Mehrere Verletzte nach Platzsturm im Spiel zwischen SV Sandhausen und Hannover 96

Massive Verstöße durch das Abbrennen von Pyrotechnik.

Pyrotechnik schon vor dem Spiel in Block A4

(pol – 21.5.17) Am letzten Spieltag der 2. Fußballbundesliga fand das Spiel zwischen dem SV Sandhausen und Hannover 96 statt (Endergebnis 1:1). Die Mannschaft aus Hannover feierte hierbei den direkten Aufstieg in die Erstklassigkeit. Das Spiel wurde von 12.470 Zuschauern besucht, wovon ca. 9.000 Anhänger von Hannover 96 waren.

Nach der Ankunft einer S-Bahn im Bahnhof Sandhausen/ St. Ilgen hat ein Hannoveraner Anhänger eine dort eingesetzte Polizeibeamtin beleidigt und bespuckt. Der Tatverdächtige konnte ermittelt und festgenommen werden.

Zerstörte Banden

Unmittelbar nach Verlassen des Sonderzuges aus Hannover am Bahnhof Wiesloch/ Walldorf wurden durch mehrere Gästefans Pyrotechnik gezündet. Dies sollte sich während und nach dem Spiel fortsetzen. Insgesamt mussten hierbei 32 Strafverfahren eingeleitet werden. Durch das Zünden von Pyrotechnik wurde zudem ein Polizeibeamter verletzt.

Die Gästefans reisten vom Bahnhof Wiesloch/Walldorf mit dort bereitgestellten Shuttle-Bussen zum Stadion weiter. In einem der Busse wurde eine Scheibe eingeschlagen und zudem Sitze vermutlich mit Hundekot beschmiert. Auch dieser Tatverdächtige konnte ermittelt und festgenommen werden.

Schon in der ersten Spielhälfte saßen H96-Fans auf dem Zaun

Bereits kurz vor dem Ende des Spiels überstiegen Hannoveraner Anhänger die Umzäunung und gelangten damit in den Innenbereich des Stadions. Das Spiel musste hierbei kurzzeitig unterbrochen werden. Unmittelbar nach dem Spiel kam es zum Platzsturm von mehreren tausend Hannoveraner Fans. Beim Überklettern der Zäune verletzten sich dabei drei Zuschauer schwer (Armfrakturen und Handverletzungen) und mussten teilweise mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Zudem sind zum jetzigen Zeitpunkt weitere 14 leichtverletzte Gästefans in Folge des Platzsturms bekannt geworden.

Dummheit kennt keine Grenzen

Nicht in Zusammenhang mit dem Platzsturm stehend mussten die Rettungsdienste 24 medizinische Hilfeleistungen während des Fußballspiels erbringen, was ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt liegt. Bei der Stürmung des Platzes wurden ein großer Teil der Werbebanden sowie die beiden Fußballtore beschädigt.

Die Gästefans verließen das Stadion schließlich gegen 18.30 Uhr.

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