Warum hat die Erde Fieber? – Schülerinfo zu Treibhauseffekt und Klimawandel

(cw – 3.6.17) Die Erde schwitzt und hat Fieber. Aber warum? Dieser Frage gingen die Schüler der Klasse 3b der Theodor-Heuss-Grundschule auf den Grund. Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit durch die Klimaschutz- und Beratungsagentur Heidelberg (KliBa) stand diesmal nicht die bekannte Einheit zum Stromsparen, sondern eine erweiterte Einheit zum Thema „Treibhauseffekt und Klimawandel“.

Das landesweite Projekt „Energie und Klimaschutz an Schulen“, das bis zum Schuljahr 2015/16 unter dem Namen „Stand-by an Schulen“ geführt wurde, wird seit 2010 im Rahmen des Programms „Klimaschutz Plus“ des Landes Baden-Württemberg gefördert. Seit dem Schuljahr 2016/2017 beteiligt sich der Rhein-Neckar-Kreis im größeren Umfang an der Finanzierung des Projektes, da die Zahl der teilnehmenden Schulen von anfänglich 40 Klassen auf 120 Klassen gestiegen ist. 300.000 € stellt der Kreis jährlich der KliBa sowie 1,5 Mio. € investiv zur Verfügung.

Wie nachhaltig der Klimaschutz lokal in Sandhausen betrieben wird, bewies ein aktuelles Benchmark: Denn hier liegt die Gemeinde Sandhausen deutlich über dem Kreisdurchschnitt. Seit 2005 investiert die Gemeinde Sandhausen 8,6 Mio. Euro für Klimaschutzmaßnahmen, wie der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude, der Umstellung auf LEDs, dem Ausbau des Nahwärmenetzes und der Stromversorgung durch ein Blockheizkraftwerk.

Um die Symptome der globalen Krankheit des „Klimawandel“ besser zu verstehen, untersuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b in mehreren Versuchen die Ursache der globalen Erwärmung. Im Experiment und am Modell konnten sie erfahren, was CO2 in der Atmosphäre bewirkt und was die Begriffe natürlicher und menschengemachter Klimawandel bedeuten. Dass durch die eigene Lebensweise zusätzliches CO2 produziert wird, war dabei eine wichtige Erkenntnis. Ideen zur Reduktion von CO2 kamen nicht nur von den Kindern selbst, sondern auch seitens Landrat Stefan Dallingers und Bürgermeister Georg Klettis: Öfter mal zu Fuß gehen und sich nicht mit dem Auto fahren lassen.

„Nehmt eure Ideen mit und schreibt mir, was draus geworden ist“, gab die Umweltpädagogin Anita Köhler ihnen mit auf den Weg.

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