wichtige Stützen im ersten Spiel in Emmendingen aus.

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