100 Jahre SV Sandhausen:
Calli fühlt sich „im gallischen Dorf sauwohl“

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Reiner Calmund (re.), Fußball-Experte und Ehrengast beim Empfang 100 Jahre SV Sandhausen, im Gespräch mit Moderator Wolfgang Grünwald

(mab – 5.6.16) Reiner Calmund, Ehrengast des SV Sandhausen beim Empfang zum 100-jährigen Bestehen, lobte in der Festhalle Sandhausen die Leistung des Fußball-Zweitligisten auf seine unnachahmliche Weise. „Nein“, sagte Calmund auf ein fiktives Angebot durch SVS-Präsident Jürgen Machmeier angesprochen, „ich hätte es ausgeschlagen“. Denn: „Das kann man nicht besser machen.“ Der frühere Manager und Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen, der die Geschicke des Bundesligisten zwischen 1988 und 2004 maßgeblich leitete, betonte, es sei eigentlich gar nicht zu schaffen, diesen kleinesten Verein unter allen 36 Profistandorten in der 2. Bundesliga zu halten. „Da muss ich meinen dicken Bauch einziehen und mich einfach nur verbeugen.“ Der 67-Jährige hob die Kompetenz, gepaart mit Leidenschaft hervor. Schließlich fühle er sich „im gallischen Dorf“, wie er Sandhausen bezeichnete, einfach „sauwohl“.

Präsident Jürgen Machmeier in seiner Ansprache und das filmische Werk zum Jubiläum hatten die ganz besonderen, die emotionalsten Momente der Vereinsgeschichte skizziert. „Wir sind auf einem guten Weg. Aber wir sind noch nicht am Ende dieses Weges“, sagte Machmeier.

Sandhausens Bürgermeister Georg Kletti wurde bei diesen Worten „angst und bange“, denn für den Sport und den Ruf der Gemeinde habe der SVS schon sehr viel getan. Ansgar Schwenken, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Fußball Liga DFL, würdigte die „exzellente sportliche Arbeit“ des SVS bei geringsten finanziellen Mitteln. Für die Sandhäuser Vereine gratulierte Ralf Kuhn, Vorsitzender des FC Sandhausen, ehe Ronny Zimmermann, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes und Präsident des Badischen Fußballverbands an die Diskussionen mit Jürgen Machmeier erinnerte. Er sei ja beim DFB für die Schiedsrichter zuständig und da könne es unterschiedliche Meinungen geben, er komme aber immer wieder gerne ins Hardtwaldstadion.

Neben der Jubiläumsurkunde hatte Zimmermann weitere Auszeichnungen mitgebracht: Zu den Gesichtern, die den SVS in der jüngeren Vergangenheit vorrangig prägten und repräsentierten, zählt Theo Machmeier, der die Verbandsehrennadel entgegennahm. Die Verbandsehrennadel in Silber wurde Günter Reinhard und Jürgen Machmeier ausgehändigt. Und die Verbandsehrennadel in Gold erhielt der Ehrenpräsident des SVS, Erich Balles.

Der Kinder- und Jugendchor der Grundschule Sandhausen unter der Leitung von Sybille Schwöbel hatte unter anderem mit der Vereinshymne eingestimmt. Nachdem Moderator Wolfgang Grünwald, Sport-Experte des Rhein-Neckar Fernsehens, den Frauenchor 1. FC Heidelberg angekündigt hatte, fiel das Mitsingen mitunter etwas schwerer – hier wurde Liedgut unter der Leitung von Bernhard Bentgens komisch-kabarettistisch interpretiert.

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