ab 27. April – „Pfalzgraf“ lädt zum Maimarkt ein

369 - Maimarkt-Prolog

Zum 400. Geburtstag des Mannheimer Maimarkts macht der Pfalzgraf mit eleganter Begleitung Station im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg und rührt bei Landrat Stefan Dallinger und den Mitglieder des Kreistags vor der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses kräftig die Werbetrommel. (Foto Silke Hartmann)

„Herbeigeeilt in die schöne Kurpfalz“ kam Pfalzgraf Johann II. von Zweibrücken Pfalz mit zwei jungen Damen – alle drei waren standesgemäß kostümiert. Der pompöse Auftritt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg soll für den beliebten Maimarkt in Mannheim werben. Denn zum 400. Geburtstag soll die Ausstellung auch an ihre Anfänge erinnern. Immerhin handelt es sich um Deutschlands größten Verbrauchermarkt mit bis zu 400.000 Besuchern – pro Tag also etwa 40.000 Gäste.

Landrat Stefan Dallinger und die Mitglieder des Verwaltungs- und Finanzausschusses freuten sich sehr über die freundliche Einladung. „Wir sehen uns bestimmt am 27. April auf dem Maimarktgelände“, gab Dallinger Pfalzgraf Johann II. mit auf den Weg.

Die Gruppe um den Pfalzgrafen reist derzeit durch die ganze Region und rührte bereits in verschiedenen Städten und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis die Werbetrommel. Am 27. April um 10 Uhr gibt es den offiziellen Startschuss zum Mannheimer Maimark mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Der Maimarkt dauert vom 27. April bis 7. Mai.

Geschichtlicher Hintergrund:

Start war am 10. September 1613, als der jungen Stadt Mannheim, der Feste Friedrichsburg, die Marktrechte verliehen wurden. „Das war damals etwas ganz Wichtiges. Eine junge Stadt braucht einen Markt, sonst kommen die Leute nicht von woanderscht“, meinte der Pfalzgraf, in dessen Rolle der Lehrer und Journalist Dieter Augstein steckte. Zu Beginn war es ein Krämermarkt, der oftmals seinen Standort änderte – bis er eben auf dem Maimarktgelände ankam. Die Mannheimer Maimess und die Oktobermess sind aus dem Maimarkt entstanden.

Das Kostüm des Pfalzgrafen Johann II. ist einer niederländischen Tracht nachempfunden und schimmert in Purpur und Gold. „Vor 25 Jahren hab ich das schon mal gemacht, aber die Kostüme von damals waren nicht mehr zu verwenden“, merkte Augstein an. Seine aktuelle Verkleidung ist ihm ganz auf den Leib geschneidert. Die Kleider der Damen stammen aus dem Nationaltheater Mannheim.

 

 

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