Achtelfinalticket ist lösbar – SVS nach Wiedenbrück im DFB-Pokal

782 - Wiedenbrück - SVS(sim). Der SV Sandhausen hat in seiner 97-jährigen Vereinsgeschichte die große Chance, zum dritten Mal im DFB-Vereinspokal auch die zweite Runde zu überstehen. Je einmal gab es bislang eine Achtel- und Viertelfinalteilnahme. Jetzt hat man die Möglichkeit, erneut unter die letzten 16 einzuziehen. Lena Goeßling, die frischgebackene Frauen-Europameisterin und Triplesiegerin mit dem Frauen-Bundesligisten VfL Wolfsburg bescherte dem Zweitligisten bei der Auslosung mit dem SV Wiedenbrück den einzigen verbliebenen Regionalligisten.

Die Westfalen haben in der Auftaktrunde Bundesligaabsteiger Fortuna Düsseldorf mit 1:0 vor 4.500 Besuchern in der Nachspielzeit durch einen Foulelfmeter ausgeschaltet. „Deshalb ist für uns große Vorsicht geboten“, warnt SV-Trainer Alois Schwartz vor dem Glaube, in die rund 400 Kilometer entfernte Doppelstadt Rheda-Wiedenbrück zu reisen „um das Spiel mit links zu gewinnen. Wir müssen hochkonzentriert an die Aufgabe heran gehen, dann haben wir eine Chance, obwohl die Unterschiede zwischen Profibereich und oberen Amateurligen längst nicht mehr so groß wie früher sind“.

Der aus der DJK und Westfalia Wiedenbrück im Jahre 2000 hervorgegangene Fusionsclub hat in den letzten Jahren einen rasanten sportlichen Aufwärtstrend erfahren und der Sieg gegen Fortuna Düsseldorf sollte Warnung genug sein. Schwartz: „Überheblichkeit darf es nicht einmal im Ansatz geben, denn es ist eine einmalige Chance, unter die letzten 16 zu kommen und die sollte nicht leichtfertig verspielt werden“.

Die 16 Begegnungen der zweiten DFB-Pokalrunde werden am 24./25. September ausgetragen, wobei dienstags und mittwochs jeweils acht Spiele im Programm stehen werden. Alle Partien werden in Sky live übertragen und zudem ist in der ARD eine Paarung zu sehen, wobei das erste Programm zudem Pokalzusammenfassungen ausstrahlen wird.

Zwei Bundesligaduelle wurden mit FC Bayern München – Hannover 96 sowie dem „Ländlederby“ SC Freiburg – VfB Stuttgart von Lena Goeßling gezogen. Die 14 Bundesligisten werden sich deshalb mindestens auf ein Dutzend reduzieren. Im Teilnehmerfeld befinden sich zudem 13 Teams aus der zweiten Liga, ein Drittliga-Quartett sowie eben der SV Wiedenbrück aus der vierten Liga, der Regionalliga.

Eine lösbare Aufgabe erhielt auch 1899 Hoffenheim mit dem Heimspiel gegen FC Energie Cottbus. Die beiden restlichen bfv-Vertreter im DFB-Pokal, Karlsruher SC und FC Nöttingen sind in der Auftaktrunde ausgeschieden.

Das Achtelfinale ist für den 3./4. Dezember und das Viertelfinale für 11./12. Februar 2014 geplant, während die Vorschlussrunde für den 15./16. April im Terminkalender steht. Der Deutsche Pokalsieger 2014 wird am 17. Mai ab 20 Uhr im Berliner Olympiastadion ermittelt.

Die 16 Paarungen der zweiten Runde um den DFB-Vereinspokal:

  • SC Preußen Münster – FC Augsburg
  • VfL Osnabrück – 1. FC Union Berlin
  • 1. FC Saarbrücken – SC Paderborn 07
  • Darmstadt 98 – FC Schalke 04
  • SC Wiedenbrück 2000 – SV Sandhausen
  • TSV 1860 München – Borussia Dortmund
  • VfL Wolfsburg – VfR Aalen
  • Arminia Bielefeld – Bayer 04 Leverkusen
  • Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth
  • FC Bayern München – Hannover 96
  • Eintracht Frankfurt – VfL Bochum
  • 1899 Hoffenheim – FC Energie Cottbus
  • FSV Mainz 05 – 1. FC Köln
  • FSV Frankfurt – FC Ingolstadt 04
  • 1. FC Kaiserslautern – Hertha BSC Berlin
  • SC Freiburg – VfB Stuttgart
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